Männer und ihr Auto – eine Liebesgeschichte

Auto & Reise

Wenn Frauen ein Auto kaufen, dann sind es meist kleinere Modelle, die nicht so viele Pferdestärken unter der Haube haben. Auch bei der Ausstattung sind Frauen im Durchschnitt mit rudimentärem Equipment zufrieden. Die Optik spielt teilweise dabei eine untergeordnete Rolle. Statistiken beweisen: Frauen fahren vorsichtiger und bauen weniger Unfälle. Man könnte ja vermuten, dass das durchaus etwas mit den weiblichen Präferenzen bei der Autowahl zu tun hat. Denn die Herren der Schöpfung stellen die Vernunft beim Autokauf gerne mal hintan. Sie lassen sich von Formen betören – das gilt bei Frauen genauso wie bei Autos. Wenn dann noch ordentlich Power im Getriebe röhrt, umso besser. Und ein bisschen Bling-Bling darf’s da auch schon gern mal sein. Für Männer sind Autos mehr als nur Fortbewegungsmittel, sie sind ein Statussymbol mit Verlass. Das Auto hat sich im Herzen des Mannes einen Platz für die Ewigkeit gesichert.

Das sind die Top 10 der Männerautos

Dass Männer mit ihrem Auto eine ganz enge Beziehung führen, ist keine neue Erkenntnis. Aber welche Wagen sind denn die typischsten Männerautos auf dem Markt? Eine Untersuchung vom Dezember 2017 bringt Licht ins Dunkel: Auf Platz eins rangiert die S-Klasse von Mercedes. Hier sind 88 Prozent der Fahrzeuge auf deutschen Straßen auf Männer zugelassen. Kurz dahinter, mit 85 Prozent männlichem Fahreranteil, platzieren sich der Grand Cherokee von Jeep und der 7er BMW. Der Honda Accord kommt ebenfalls auf einen stattlichen Männeranteil von 84 Prozent. Der 5er BMW liegt gleichauf mit der E-Klasse von Mercedes und dem Passat CC von VW auf dem fünften, sechsten und siebten Platz der Hitlist mit 83 Prozent. Der Audi A5 wird immerhin noch in 82 Prozent aller Fälle von Männern gefahren, ebenso der Mercedes-Benz Vito. Schlusslicht in dieser Top Ten ist der Peugeot 407, wobei auch hier die männlichen Fahrer immer noch 81 Prozent der Gesamthalter ausmachen. Diese Rangliste lässt so einige Rückschlüsse zu. Darauf nämlich, dass Männer tendenziell zu potenteren, größeren, leistungsfähigeren Modellen greifen. Besonders gut sichtbar wird das, wenn man sich im Vergleich dazu die Topliste der meist von Frauen gefahrenen Autos ansieht. Da rangieren der Ford Ka und der Opel Adam auf Platz eins und zwei. Neben dem Chevrolet Matiz und Spark finden sich in dieser Liste außerdem der Nissan Micra, der Fiat Panda und andere Modelle der ungefähr gleichen Größenordnung. Es als Klischee abzutun, dass Männer ihre Autos gern schnell, stark und groß mögen, ist also zu einfach. Darum beschäftigen sich längst auch Wissenschaftler mit dem Phänomen der männlichen Liebe zum Auto.

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Die Automarke zeigt, welche Typ Mann am Steuer sitzt

Okay, wir wissen, dass der 911er andere Defizite kompensieren soll. Oder? Wenngleich sich diese Annahme nicht wissenschaftlich belegen lässt, eines lässt sich über Porsche-Fahrer sicher sagen. Sie sind laut Studien aus Deutschland und den USA die einzigen, die sich nicht nur für Design und Image ihres Wagens interessieren, sondern auch für die Technik dahinter, für die Technologie, die Geschichte und so ziemlich alles, was mit dem Porsche zu tun hat. Leidenschaft hat der Porsche-Fahrer zumindest. Diese kann man auch dem Jaguar-Liebhaber nicht absprechen. Er spricht zwar gern über sein Auto, aber anders als der Porsche-Mann kann er mit Fachwissen oder Markenbackground nicht glänzen. Wer Hyundai, Skoda, Peugeot oder Mini fährt auch nicht. Im Gegensatz zum Jaguar-Fahrer machen sie ihren fahrbaren Untersatz allerdings auch nicht zum Dreh- und Angelpunkt ihrer Gesprächsführung. Ähnlich wie Volvos, VWs, Opel, Saabs und Fiat sind diese Autos eher bei Männern vertreten, die ein stetes, solides Leben bevorzugen und sich selbst nicht allzu wichtig nehmen. Tatsächlich gelten gerade VW-Fahrer laut besagten Untersuchungen als unaufgeregt und harmonieorientiert. Die Autos werden grundsätzlich eher mit Familienkutschen in Verbindung gebracht. Was ja irgendwie auch passt. Ebenso wie die Häufigkeit, mit der Mercedes, Audis und BMWs eher unter Geschäftsleuten verbreitet sind. Das Image von Luxus und Exklusivität dieser Marken symbolisiert Erfolg. Kein Wunder, also, dass sich ihre Fahrer als besonders selbstbewusst verstehen. So selbstbewusst, dass sie bei allen anderen Verkehrsteilnehmern übers Ziel hinausschießen. Denn gerade der Mercedes-Fahrer neigt laut einer amerikanischen Studie zum Pöbeln. Mehr sogar noch, als der Mann im Ford. Beiden gemein ist, dass sie von sich glauben, ein überdurchschnittlich angenehmer Menschenschlag zu sein. Das soll an dieser Stelle einfach mal unkommentiert so stehen bleiben. Die Untersuchungen haben unabhängig von der Selbsteinschätzung der Autofahrer hingegen ergeben, dass Cadillac-Fahrer die höchste Sozialkompetenz unter den Luxusautofahrern besitzen. Als besonders zuverlässig gelten den Ergebnissen zufolge Chrysler-Männer.

Wer also immer noch glaubt, Frauen mit Porsche und Ferrari beeindrucken zu können, sollte sich diese Studienergebnisse noch einmal vor Augen führen.

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