Prime Day: Amazons riesiger Marketing-Coup mit Milliardenumsatz

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Auch in diesem Jahr hat sich Amazons Prime Day wieder gelohnt – und das vor allen Dingen für Amazon selbst: Der Shopping-Riese aus Seattle hat in den vergangenen Tagen gleich mehrere Verkaufsrekorde gebrochen. Denn während wir sparen, macht Amazon ein Riesen-Geschäft – und nutzt den Prime Day gleichzeitig auf geniale Art und Weise als Investition in die Zukunft.

Niemand kommt am Prime Day vorbei

Vorbei kommt am Mega-Shopping-Event wirklich niemand: Mehrere Mails und Push-Benachrichtigungen erreichen Millionen von Amazon-Kunden weltweit und lassen kaum eine andere Wahl, als durch die Angebote zu scrollen. Dazu schaltet Amazon dann noch ein wenig Extra-Werbung. Und erreicht auch die letzten Menschen, die noch am wertvollsten Versandhändler der Welt vorbeileben. Die sind dann auch einer der Gründe, weshalb der Prime Day für Amazon so wertvoll ist:

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Die Jagd auf neue Prime-Mitglieder

Alle Angebote des Tages sind bekanntlich nur für Prime-Mitglieder verfügbar. Das sorgt dafür, dass sich viele Kunden in den 36 Stunden des Prime Day für die bezahlte Premium-Mitgliedschaft entscheiden. Mittlerweile kommt Amazon so auf unfassbare 100 Millionen Menschen, die dieses Angebot nutzen – und auch, wenn sicher einige nur den kostenlosen Probemonat für den Angebotstag nutzen, bleiben für Amazon am Ende tausende zahlende Kunden hängen.

Und wer einmal Prime-Mitglied ist, der verlegt seine Online-Käufe oft zunehmend zu Amazon. Damit sind die teils krassen Rabatte eine Investition, die sich mit zukünftigen Einkäufen für Amazon ordentlich auszahlen dürfte.

Neuer Prime Day, neue Rekorde

Kommen wir zu den Rekorden, die Amazon gebrochen hat – oder zumindest zu denen, die für das Unternehmen besondere Bedeutung haben. Denn vor allen Dingen eine Kategorie machten einen großen Teil der insgesamt über 100 Millionen Verkäufe aus: Produkte mit Alexa, dem Sprachassistent der Amerikaner.

Vor allen Dingen Echo Dot und Fire TV-Stick mit Alexa-Unterstützung verkauften sich extrem gut – und damit schafft es Amazon, sich auf einen Schlag ein ganzes Stück weiter in den Haushalten dieser Welt auszubreiten:

Alexa für alle

In mehreren Millionen Haushalten weltweit steht mittlerweile ein Gerät, das Amazons Alexa unterstützt – und bleibt der Trend, wird sich diese Zahl in den nächsten Jahren immer weiter erhöhen. Amazon hat es bisher geschafft, sich in diesem Bereich als Marktführer zu behaupten. Und mit einem Event wie dem Prime Day baut das Unternehmen aus Seattle diesen Vorsprung weiter aus. Das macht für einen Versandhändler von Amazons Größe auch durchaus Sinn: Je mehr Menschen ihren Sprachassistenten zum Online-Shoppen verwenden, desto wichtiger ist es für das Unternehmen, in möglichst vielen Haushalten präsent zu sein.

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Verluste als Teil des Plans?

Das erklärt auch die extrem günstigen Preise, zu denen Amazon diese Geräte anbietet – und das nicht nur am Prime Day: Große Gewinne macht das Unternehmen mit dem Verkauf sicher nicht. Vielmehr ist es eine kluge Investition – denn wer den Sprachassistenten liefert, der entscheidet, wo die Menschen in Zukunft einkaufen. Und im Fall von Alexa ist klar, bei welchem Shop die Bestellungen landen werden.

Am 16. Juli waren das dann so viele, dass Amazons Server kurze Zeit in die Knie ging; auch das änderte aber nichts am riesigen Erfolg des Shopping-Events.

Der Prime Day hat einen großen Gewinner

Damit ist dann auch klar, was der Prime Day vor allen Dingen ist: Eine Investition in die Zukunft des Unternehmens – mit dem einzigen Ziel, möglichst viele (neue) Kunden dauerhaft an Amazon zu binden. Bedeutet am Ende: Auch wenn die Kunden von teilweise extremen Angeboten profitieren und ordentlich sparen können – der größte Gewinner am Prime Day ist Amazon selbst.

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