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Bill Gates warnt: Eine globale Epidemie wird immer wahrscheinlicher

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Hat da einer zu viel Dan Brown gelesen? Das Thema Überbevölkerung ist für Bill Gates ja nicht neu. Gibt es aber jetzt erstmals einen Hinweis auf eine konkrete Timeline? Der Gründer von Microsoft und zweitreichster Mensch der Welt, verkündete auf einer Tagung über Epidemien, dass er den Ausbruch einer globalen Seuche innerhalb des nächsten Jahrzehnts für realistisch halte. Gates wies darauf hin, dass er allgemein ein Optimist sei und dass unsere Gesellschaft täglich Fortschritte mache, indem sie die Kinderarmut und immer mehr Krankheiten wie Kinderlähmung oder Malaria bekämpft. Doch was globale Epidemien betrifft, seien wir laut dem Mäzen nicht annähernd so gut vorbereitet. Und das, obwohl die Wahrscheinlichkeit eines Ausbruchs immer weiter ansteige.

Terroristen und “Flugzeuge“ sind eine Gefahr

Den Grund für die steigende Wahrscheinlichkeit sieht Bill Gates u.a. darin, dass es Terroristen und andere Gruppen mit entsprechenden Zielen immer einfacher hätten, an Waffen zu kommen, mit denen sich Krankheiten verbreiten lassen. Und da die heutige Welt “globaler“ denn je ist und Menschen von einer Stadt zur anderen reisen, könnten sich Seuchen mittlerweile wesentlich schneller verbreiten als das noch vor einigen Jahrzehnten der Fall war. Außerdem sei mit dem Anstieg der Weltbevölkerung schon immer eine höhere Wahrscheinlichkeit für globale Krisen dieser Art verbunden gewesen, so Gates.

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30 Millionen Todesopfer in sechs Monaten

Der Programmierer bekräftigte seine Aussagen mit einer Simulation, die zeigt, dass eine Grippewelle, die im Jahr 1918 rund 50 Millionen Menschen das Leben kostete, heute beinahe 30 Millionen Erdbewohner töten würde – in nur sechs Monaten! Darüber hinaus gab Gates an, dass uns das nächste Massensterben vollkommen überraschend treffen werde und dass wir den Erreger beim Ausbruch das erste Mal “sehen“ würden. So war es beispielsweise auch bei dem SARS-Virus der Fall.

“Es ist ja schließlich keine Waffe“

Ein weiteres Problem besteht laut Bill darin, dass die Regierungen biologische Bedrohungen nicht ernst genug nähmen. Wenn die Politik wisse, dass eine Waffe in Konstruktion sei, die das Leben von Millionen Menschen bedroht, würden Trump und Co. umgehend Maßnahmen ergreifen, um die Gefahr abzuwenden. Sicher sei aber, dass diese “Dringlichkeit“ in Bezug auf biologische Gefahren nicht bestehe. Die Welt müsse sich aber genauso ernst auf diese vorbereiten, wie auf einen möglichen Krieg.

Ein Vorbild für Milliardäre

Gates beendete seine Ausführungen mit dem erneuten Hinweis, dass er ein Optimist sei. Er sei fest davon überzeugt, dass sich die Menschheit besser auf globale Krisen vorbereiten könne. Sie müsse es nur eben auch tun! Darüber hinaus gäbe es ja bereits antivirale Medikamente, die in einer entsprechenden Situation zumindest die Sterblichkeitsraten senken könnten. Dass der Microsoft Gründer kein Mann der leeren Worte ist, bewies Gates, als er abschließend verkündete, dass die Bill and Melinda Gates Foundation 12 Millionen US-Dollar für die Entwicklung eines universalen Grippe-Impfstoffs bereitstellen werde. Hier kann sich der eine oder andere Milliardär bitte eine Scheibe abschneiden!

Möge das Genie unrecht haben!

Dass der Programmierer und Microsoft Gründer eine Menge Grips hat, dürfte jedem klar sein. Dennoch fragt sich der ein oder andere sicher, wie ernst er diese Erläuterungen nehmen muss. Wir können nur hoffen, dass sich der Bill Gates irrt. Und wenn nicht, sind wir dank iihm zumindest ein bisschen besser auf eine globale Epidemie vorbereitet – hoffentlich! 

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