Pizza im Anflug: Lieferdienste per Drohne ordern

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Sie sind die besten Freunde, wenn es draußen regnet, stürmt und schneit: Der Pizzabote deines Vertrauens ist immer zur Stelle und kämpft sich auch in heftigen Zeiten für dich durch jede Wetterlage. Aber hast du dir schon einmal Gedanken gemacht, was passiert, wenn sich Pizzaboten weigern würden, bei Regen vor die Tür zu gehen? Dann kommt die Zukunft ins Spiel, von der schon lange die Rede ist: Drohnen sollen uns unser Essen liefern. Die besprochene Möglichkeit kam anfangs nur für Pakete in Frage, doch anscheinend sind die Fast Food-Macher schneller als die großen Unternehmen.

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Uber stellt Drohnen

In den USA hat die Möglichkeit der blitzschnellen Essenslieferung bereits Formen angenommen und einen bekannten Anführer gefunden: Uber sorgt nicht nur auf den Straßen für frischen Wind, sondern hat sich auch den Luftraum für seine Drohnen gesichert. Mit Uber Eats wurden bereits mehrere Tests gestartet, die mit McDonalds und Co. zahlreiche Partner an der Seite haben. Der Traum vom Essen durch das eigene Fenster ist mit Uber Eats aber noch nicht perfekt erträumt. Aktuell ist der Bestellvorgang noch mit Kurierfahrern vorgesehen. Wird eine Bestellung ausgelöst, macht sich die Drohne auf den Weg und landet in einer gesicherten Zone. Dort wartet ein Fahrer und nimmt die Lieferung in Empfang, die er dann wie gewohnt mit dem Rad oder Auto ausliefert. Wirklich durchdacht scheint das Konzept nicht zu sein, da weder Fahrkosten noch Personal eingespart wird. Aktuell steigen die Kosten durch die zusätzlichen Drohnen nur.

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Der DönerCopter wird gesichtet

Neue Entwicklungen nehmen aber nicht nur in Amerika oder innerhalb großer Konzernmauern Gestalt an. Während Uber mit bekannten Partnern kooperiert, haben sich einige Freiburger Jungs auf eine spitze Zielgruppe konzentriert, die jedoch für Millionenumsätze sorgen könnte: Für alle Döner-Liebhaber fliegt der „DönerCopter“ durch die Lüfte. Das Projekt existiert bereits seit einigen Jahren, doch nun nehmen die Planungen Form an. In der Beta-Version der App lässt sich der Döner von seinem Lieblingsladen ordern, eine Drohne kümmert sich um die Beschaffung und surrt – begleitet von einem Duft Knoblauchsoße – zu dir. Das Gute am Döner: Einen Abwurf aus einigen Metern Höhe überlebt das kompakte Gericht in jedem Fall! Bei chinesischem Essen oder Pizza sieht die Sachlage etwas komplizierter aus. Gedankt sei der kompakten Mahlzeit, die uns schon so viele Nächte rettete.

Startschwierigkeiten für Drohnen

Der große Traum von der Essensbestellung per Luftkurier dürfte aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Die Technik wäre soweit, die Lieferdienste haben schon Dollar-Zeichen in den Augen, doch aktuell müssen die armen Boten per Auto oder Fahrrad weiterhin ran. Grund für die verzögerte Starterlaubnis sind die Behörden. Der kundenfreundlichen Service per Drohne ist auf Genehmigungen und behördliche Freigaben des Luftraumes angewiesen. In Deutschland werden daher noch einige Jahre vergehen, bis wir die Drohnen aus gewerblicher Sicht in den Lüften sehen. Zum Vergleich: Uber durfte 2010 in den USA starten. Aktuell streiten sich deutsche Städte, wie Uber am besten gehandhabt werden sollte.

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