Warum mehr als 2 Grad Erwärmung gefährlich werden

Warum mehr als 2 Grad Erwärmung gefährlich werden

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Eine Erwärmung von mehr als zwei Grad Celsius ist ja nicht so tragisch, oder? Denkste! Diese zwei Grad können uns um ganze drei Millionen zurückwerfen. Was zu diesem Zeitpunkt spannendes passiert ist? Das Klima hat das größte Schmelzen in der Geschichte der Antarktis ausgelöst. Wir sagen nur: Déjà-vu!

Jetzt gilt ernst: Bald ist unser CO2 aufgebraucht

In den letzten Wochen gab es rundum den Globus zahlreiche Proteste für den Klimawandel. Die Menschen wollen darauf aufmerksam machen, dass wir die globale Erwärmung zwingend unter 2 Grad Celsius behalten müssen. Im Pariser Abkommen ist dies als Klimaziel formuliert. Es tellt sich aber die Frage: Wieso? Greta Thunberg, die bekannte Klimaschutzaktivistin aus Schweden, sagt ganz klar: „Mit den heutigen Emissionswerten wird das verbleibende CO2-Budget in weniger als achteinhalb Jahren vollständig aufgebraucht sein.“ Das ist aber noch nicht alles! Machen wir weiter wie bisher, so werden wir bis 2030 wieder im Pliozän enden.

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Pliozän – was ist das?

Das Pliozän ist ein Zeitintervall in der Geschichte der Erde. Es begann vor circa 5.3 Millionen Jahren und endete vor ungefähr 2.6 Millionen Jahren. Unser Planet hat zu dieser Zeit eine Wärmeperiode erlebt und der Anteil an Kohlenstoffdioxid kletterte auf 360 bis 400ppm. Der Meeresspiegel war hoch und das Pliozän läutete anschließend die Eiszeit ein.

Pliozän und 21. Jahrhunderts – Wo sind hier die Gemeinsamkeiten?

  • Im Jahr 2014 erreichten wir tatsächlich wieder eine Kohlenstoffdioxid-Konzentration von 400ppm!
  • Das erinnert doch schwer an die pliozäne Ära.
  • Der Meeresspiegel liegt heute nur noch 15 bis 25 Meter tiefer als zur Zeit des Pliozäns.
  • Eine der wichtigsten Fragen ist aber: Wie schnell wird er steigen?

Wenn wir unsere aktuelle Emissionskurve weiterziehen, wird der globalen Meeresspiegel bis zum Ende des Jahrhunderts zwischen 1.2 und 2.0 Meter steigen. Natürlich hört der Klimawandel aber im Jahr 2100 nicht auf – ganz im Gegenteil. Der

Die Antarktis macht den Unterschied

Da das Eisschild der Antarktis bereits um ein Drittel geschmolzen ist, schätzen die Forscher, dass der Meeresspiegel in den nächsten Jahrhunderten ziemlich schnell um 20 Meter ansteigen wird. Das klingt ganz nach der pliozänen Epoche. Neuste Studien zeigen zudem, dass der größte Teil des Meeresspiegelanstiegs während des Pliozäns vom Eisschild der Antarktis ausging. Das heißt, es geht nicht nur um den Anstieg des Meeresspiegels, sondern wir müssen auch mit dem Gedanken spielen, dass das antarktische Eisschild auf einmal vollkommen zusammenbricht. Wo der Kipppunkt liegt? Bei den magischen 2 Grad Celsius. Überschreiten wir diesen Temperaturanstieg, so könnten große Teile des Eisschildes in den kommenden Jahrhunderten zusammenbrechen und die Küsten der ganzen Welt vollkommen neu gestalten – für uns nicht gerade im positiven Sinne.

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Bildquelle

  • kuriosikum [Anm. d. Red.: Die ehemels verlinkte Seite "https://www.instagram.com/kuriosikum" existiert nicht mehr.] (Bild Nr.: #1)


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