Platz 1 bei  Gewinnmarge  BMW ist profitabelster Autobauer

Platz 1 bei der Gewinnmarge: BMW ist profitabelster Autobauer

Auto & Reise

BMW ist weltweit der profitabelste Autohersteller. Das ging aus einer Analyse der Unternehmensberatung Ernst & Young hervor. Die Berechnung basiert auf dem Verhältnis zum Jahresumsatz. Von 100 € Umsatz verbleiben 10 € als Gewinn bei BMW. 10 % Gewinnmarge – das reicht für Platz 1. Die Elektroautos werden übrigens den Analysten zufolge für alle Autobauer weiterhin ein Minusgeschäft bleiben.

BMW bleibt auf Spitzenplatz

Wie die Auswertung der Unternehmensberater ergab, landete der japanische Autohersteller Suzuki knapp hinter BMW den zweiten Platz und erreichte 2017 eine Gewinnmarge von 9,8 %. Daimler wurde von Suzuki auf den dritten Platz verdrängt und kam auf 8,9 % Gewinnmarge. Der Wolfsburger Autokonzern Volkswagen landete abgeschlagen mit mageren 6,0 % Marge auf den achten Platz. Das ermittelte Zahlenwerk von Ernst & Young nimmt jeweils Bezug zu allen Geschäftsfeldern der einzelnen Autohersteller, deren Daten umfassend analysiert wurden. Wenn jedoch nur das Automobilgeschäft berechnet wird, belegt Daimler mit 9,6 % Marge den ersten Platz, gefolgt von BMW und Volkswagen.

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104 Milliarden Euro Gewinn weltweit

Der Gesamtgewinn aller 16 Automobilhersteller auf unserem Globus belief sich 2017 auf rund 104 Milliarden Euro und entspricht einer Steigerung von 12,4 % gegenüber dem Vorjahr. Der Automobilfachmann Peter Fuß von Ernst & Young rechnet aber nicht mit einem weiter anhaltenden Boom in der Automobilbranche. Der Gewinn der Autobauer werde seiner Einschätzung zufolge in den nächsten Jahren einen Gang herunterschalten. Bei den Autoproduzenten stehen laut Fuß Milliardeninvestionen ins Haus, die sich auf die Gewinnmarge auswirken und erst langfristig zum Umsatzwachstum ihren Beitrag leisten werden.

Elektroautos ein Minusgeschäft

Die Elektroautos werden für die Autobauer erst einmal ein Minusgeschäft bleiben, wie Autoexperte Fuß erklärte. Wenn ein Unternehmen allerdings nicht Investitionen in Zukunftstechnologie tätigt, drohe entsprechenden Firmen der Niedergang. BMW i8 Im Jahr 2017 verbuchte BMW einen Absatz von 100.000 Elektroautos und es wird im erheblichen Umfang an einem Modell als Gegenpart zum US-Konkurrenten Tesla Motors gearbeitet. Seit dem Verkaufsstart des BMW i3 vor fünf Jahren konnte der bayerische Autohersteller über 200.000 Elektrofahrzeuge verkaufen. Ab dem Jahr 2025 soll das Portfolio sogar aus 25 Elektroautomodellen bestehen. In zwei Jahren werden laut Plan der BMW X3 und 2021 das Serienmodell des IAA-Prototypen i Vision Dynamics auf den Markt kommen. Die neue Elektro-Limousine BMW i4 soll in München hergestellt werden und mit einer Akkuladung etwa 400 bis 600 Kilometer weit fahren können.


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