Kitty Hawk Flyer: Ein elektrischer Multicopter für die Freizeit

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Das kalifornische Unternehmen Kitty Hawk stellte jetzt kürzlich mit Flyer einen Multicopter für Jedermann vor. Zur Zeit wird das außergewöhnliche Fluggerät in Nevada intensiv erprobt. Der Flyer ist für Geschäftskunden bereits vorbestellbar. Ein Videoclip am Ende zeigt den Multicopter in Aktion.

Was ist Kitty Hawk Flyer?

Die Idee hinter Flyer war die Entwicklung eines Fluggeräts für Jedermann zu entwickeln und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Einen Pilotenschein benötigst du zum Fliegen nicht, sondern es ist nur eine Übungsstunde erforderlich. Im Jahr 2017 hatte Kitty Hawk einen ersten Prototyp der Öffentlichkeit stolz präsentiert und wurde in der Zwischenzeit massiv im Design wie Technik angepasst. Der Prototyp ähnelte einem Moped, aus dem nun ein Monocoque wurde. Jetzt hängst du nicht mehr wie ein Affe auf dem Moped, sondern sitzt sehr bequem im Flyer. Zwei statt vier Träger beherbergen die Schwimmer, an denen jeweils am Ende ein Rotor integriert ist. Die übrigen Rotoren befinden sich auf den Schwimmern und ergeben zusammengezählt zehn Rotoren.

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Fliegen wie im Flugsimulator

Geflogen wird der federleichte Kitty Hawk Flyer wie bei einem Flugsimulator unter Einsatz von zwei Joysticks. Für einen stabilen Flug sorgt eine spezielle Software. Die Joysticks ermöglichen eine präzise Steuerung, so dass du punktgenau fliegen kannst. Jeder einzelne der zehn Rotoren ist einzeln ansteuerbar, um mit Flyer ordentlich fliegen zu können. Ein wenig kurz ist die Flugzeit mit einer Akkuladung, die bei gerade einmal 20 Minuten liegt. Angetrieben wird er von Elektromotoren, die ihre Energie von Lithium-Polymer-Akkus beziehen.

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Demokratisierung des Fliegens

Das Fliegen soll nach dem Ziel von Kitty Hawk demokratisiert werden, denn nach knapp einer Stunde weißt du, wie der Flyer geflogen wird. Wie der Robotiker Sebastian Thrun erklärte, der Chef der Firma ist, können selbst Amateure den Flyer steuern. Im neuen Trainingszentrum am Lake Las Vegas hast du die Möglichkeit das Fluggerät ausgiebig zu testen. Du darfst den Flyer nur über Wasser fliegen und schwebst dabei in zwei bis drei Metern Höhe. Dies dient deiner Sicherheit! Ein Geschwindigkeitsrekord stellt der Flieger nicht auf, weil die Entwickler eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 32 Kilometern eingebaut haben. Das Maximaltempo soll nach Herstellerangaben trotzdem bei 160 Stundenkilometern liegen. Das Wassertaxi SeaBubbles verfolgt ein ähnliches Konzept wie Kitty Hawk mit dem Flyer.

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Kitty Hawk Flyer in Aktion:

 Titelbild Quelle: kittyhawk.aero

Bildquelle

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