Dragon Quest XI: Streiter des Schicksals lädt zu einer Retro-Zeitreise ein!

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Letzte Woche ist Dragon Quest XI: Streiter des Schicksals für die PS4 erschienen. Square Enix liefern in der Regel exklusive JRPG-Action vom Feinsten. Vorausgesetzt, ihr steht auf diese quietschbunten Japan-Manga-Styles. Während sich aktuelle Entwicklungen des Spieleherstellers im Bereich JRPG eher an modernen Umsetzungen mit westlichem Charakter versuchen, sieht das bei Dragon Quest gegenteilig aus: Hier taucht ihr in eine extrem bunte Mangawelt ein, die sich, gepaart mit passender Sounduntermalung, irgendwie wie eine Retro-Zeitreise anfühlt. Ob sich der Griff zur Neuerscheinung ausschließlich für eingefleischte JRPG-Fans lohnt oder ob wir eine generelle Empfehlung aussprechen können, erfahrt ihr am Ende der Review. Wichtig: Endlich wieder ein richtig gutes JRPG, das rundenbasiert ist. Davon gab in es letzter Zeit wenig. Vielleicht noch Persona 5, das auf jeden Fall auch einen Blick wert ist. Natürlich gehen die beiden Welten und vor allem die Atmosphäre deutlich auseinander. DQ XI erinnert an die guten alten Zeiten à la Final Fantasy X und eben die Dragon Quest Vorgänger. Slime inklusive.

Dragon Quest XI: Back to the Roots!

Nicht nur das Kampfsystem geht zurück in die Vergangenheit – auch die Charaktere und die Story fühlt sich historisch an. Einfach, weil wir eine schöne Geschichte erleben und wir sie in unserem eigenen Tempo durchziehen können. Was allerdings bei DQ XI gleich auffällt: Es gibt besondere Challenges! So kannst du vor dem Start noch ein paar fiese Regeln auswählen, die dir das Leben schwerer machen. Der „Draconian Mode“ hat wirklich drakonische Limits. So kannst du auswählen, ob du im gesamten Spiel nicht einkaufen darfst. Potions und Equipment bekommst du also nur durch Loot. Auch die Option „nicht fliehen dürfen“ kann schon manchmal dramatisch sein.  Zusätzlich dazu kannst du noch einstellen, dass du weniger XP von leichten Kämpfen bekommst. Du musst zum Leveln also härtere Gegner finden. Das funktioniert gut in Kombination mit der Einstellung „Hard“ – dort sind sämtliche Feinde im Spiel dann stärker.  Zur Storyline: Wir befinden uns in einer mittelalterlichen Fantasy-Welt. Die hört auf den Namen Erdrea. Der von uns ausgewählte Charakter entwickelt sich langsam zu einem mystischen Helden.

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Der junge Held verlässt sein Heimatdorf um sich den dunkelsten Kräften zu stellen, die Erdrea bedrohen. Das Ganze wird dann gewürzt mit einer Riesenportion Nebenquests und schon kommen wir auf insgesamt locker auf 60 Stunden Spielzeit. Die Nebencharaktere wurden ebenfalls liebevoll entwickelt. Leider ist die Sprachausgabe komplett auf Englisch. Deutsche Untertitel lassen sich jederzeit ein- und ausblenden. Diese JRPG-Dialoge sind für Fans des Genres natürlich perfekt.  Ist Dragon Quest XI jetzt nur was für Hardcore-Anime/JRPG Fans? Jein. Ich glaube, ihr müsst diesen putzigen Comiclook schon irgendwie mögen, um mit dem Spiel klarzukommen. Wer mit diesem Mangazeug nichts anfangen kann, sollte nicht zu Dragon Quest greifen. Wer sich beim Spielen von FF XV dachte, dass ihm die Reihe zu sehr ins „Westliche“ abdriftet, der greift zu Dragon Quest XI.

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Generell gehen diese Woche die herbstlichen Neuerscheinungen los. Tomb Raider macht am 14. September den Anfang. Dann gehts mit Fallout, Red Dead Redemption 2 & Co weiter! Wer bis dahin noch was zum Zocken braucht, wird mit 60 Stunden Spielzeit gut bedient!

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