GreedFall: Spannendes RPG lädt ein ins 17. Jahrhundert

Gaming

GreedFall: Der Herausgeber Spiders setzte große Hoffnungen auf seinen neusten RPG-Streich. Schon lange vor dem Release wurde darüber spekuliert, ob es den Entwicklern mit GreedFall gelingen würde, die Kritiker ihrer bisherigen Games zu überzeugen. Die Pläne waren ambitioniert, die Hoffnung auf einen Erfolg groß. Trotz einiger kritischer Stimmen im Vorfeld, erreicht das Game aktuell etwa 82% positive Bewertungen auf Steam. Das zeigt, dass Spiders mit GreedFall auf jeden Fall einen größeren Erfolg verbucht, als mit ihren bisherigen Titeln. Ob das für eine Empfehlung reicht, erfahrt ihr in unserem Gamecheck.

GreedFall: Trotz bekannter Schwächen das bislang beste Spiel des französischen Entwicklers

GreedFall spielt in einer alternativen Version des 17. – 18. Jahrhunderts. Alle Handlungen sind frei wählbar und jede Entscheidung hat Einfluss auf den weiteren Verlauf. Der eigene Charakter, der zur Abwechslung mal kein No-Name-Lakai, sondern ein angesehener Diplomat ist, kann nach eigenem Belieben optisch angepasst werden. Ein Skillbaum ermöglicht verschiedene Kombinationen von Fähigkeiten und Kampfstilen. Soweit Standard-Gedöhns wie in jedem RPG oder MMO.  Ziel von GreedFall ist es, auf der mysteriösen Insel Teer Fradee ein Heilmittel für die von der Pest geplagten Bewohner der eigenen Heimat zu finden. Das mal ein interessanter Ansatz. Dabei gilt es, neue Fraktionen kennenzulernen, diplomatische Beziehungen zu knüpfen und Feinde zu hintergehen. Ihr könnt auch frei wählen, welche Begleiter euch bei diesen Abenteuern beistehen sollen. Deren unterschiedliche Fähigkeiten beeinflussen den Verlauf von GreedFall ebenfalls stark. Kurz gesagt: Hier geht es mal echt in die Tiefe.

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GreedFall: Entwickler setzen auf massenhaft Anpassungsmöglichkeiten und eine ausgefeilte Story

In GreedFall gibt es keinen fixen Lösungsweg, sondern verschiedene Möglichkeiten, das Ziel zu erreichen. Insgesamt ist mit einer Spielzeit von 30 – 45 Stunden zu rechnen, je nachdem, ob ihr nur die Hauptmissionen oder auch Nebenquests erledigen wollt. Obwohl viele Kritiker die häufigen Zwischensequenzen mit Dialogen als störend beschreiben, finde ich sie eigentlich ganz stimmig. Wem das nicht gefällt, kann skippen.  Trotz einiger Performance-Probleme würde ich soweit gehen, GreedFall als kleinen Achtungserfolg zu bezeichnen. Die Spielwelt bietet viel zu entdecken, die Story wirkt stimmig und macht Lust auf mehr, Das lässt über so machen Grafik-Bug oder Performancehänger hinwegsehen. Wenn ihr Lust auf spannende RPG-Unterhaltung habt, dann solltet ihr zugreifen. Knapp 40 Stunden Spielzeit für nen Fuffi sind eine gute Hausnummer. Das Spiel ist seit letzter Woche für eure Konsole und den PC zu haben.

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