Diese Dinge lassen d Bewerbungsgespräch zum Desaster werden

Diese Dinge lassen dein Bewerbungsgespräch zum Desaster werden

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Traumjob gefunden und eine Einladung zum Vorstellungsgespräch bekommen? Dann stehst du quasi schon mit einem Fuß in der Tür. Jetzt nur nicht versauen! Die nachfolgenden Patzer solltest du unbedingt vermeiden, wenn du deinen Traumjob ergattern willst!

Vorstellungsgespräch – Ticket zum Traumjob

Jeder kennt die Werbung eines Job-Portals: Da guckt der Mann aufs Handy und schreit enthusiastisch „Ich hab den Job!“ Aber keiner erzählt dir etwas darüber, welche Hürden er überwinden musste, um den Job zu bekommen. Ganz sicher ist eine gute Bewerbung – damit sind die Unterlagen gemeint – das A und O, um überhaupt eingeladen zu werden. Und dann? Dann gilt es, sich bestmöglich zu verkaufen. Es ist kaum zu glauben, was du alles falsch machen kannst, um dein Vorstellungsgespräch zum Desaster werden zu lassen. Okay, okay, jeder meint zu wissen, worauf es ankommt: Pünktlich sein, sich ordentlich anziehen, Schuhe putzen, toll aufbereitete Unterlagen und natürlich selbst hervorragend vorbereitet zu sein. Doch das ist nicht alles.

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 Hier die Hitliste der peinlichen Pannen und absoluten:

No-Gos auf dem Weg zum erfolgreichen Bewerbungsgespräch

Überpünktlich sein

Richtig gelesen: Nicht nur zu spät zu kommen ist keine gute Idee, sondern auch, viel zu früh auf der Matte zu stehen. Wer eine halbe Stunde vor dem Termin bereits Hufe scharrend vor dem Personaler steht, wirkt aufdringlich und so, als hätte er nichts Besseres zu tun. Außerdem haben diejenigen, die das Bewerbungsgespräch führen, einen vollgepackten Arbeitstag und fühlen sich schnell unter Druck gesetzt, wenn man deutlich vor der vereinbarten Zeit aufschlägt. Du hast nichts Besseres zu tun? Dann warte lieber im Café oder checke im Auto deine Mails.

Überteibungen

Natürlich willst du einen guten Eindruck machen. Und natürlich versucht jeder, sich bei einem Vorstellungsgespräch etwas über dem eigenen Wert zu verkaufen. Doch ein guter Personaler merkt sofort, wenn du es mit deiner Selbstdarstellung übertreibst. Also nicht unnötig erzählen, was für ein totaler Experte du bist, welch Gewinn du für die Firma du wärst und welche herausragenden Eigenschaften und Kenntnisse nur du allein besitzt. Und da wir schon mal dabei sind: Überzogene Forderungen sind in dem Zusammenhang ebenso total fehl am Platz!

Untertreibungen

Unter dem Wert verkaufen ist auch keine gute Idee. Wenn dir gewisse Erfahrungen und Kenntnisse fehlen – kein Problem. Sei selbstbewusst und sag, dass du dir vorstellen kannst, dass du das, was dir fehlt, lernst. Unsicherheiten sind ein Stolperstein. Niemand erwartet, dass du alles kannst und alles weißt. Aber jemandem, der unsicher wirkt, wird kein Unternehmen Verantwortung übertragen. 

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Bla-Bla und Phrasen

Jeder erzählt dir, dass es wichtig ist, sich auf ein Vorstellungsgespräch vorzubereiten. Es gibt Standardfragen, die immer wieder gestellt werden. Da ist es doof, wenn man darauf keine Antwort weiß. Aber verzichte auf Phrasen und vorformuliertes Bla-Bla. Denk mal dran, wie viele Vorstellungsgespräche dein Gegenüber wohl hinter sich gebracht hat. Wie oft hat er wohl schon die gleichen Phrasen gehört. Erzähle also nichts von Flexibilität und Motivation, ohne dir genauer etwas dazu überlegt zu haben. Sei authentisch, rede so, wie es deiner Persönlichkeit entspricht und rede von dir selbst. Keine Phrasen, kein Bla-Bla.  

Warum willst du den Job?

An der Frage führt kein Weg dran vorbei. Das Fettnäpfchen dahinter ist riesig. Erzähle um Gottes Willen nicht, dass du den Job willst weil

  • du sonst nichts anderes findest
  • die Firma praktischerweise in der Nähe ist
  • du ja von irgendetwas leben musst
  • du eine sichere Stelle suchst, bei der du locker alt werden kannst
  • du ein Sprungbrett für die weitere Karriere brauchst
  • du gehört hast, dass es hier so tolle Boni gibt 
  • du hoffst, schnell die Karriereleiter aufzusteigen und demnächst hier in der Chefetage zu sitzen

Erzähle lieber was dich inhaltlich interessiert, welche Chancen du für dich siehst (immer im Hinblick auf die zu erwartende Tätigkeit) und vor allen Dingen, welchen Gewinn du für die Firma darstellen würdest. Aber denk dran: nicht übertreiben!

Zu viel Ehrlichkeit bei der Angabe des Wechselgrunds

Wenn du aus einem anderen Unternehmen wechseln willst, wirst du gefragt, weshalb du wechseln möchtest. Vorsicht: ganz dünnes Eis. Lass alle emotionalen Gründe tunlichst weg. Berichte also nichts von unangenehmem Betriebsklima, Problemen mit Vorgesetzten, Mobbing und unfairen Arbeitsbedingungen. Wer seinem Unternehmen in den Rücken fällt, ist auch beim potenziellen Nachfolger nicht beliebt. Überlege dir vorher, was gute Argumente sind, die nicht emotional rüberkommen. Gute Wechselgründe sind beispielsweise der Wunsch, sich beruflich und inhaltlich weiterzuentwickeln, der Wunsch nach Veränderung, oder eine reizvolle neue Aufgabe. 

Nicht nett sein 

Ja, gutes Benehmen ist unentbehrlich. Dazu gehören allgemeine Verhaltensregeln wie

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  • aufstehen, wenn eine weitere Person den Raum betritt
  • Höflichkeitswendungen wie „Guten Tag“, „danke“ und „gern“

Darüber hinaus solltest du richtig nett rüberkommen. Schaue deinem Gegenüber in die Augen, achte auf einen festen Händedruck. Sei offen, freundlich, lächele und komm einfach sympathisch rüber. Zum guten Ton gehört es auch immer, sich am Ende des Gesprächs zu bedanken. Ist ja nicht selbstverständlich, dass man dir die Chance gibt, dich vorzustellen. Alles beherzigt? Dann ist der Erfolg vorprogrammiert! 

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