Steigende Temperaturen  In Amerika entsteht  Ring aus Feuer

Steigende Temperaturen: In Amerika entsteht ein Ring aus Feuer

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Hitze, eine hohe Luftfeuchtigkeit und St├╝rme stehen momentan auf der Amerikanischen Tagesordnung. Um ein riesiges Gebiet hat sich ein Ring aus Feuer gelegt, der die Bewohner ordentlich zum Schwitzen bringt. Auf einer Fl├Ąche von mehr als 1.000 Meilen werden Hitze-Warnungen ausgesprochen.Durch die extremen Temperaturen stehen noch ganz andere Gefahren vor der T├╝r. Was in Amerika vor sich geht und welche Gebiet besonders stark betroffen sind, erf├Ąhrst du in diesem Artikel.

Die Temperatur schl├Ągt Rekorde und bringt Gefahren mit sich

Temperaturen von mehr als 43 Grad Celsius. Das klingt zu dieser Jahreszeit nicht nur sehr verwunderlich, sondern auch nach einem schlimmen Albtraum. Von San Angelo (Texas) bis Jacksonville (Florida) zieht sich die warme Wetterfront. Gebiete, die in einer Art Krater liegen, haben neben der Hitze auch noch ganz andere Sorgen: Die Winde schlagen im Uhrzeigersinn gegen die hohen R├Ąnder und es entstehen regelm├Ą├čig Gewitter und Donner. F├╝r die Bewohner der ├Ąu├čeren Gebiete ist das eine doppelte Bestrafung. Neben der Hitze k├Ânnten dort auch schwerwiegender St├╝rme entstehen, die dann ├╝ber das ganze Land fegen.In mehr als 10 Bundesstaaten herrschen momentan Sauna-Bedingungen. Vom I-35-Highway in Texas bis zur Ostk├╝ste ist die Luft stark erhitzt. Die ├Ârtlichen Thermometer zeigen Rekordtemperaturen an und keinem ist so richtig wohl in seiner Haut. Normalerweise sollte die Temperatur zu dieser Jahreszeit bei rund 36 Grad liegen. Doch dieses Jahr sehen die Fakten anders aus. Bis zu 45 Grad konnten gemessen werden.Hitzewellen sind in diesem Gebiet schon seit langem ein Problem. Zus├Ątzlich werden die Amerikaner diesmal aber von der hohen Luftfeuchtigkeit geplagt. Deshalb f├Ąllt es den Menschen schwer auf nat├╝rlichem Weg abzuk├╝hlen. Durch die feuchte Luft schwitzen die Anwohner nicht wie gew├Âhnlich.

Nicht in allen Teilen Amerikas ist es gerade so unertr├Ąglich. Im Norden sieht die Wetterlage schon ganz anders aus. In Boston hat es beispielsweise frische 25 Grad Celsius. Nach dem w├Ąrmsten Monat im Jahr ist diese kleine Erholung gerne gesehen. In Richtung Kanada wird es auch immer frischer und sorgt so f├╝r ein wohliges Herbst-Gef├╝hl.

So viele St├╝rme wie schon lange nicht mehr

Schlimm wird es in den Gebieten, wo Luftfeuchtigkeit und Hitze aufeinander treffen. Dieses Problem haben gerade viele Staaten. Durch dieses ung├╝nstige Zusammenspiel k├Ânnen starke St├╝rme entstehen. Von Meteorologen wird dieses Ph├Ąnomen Gratl├Ąufer genannt, da sie um den Rand des Kessels fegen. Besonders im Gebiet um DC Washington k├Ânnten diese St├╝rme besonders schlimm ausfallen. Bisher haben die St├Ądte dort im Umkreis schon viele schlechte Erfahrungen mit Wetter-Katastrophen gemacht.Noch schlimmer hat es New Jersey erwischt. In diesem Jahr mussten die Anwohner mit bereits 8 Tornados k├Ąmpfen. Normalerweise sind es maximal 2 pro Jahr. Das Storm-Prediction-Center hat schon eine Vielzahl an Warnungen herausgegeben. Bereiche wie Washington, Philadelphia, Baltimore und auch New Jersey haben ein erh├Âhtes Sturm Risiko. Es kommt nicht oft vor, dass Warnungen im Voraus bekanntgegeben werden. Das verdeutlicht nochmal den Ernst der Lage. Neben einem Sturm-, Wind- und Tornadorisiko wird auch vor Hagel gewarnt.┬á

Hochwasser Gefahr besteht in vielen Gebieten

Die Menschen an der Nordk├╝ste haben noch ein ganz anderes Problem. Sollten sich die St├╝rme in diese Gebiete vorarbeiten, besteht eine Gefahr vor Hochwasser und ├ťberflutungen. In St. Louis wurde ein Tages-Niederschlag von 7,2 Zoll (ca 20 cm) gemessen. In der restlichen Umgebung betrug der Niederschlag nur 4 Zoll. Nachdem am Montag innerhalb 1:30 Stunden ca 10 Zentimeter Regen fiel, wurde eine Sturzflut-Warnung bekannt gegeben. Gl├╝cklicherweise ist aber nichts weiter passiert.┬áMomentan hoffen alle Bewohner, dass der Sturm Richtung Osten zieht. Dort w├Ąre der Regen eher gerne gesehen. Trotzdem besteht in vielen St├Ądten das Risiko vor intensive Regenschauer.┬á

Die Amerikaner werden oft von Natur-Katastrophen getroffen. Tornados, ├ťberflutungen und Waldbr├Ąnde sind f├╝r manche Gebiete schon fast normal geworden. Mittlerweile treten diese ungew├Âhnlichen Ph├Ąnomene aber so oft auf, dass es vielen Anwohnern schon merkw├╝rdig vorkommt. Es ist interessant wie ein Land von einer Katastrophe zur n├Ąchsten huscht, w├Ąhrend der Pr├Ąsident immer noch den Klimawandel verleugnet. Wir hier in Deutschland mussten nur mit einer vor├╝bergehenden Hitze k├Ąmpfen. Hoffentlich geht die Situation in Amerika gut aus.


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