Noch mehr Unwetter und Tornados? El Niño stellt neue Rekorde auf!

Noch mehr Unwetter und Tornados? El Niño stellt neue Rekorde auf!

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El Niño ist zwar schon seit Hunderten von Jahren aktiv, aber in den letzten Jahren hat sich so einiges getan. Kurz: Er ist stärker und einfach komplett anders geworden. Ob du dir Sorgen machen solltest? Kommt drauf an, was in den Korallen noch für Geheimnisse lauern. Unsere Wissenschaftler sind an der Sache dran.

El Niño – Was ist das eigentlich?

El Niño beschreibt ungewöhnliche Strömungen im tropischen Pazifik. Das Phänomen tritt unregelmäßig, aber durchschnittlich alle vier Jahre auf. Die Veränderungen wurden das erste Mal von peruanischen Fischern bemerkt, da sie plötzlich viel weniger Fischschwärme zu Gesicht bekamen. Daher kommt auch der Name: El Niño heißt auf Spanisch Junge oder Kind. In diesem Bezug meint er aber das Christuskind, weil die Fischer dem Effekt um die Weihnachtszeit auf die Schliche gekommen sind.  Quelle: NOAA National Centers for Environmental Information, Climate at a Glance: Global Time Series

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Folgen: Wir alle sind betroffen

Die Auswirkungen von El Niño sind rund um den Globus spürbar. Wenn er so richtig abgeht, dann fällt in Australien und Asien der Regen aus und bei den Amis regnet es in Massen. Das führt zu extremen Überschwemmungen. El Niño scheint auch unsere Temperaturen aufzuwirbeln. Oft fallen die heißesten Jahre und auch extreme Wetterkatastrophen mit seinen Aktivitäten zusammen. Wie es dazu kommt? El Niño verursacht Veränderungen in der atmosphärischen Zirkulation, was dann enorme Auswirkung auf die Zirkulation der Luft und damit auch auf unser Wetter hat. Nach neusten Aufzeichnungen ist El Niño häufiger geworden und seine Aktivitäten wurden wilder. Einige Klimamodelle deuten darauf hin, dass der Klimawandel hier der Übeltäter ist und El Niño enorm beeinflusst hat. Auch der tropische Pazifik hat diese Veränderungen gemerkt und reagiert vor allem seit Ende des 20. Jahrhunderts sehr stark: Die Temperaturen im Zentralpazifik steigen stetig, nicht aber die im fernen Ostpazifik. Die Wissenschaftler sind dem Ganzen aber noch nicht auf die Schliche gekommen. Echt unberechenbar!

Wie geht’s jetzt mit unserem Niño weiter?

Die Forscher haben einige Hinweise bekommen, aber was da wirklich dahinter steckt, da steht in den Sternen. Vor allem der Fakt, dass sich El Niño nur alle zwei bis sieben Jahre etwas von sich gibt, macht es ziemlich schwierig, daraus wirklich schlau zu werden. Die Wissenschaftler machen nämlich selbst nur wenige der Aktivitäten von El Niño mit – die leben ja auch nicht ewig. Eine Lösung muss her, aber was für eine? Die Forscher haben’s: Sie vertrauen auf die Korallen im tropischen Pazifik. Diese Pflanzen begannen teilweise schon vor Jahrhunderten zu wachsen und erinnern sich deshalb an super viele Aktivitäten des El Niño. Wer weiß, ob uns die Korallen bald etwas bahnbrechendes zuflüstern werden! 


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