Fallout 76 Beta: Willkommen zurück im Looter-Paradies!

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Fallout 76 Fans durften In der vergangenen Woche an insgesamt vier Terminen für jeweils 4-6 Stunden die Fallout 76 Beta spielen. Während eingefleischte Fans gehofft hatten, dass sie die Beta des Spiels vielleicht schon Wochen vor dem Release spielen könnten, sah das leider anders aus. So halfen die kurzen Testzeiträume wahrscheinlich am ehesten Bethesda, um ihren Servern einen Stresstest unterziehen. Wir haben uns trotzdem ins Beta-Getümmel gestürzt und liefern euch eine Review der Fallout 76 Beta.

Fallout 76 Beta: Unendliche Möglichkeiten für Open World-Fans?

Der Vorgänger Fallout 4 gehört definitiv zu meinen absoluten Lieblingsspielen. Kein anderes Spiel, das ich so ausgiebig und lang gespielt habe. In der riesigen offenen Welt könnt ihr euch verlieren, jede Entscheidung hat Folgen. Und dank umfangreicher DLCs und cooler Storyline stand 2016 bei mir im Zeichen des Fallouts. Umso größer natürlich meine Erwartungen an den Nachfolger.  Fallout 76 beginnt wie ein typischer Fallout Titel: Wir werden direkt ins Geschehen geworfen. In dem Fall erwachen wir in unserem Vault 76. Vaults sind sogenannte Schutzbunker, in denen Gemeinschaften leben.  Die Erde wurde durch einen nuklearen Fallout unbewohnbar. Die Menschheit zog sich in Bunker zurück. Nach dem Aufwachen ist unser Bunker leer und wir begeben uns auf den Weg nach draußen. Genug Story-Line-Spoiler (es gibt natürlich einen Grund, warum Vault leer…). Draußen bedeutet nichts anderes als die klassische Open World von Fallout.

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Der Online-Aspekt: Hüpfende & in die Luft ballernde Onlinespieler zerstören Atmo

Was mir besonders gut gefällt, ist, dass Missionen automatisch angenommen und verfolgt werden. So bekommt das Spiel einen relativ logischen Aufbau. Und das Tutorial, das eigentlich aus unterschiedlichen Missionen besteht, passt sich so schlüssig in den Spielverlauf ein. Da wir über ein Online-Spiel sprechen, treffen wir hier dann jetzt auch auf die ersten anderen Spieler.  Viel Interaktion mit denen habe ich nicht durchgeführt. Die waren genauso darauf bedacht, möglichst schnell möglichst viel in der Spielwelt zu erleben, da der Testzeitraum begrenzt war. War aber irgendwie schon ein kleiner Stimmungskiller, als ich meine ersten Schritte ging und ein anderer Spieler hüpfend & in die Luft ballernd an mir vorbeizog…  Kommunikation findet entweder über Sprachausgabe mit euren Mitspielern statt. Alternativ habt ihr eine ganze Reihe Gesten. Wenn ihr die bei einem Questgeber verwendet und dort das „?“ wählt, hilft dieser noch mal kurz auf die Sprünge, was von euch erwartet wird.

Die Open World ist riesig, lebt und lädt zu tagelangem Erkunden ein!

Grafisch sieht das Ganze ein bisschen mehr Comic-designartiger aus als der Vorgänger. Wobei das vielleicht die falsche Umschreibung ist. Es ist alles viel runder und Kanten und Ecken nur noch selten anzutreffen. Sieht auf jeden Fall super stimmig aus und macht Spaß ab der 1. Minute.  Als echter Fallout Fan wurde ich hier bedient. Direkt rein ins Spielgeschehen, looten was geht, erste Waffen und Ausrüstung hergestellt und weiter geht’s.  Alles beim gewohnt Alten und genau das, was Fans wollen. Ein weiterer Punkt, der mir als Unterschied aufgefallen ist, ist das Kampfsystem. Das wurde jetzt erweitert. Diese V.A.T.S.-Zielhilfe funktioniert nun ein wenig anders. Pip-Boy, Equip-Auswahl und Co bleiben beim Alten. Das Spiel wird am 14. November veröffentlicht und ab da geht es dann so richtig los. Wir sprechen über den ersten Fallout-Titel als Online Multiplayer Spiel.

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