Wie wild lebt ein Rockstar wirklich?

Inspiration & Lifestyle

Meine Augen sind geschlossen und ich fühle den extrem lauten und dennoch dumpfen, gut anfühlenden Rocksound als sehr entspannend. Ich befinde mich in einer Art Trance und nicke kurz weg. Der Ledersessel unter meinem Körper fühlt sich wie eine himmlische Wolke an und schmiegt sich perfekt an meinen Körper. Ich vergesse alles um mich herum. Kein Stress der Welt kann mir etwas anhaben. Nur das Gefühl von Freiheit, Glückseligkeit und Freude ummantelt mich.  Ich erwache aus meinem tranceartigen Gefühl. Der musikalische Riff, der diesmal etwas lauter gespielt wird, holt mich ins wahre Leben zurück. Die Musiker geben nochmal ihr Bestes, um dann die Instrumente fein säuberlich abzustellen und abzuwarten. Rock Musiker sind schon lange nicht mehr das, was man eigentlich erwarten würde. Gut, Groupies spielen immer noch ein große Rolle, besonders als Muse für den Künstler. Aber was ist aus dem schon traditionellen Zertrümmern der Gitarre geworden oder den massenhaften Drogen und dem Alkohol. Rockmusiker sind verweichlicht und in keiner Art und Weise mehr der harte Männerstuff, wie man ihn kennt. Dennoch ist dieses Feeling, welches ich gerade empfinde, nicht verzichtbar.  Das Szenario findet in einem privaten Wohnzimmer eines Rockproduzenten statt, welcher zudem ein guter Freund meinerseits ist. Ich soll ein kleines Buch über ihn schreiben und begleite ihn dafür einige Woche auf seinen Aktionen und Trips. Er liegt neben mir auf dem Ledersofa und guckt nicht nur skeptisch, sondern verärgert. Gespannt warten die Musiker auf seine Reaktion. Enttäuscht schauen sie ihn an, als er seine Meinung zu ihrem neuen Stück preisgibt. Der Riff sei zu eintönig, die Gitarre zu dominant und die Vocals asynchron. Es sei kein Jazz, sondern Rock ’n‘ Roll. Wir gehen aus dem Zimmer raus und trinken zusammen ein Bier. Ich frage ihn, ob das alles sei, was er dazu zu sagen hätte oder ob er noch grundlegende Tipps für die Musiker hätte. Das sei halt sein Ding. Ich erkenne ihn in der Rock Branche als Ikone an. Ein Genie, wenn es darum geht, Rockmusik zu produzieren. Ein Satz, vielleicht ein verschmitztes, aber ernstes Lächeln und der Song läuft!  Am Klavier sitzend, erzähle ich ihm davon, wie weit ich mit seinem Buch bin und spiele dabei etwas von Justin Bieber auf dem Klavier. Er lächelt und erzählt mir eine Geschichte, wie er vor 2 Jahren auf Tour mit Madonna zum Song von Justin Bieber eine unvergessliche Nacht erleben durfte. 

Lieblingslieder eines Rockproduzenten

Im nächsten Moment sehe ich zum allerersten Mal sein Regal mit alten Vinyl Platten und CDs. Auf die Frage, welches seine Lieblingslieder seien, zählt er mir folgende 10 auf: 

MEHR AUS DEM WEB
  • David Bowie – The Rise and Fall of Ziggy Stardust
  • ABC – The Lexicon of Love
  • Johnny Cash – At Folsom Prison
  • Madonna – Like a Virgin (Frauen können deinen Verstand verrückt werden lassen)
  • Rick Springfield – Tao
  • Frank Sinatra – A Man Alone
  • Marvin Gaye – Here my Dear
  • Blur – The Great Escape
  • Metallica – Master of Puppets
  • Metallica – Nothing Else Matters

Erstaunlich wie soft ein Rockstar doch sein kann.  Mein Bild bezüglich der Rockstars ändert sich schlagartig, als 3 extrem heiße Frauen den Raum betreten. Ich bin mir nicht sicher, was gerade passiert, ob es Edelnutten sind oder nur Groupies, die sich den Musikern als Muse zur Verfügung stellen. Es ist anscheinend eine Mischung aus beiden. Auch ich werde herzlich eingeladen, mich musisch beflügeln zu lassen, dennoch vertiefe ich mich in meinen Gedanken und schreibe diese Story.  Nachdem ich mir eine Platte von Rick Springsteen aufgelegt habe und mit dem melodischen Sound langsam in den Schreibfluss komme, kommt eine der netten Damen herunter gelaufen und fängt an zu rufen, dass dies nicht ginge und absolut daneben sei. Einer der Musiker habe wohl etwas zu viel abverlangt. Ich habe nur die Worte Koks, Arsch und Gitarre gehört. Könnte auch der Anfang eines neuen Country Songs sein.  Ich habe für diesen Tag genug Stoff für mein Buch gesammelt und verlasse das Haus. Kopfhörer auf und Miles Davis an, denn von Rock habe ich heute erstmal genug. 

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