Micro-Influencer richtig einsetzen – Marketing Insights 2018

Business & Finanzen

Wir schreiben das Jahr 2018. Mittlerweile sollte es auch dem letzten weltfremden (nichts für ungut) Unternehmen bekannt sein, dass Influencer Marketing ein Kanal ist, an dem nur schwerlich ein Weg vorbei führt. Aus den Produktempfehlungen durch die ‚Stars‘ der Sozialen Netzwerke ein professionelles Geschäftsfeld entstanden, in dem sich die meisten Firmen bereits versuchen.

Micro-Influencer statt Macro-Influencer

Erfolgreiche Kampagnen legen dabei einen immer stärkeren Fokus auf Micro-Influencer. Die meisten Marketing Experten haben mittlerweile realisiert, dass die Kanäle mit besonders großer Reichweite nur noch selten authentischen Content liefern. Vielmehr überladen sie ihre Profile dermaßen mit Product Placements, dass man auch direkt den neuesten Werbekatalog durchblättern könnte. Bei Micro-Influencern ist das anders. Hier entsteht tatsächlich noch hochwertiger und vor allem authentischer Content. Die Anhängerschaft ist zwar deutlich kleiner, dafür aber umso loyaler. Einer Produktempfehlung wird hier deutlich besser von der ‚Gefolgschaft‘ aufgenommen. Auswertungen haben gezeigt, dass die Conversion Rate um über 20% höher ist, als bei der Zusammenarbeit mit bekannteren Influencern. Da das ganze auch noch 6,7 mal so kosteneffizient ist, solltest du dir die folgenden Tipps unbedingt einmal zu Gemüte führen!

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Die Wahl der richtigen Micro-Influencer

Bereits bekannte Marken haben oftmals die Qual der Wahl. Wenn Influencer dein Produkt kennen und es für die Präsentation in Sozialen Medien geeignet ist, wirst du nur so bombardiert mit Kooperationsanfragen. Hier gilt es die Rosinen rauszupicken! Um eine gute Basis an passenden Influencern aufzubauen führt aber für große und vor allem für kleine Marken kein Weg an eigenständiger Suche vorbei. Unsere Erfahrungen als Influencer Agentur haben gezeigt, dass du dich dabei grundsätzlich auf Influencer mit einer Reichweite zwischen 1.000 und 12.000 Followern fokussieren solltest. Übersteigt ein Influencer diese Reichweite, nimmt die Follower Interaktion in der Regel sehr schnell ab.

Auf der Suche nach Micro-Influencern

Die Suche sollte bei Influencern beginnen, die mit ihren behandelten Themen so nah wie möglich an deinem Produkt sind. Klingt logisch, oder? Danach gilt es, die Themengebiete zu erweitern.
Behalte dabei die eigene Zielgruppe stets im Blick! Welche Sozialen Netzwerke sind für dich überhaupt relevant? Passt die Kommunikationsweise eines Influencers zum Stil deiner Marke? Muss innerhalb unterschiedlicher Medien auch auf verschiedene Weise kommuniziert werden? Kläre diese Fragen vorab, um eine genaue Vorstellung von deiner Kampagne zu bekommen. Eine gute Möglichkeit neue Influencer zu finden ist der Blick auf andere Marken. Die Konkurrenz schläft nie und hat mit Sicherheit schon mit spannenden Jungs oder Mädels zusammengearbeitet! Schau dir am besten die vergangenen Kooperationen moderner Marken deiner Branche an, nicht bloß in der exakt gleichen Produktkategorie. Neben dem Blick auf die Engagement Rate solltest du dir auch die Follower deiner potenziellen Influencer anschauen. Damit lassen sich oftmals gut performende Influencer finden und unpassende aussortieren.

Unterstütze deine Influencer

Auch kleine Influencer wollen erst mal von deiner Marke überzeugt werden. Schmiere ihnen ein wenig Honig ums Maul, schmeichle ihnen und vor allem: Nimm an ihrer Konversation teil! Schreibe aktiv Kommentare zu Postings. Das Interesse an einer Zusammenarbeit und die Sympathie für deine Marke steigen dadurch ungemein.
Durch das Aufgreifen von Postings, die zur Marke oder deren Werten passen, weckst du das Interesse der Micro-Influencer und lieferst gleichzeitig interessanten Content für deine eigene Community. Vergiss nicht, die Influencer hin und wieder zu erwähnen und deren Nachrichten ebenfalls in eigene Inhalte einzubauen.

Sponsored Posts erfolgreich nutzen

Sobald du die passenden Influencer gefunden hast, geht es ans Eingemachte! Jetzt sollen soll dein Produkt endlich auf ihren Kanälen erscheinen. Je nach Produkt und Marke reicht es bei Micro-Influencern oftmals aus, ein Gratis-Exemplar an den Influencer zu senden. Dieser präsentiert es dann seinen Followern. Bis zu aufwendigen Reviews ist da sehr viel möglich, da aus unserer Erfahrung sich gerade kleinere Influencer große Mühe mit ihrem Content geben.
Doch Vorsicht! Die Influencer müssen kenntlich machen, dass sie das Produkt gratis erhalten haben und es sich somit um einen ‚Sponsored Post‘ handelt! Sichere dich also zuvor unbedingt ab und verpflichte den Influencer, zum Kennzeichnen der Kooperation. Dann kommt es auch zu keinen bösen Überraschungen. Schaue dir vor der ersten Kooperation mit einem Influencer unbedingt seine vergangenen Sponsored Posts an. Ist die Qualität der Postings gut? Und vor allem: Wurde das Placement von den Followern überwiegend positiv aufgenommen oder wurden Werbepostings abgelehnt? Bevor du damit beginnst, dein Marketing Budget für Micro-Influencer zu verpulvern, fang erst mal klein an und teste! Influencer performen unterschiedlich und die Resultate unterscheiden sich je nach Branche. Der Einsatz lohnt sich aber, denn mit vorliegenden Testergebnissen erhältst du ein sehr starkes Marketing-Tool, sowohl für Performance als auch für deine Brand Awareness.

Animiere zu ‚User Generated Content‘

Der Großteil aller Nutzer findet von Nutzern verfasste Beiträge spannend und vor allem überzeugender als die eigenen Inhalte der Marken selbst. Um zu Beiträgen für deine Marke zu animieren bieten sich die folgenden Möglichkeiten an, die sowohl deine Marke als auch den Influencern voranbringen.
Stelle offene Fragen auf den Plattformen deiner Marke und lade Micro-Influencer ein, sich an der Konversation zu beteiligen. Verlinke und teile die Inhalte von Influencern, die direkt mit deiner Marke zusammenhängen. Animiere zudem Nutzer, die Aktion mit einem Hashtag zu verbreiten. Lade Influencer ein, Photos für deine Plattformen aufzunehmen und Artikel für deinen Blog zu verfassen. Social Media Inhalte von Influencern können problemlos in Blog Posts integriert werden und bieten Lesern spannenden Mehrwert.

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Und nun ran an den Speck, finde die passenden Influencer für deine Marke, denn es lohnt sich. Viel Erfolg!

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