Steht  Regenwald im Amazonas vor dem Ende?

Steht der Regenwald im Amazonas vor dem Ende?

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Im brasilianischen Amazonas-Regenwald wütet seit Monaten ein Feuer und könnte dramatisch enden. Der Amazonas erzeugt rund 25 Prozent des Sauerstoffs auf der Erde und filtert 17 Prozent des Treibhausgases CO2. Erfahre im Video spannende Infos zum Amazonas-Regenwald.

Wissenschaftliche Analyse

Der größte Regenwald der Welt ist der Amazonas, der sich über eine Länge von 6.400 km erstreckt und beherbergt tausende teils seltene Tierarten. Das Feuer bedroht die Flora, Fauna und den Lebensraum der Tiere. Indigene Völker leben im Amazonas und sehen sich durch die teilweise illegalen Brandrodungen in ihrer Existenz bedroht. Die Wissenschaft sieht die Folgen des lodernden Feuers im Amazonas-Regenwald unterschiedlich. Auf der einen Seite warnen Forscher vor einem so genannten Kipppunkt ab dem sich ein Rückkopplungseffekt verstärken und sich der Regenwald in eine trockene Steppenlandschaft verwandeln könnte. Andere Wissesnschaftler sehen eine Fortsetzung der Entwaldung, die man derzeit noch stoppen könnte. Studien rechnen mit einer Verwandlung des Regenwaldes in einen saisonalen Wald.

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Vorsicht statt Sorglosigkeit geboten

Laut zwei Forschern sollten wir Menschen besser die Vorsicht walten lassen anstatt zu sorglos in Bezug auf den Amazonas-Regenwald zu sein. Für das Klima, Wasserzyklus, Kohlenstoffzyklus und der Artenvielfalt auf der Erde wäre es eine Katastrophe, erklärte Jonathan Foley. Er ist Geschäftsführer des Projekts Drawdown und ist eine Forschergruppe, deren Fokus die Dekarbonisierung ist. Vor allem für die Menschen, die im Regenwald leben wäre die Entwicklung fatal. Die Feuer im brasilianischen Teil des Amazonas-Regenwalds haben 2019 enorm zugenommen, wofür auch die Politik des umstrittenen Präsidenten Jair Bolsonaro mitverantwortlich ist.

Erschreckende Brände

Eine genauer Wert über die Anzahl der Brände gibt es nicht. Es sollen zwischen 7.000 und 80.000 Feuer sein, die sich durch den Amazonas fressen. Teils sind die Feuer wegen der Trockenheit selbst ausgebrochen und andererseits sollen sie von Unternehmen oder Waldbauern gezielt gelegt worden sein. Besonders die Entwaldung müsste eingedämmt und ein Sicherheitswall aufgebaut werden. Als Schwellenwert gelten 20 Prozent entwaldete Fläche und diese müsste eine Verkleinerung erfahren. Nur wenn jetzt richtig gehandelt wird, könnte uns die Regenwald im Amazonas uns als Sauerstofferzeuger und CO2-Schwamm erhalten bleiben. Als Verbraucher können wir helfen den Regenwald zu retten, indem wir zum Beispiel weniger Fleisch essen, auf den Papierverbrauch achten und bewusster Möbel aus nachhaltigen Holz erwerben. Dein Smartphone länger behalten ist auch ein wertvoller Beitrag.

So schlimm sind die Amazonas-Brände

  

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