Freitag geht’s los: 5 Fakten zur neuen NFL-Saison

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Es ist soweit: In der Nacht auf Freitag startet die NFL in die neue Saison. Hier sind fünf Fakten zur besten American-Football-Liga der Welt, die ihr auf dem Schirm haben solltet:

Spieler dürfen ausgelassener jubeln

Das „F“ in „Football“ steht für „fun“ – und der Spaß dürfte in dieser Saison wieder größer sein. Für Spieler und Fans. Denn die Football-Profis dürfen ab sofort ausgelassener jubeln. Das hat die NFL vor der Saison bekannt gegeben. „Wir wissen, ihr liebt die spontanen Emotionen, die  ein spektakulärer Touchdown auslöst“, sagt Liga-Boss Roger Goodell. „Und die Spieler haben uns gesagt, sie wollen mehr Freiheiten, um das auszuleben.“ So dürfen die NFL-Spieler zum Beispiel wieder auf dem Boden jubeln. Vor allem bei Schneefall dürfte das die Rückkehr des Schnee-Engels bedeuten. Auch in der Gruppe den Touchdown feiern ist wieder legal. Die NFL-Profis dürfen außerdem wieder jubeln und dabei den Ball benutzen. Das heißt zum Beispiel: das Ei in den Armen wiegen wie ein Baby ist wieder erlaubt. Weiterhin verboten sind Jubelposen, die Gewalt ausdrücken. Mit den Fingern eine Pistole formen und einen symbolischen Schuss abgeben ist also weiterhin ein No-Go. Funfact: In der vergangenen Saison mussten NFL-Spieler mehr als 310.000 US-Dollar zahlen, weil ihr Jubel verboten war. 2014 und 2015 waren es zusammen rund 162.000 US-Dollar.

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Die Chargers ziehen nach Los Angeles

Die Chargers sind umgezogen – und zwar von San Diego nach Los Angeles. Darum heißt der Klub nun Los Angeles Chargers. Logischerweise hat sich der Klub ein neues Logo verpasst:

 Damit hat die „Stadt der Engel“ nun zwei NFL-Teams: Auch die Rams sind dort beheimatet (die sind übrigens auch erst 2016 von St. Louis nach L.A. gezogen). Funfact: Los Angeles hat nun zwei NFL-Teams und zwei NBA-Teams (Lakers und Clippers). Eines pro Liga reicht wohl nicht, typisch Hollywood.

Weniger deutsche Spieler in der NFL

Im Vergleich zur vergangenen Saison spielen deutlich weniger Deutsche in der NFL. Immerhin gibt es noch Kasim Edebali. Der Defensiv-Spezialist wird in dieser Spielzeit erstmals für die Denver Broncos auflaufen, den Superbowl-Sieger von 2016. Die Experten von „ran“ sind sich sicher: Er wird Spielzeit bekommen!

Schlecht sieht es dagegen für Moritz Böhringer aus. Die Minnesota Vikings haben den 23-jährigen Offensivspieler entlassen. Böhringer könnte theoretisch noch noch bei einem anderen Klub unterkommen. Das ist aber unwahrscheinlich. Defensiv-Spieler Mark Nzeocha hat es nicht in den Kader der Dallas Cowboys geschafft, sondern nur in deren Trainingsgruppe (Practice Squad). Dazu kommt: die bekannten deutschen NFL-Gesichter Björn Werner, Markus Kuhn und Sebastian Vollmer haben ihre jeweiligen Karrieren beendet. Vollmer gewann mit den New England Patriots 2015 und 2017 den Superbowl. Kuhn gelang als erstem Deutschen in der NFL ein Touchdown – und das als Defensiv-Spieler.

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Mehr American Football im Free-TV

Kuhn und Vollmer werden künftig zwar nicht mehr auf dem Feld auflaufen. Dafür sind sie bei einigen Spielen als Experten bei den „ran“-Übertragungen von ProSiebenSat.1 zu sehen. Die Sendergruppe zeigt außerdem ab dieser Saison mehr NFL im Free-TV und online. Auf ProSieben MAXX laufen weiterhin #jedenverdammtenSonntag ab 19 Uhr zwei Spiele im TV und online auf ran.de. Dazu kommt eine weitere Partie ab 19 Uhr, die ausschließlich online im Livestream läuft – die Zuschauer haben also mehr Auswahl! Dazu kommt: die übertragenen Partien sind anschließend drei Tage lang online als Re-Live verfügbar. Ihr müsst euch also nicht mehr die ganze Nacht um die Ohren schlagen. Immer Dienstags gibt es ab sofort ein neues Magazin mit Patrick Esume. Es heißt „ran Football – Coach’s Corner“ (ebenfalls auf ProSieben MAXX und im Stream). Gezeigt werden unter anderem die Highlights der Sunday-Night- und Monday-Night-Games. Und noch eine Änderung: In dieser Saison wird auch auf ProSieben Football laufen. Der Sender zeigt beispielsweise Playoff-Spiele und den Superbowl sowie ein London-Game (Minnesota Vikings gegen Cleveland Browns). Das Sender-Hopping innerhalb von ProSiebenSat.1 geht also weiter.

Superbowl in Minneapolis

Am 4. Februar 2018 steigt die 52. Auflage des Superbowl. Diesmal findet das wohl größte Sportereignis der Welt in Minneapolis statt – genauer gesagt im U.S. Bank Stadium. Das Ding wurde erst im Juli 2016 fertiggestellt und hat eine Milliarde US-Dollar gekostet. Es ist die Heimat der Minnesota Vikings. 66.200 Fans passen normalerweise in das Stadion. Beim Superbowl werden es aber noch einmal 73.000 mehr sein, die Arena ist dafür ausgelegt. In der Multifunktionsarena kann auch Baseball oder Fußball gespielt werden.  Egal, welche Teams es in den Superbowl LII schaffen: sie müssen nicht frieren, auch wenn das Wetter im Februar in Minneapolis winterlich sein wird. Die Arena ist komplett überdacht. Das Tageslicht kann durch ein Glasdach und Glasfassaden in das Stadion.

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