Die Zukunft des Online-Shoppings: Voice Commerce mit Alexa & Co | Infografik

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11 Millionen Deutsche besitzen schon heute einen Smart Speaker. Dennoch nutzen nur lediglich 2 % aller Inhaber das Gerät, um von Zuhause zu shoppen. In 90 % dieser Fälle war es das erste und letzte Mal für den Nutzer. Trotzdem ist das sogenannte „Voice Commerce“ die Zukunft des Online-Shoppings. Wir klären auf.

„Alexa, was ist Voice Commerce?”

Der Begriff „Voice Commerce“ bezeichnet einen neuen Zweig im E-Commerce. Grob gesagt versteht man unter diesem Konzept das Online-Einkaufen via Sprachbefehl bzw. „Voice Command“, der von einem digitalen Assistenten, wie z. B. Alexa oder Google Home bearbeitet wird. Oft auch als „Conversational Commerce“ bezeichnet, kann diese neue Art des Einkaufens über unterschiedliche Kanäle stattfinden – etwa über die bereits erwähnten Smart Speaker, WhatsApp oder Chatbots.

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Wer profitiert von Voice Commerce?

Allen voran profitierst natürlich du von dieser Entwicklung – und zwar insbesondere hinsichtlich Informationen zu lokalen Unternehmen und Informationsdiensten. Solltest du mal keine Hand frei haben, kannst du z. B. einfach Alexa nach dem Wetter, Öffnungszeiten oder Ähnlichem fragen. Auf manchen Gebieten ist die Funktionalität sogar schon durchaus weiter. Hierzu gehören z. B. Lieferservices, die es mancherorts ermöglichen, ein Lieblingsgericht festzulegen, um dieses dann ganz einfach per Sprachbefehl zu bestellen. Nach Deinem Command passiert alles automatisch.

Voice Commerce steckt noch in den Kinderschuhen

Voice Commerce ist heute noch längst nicht ausgereift und viele Menschen glauben nicht daran, dass die Technologie einen entscheidenden Einfluss auf ihr Leben haben wird. Das liegt vor allem an den fehlenden Kenntnissen von Providern und Unternehmen. Auf der Seite der Unternehmen scheitert es oft schon an der korrekten Angabe der Öffnungszeiten. Provider wiederum sind sich nicht sicher, wie viele Sprachbefehle die Menschen tatsächlich brauchen. Amazons Alexa beherrscht heute über 15.000 Skills – aber kann man sich die auch alle merken? Der aktuelle Stand von Voice Commerce lässt sich mit dem des Smartphones von 2008 vergleichen. Damals war die Technologie noch sehr rudimentär. Doch dank fokussierter Weiterentwicklung fungiert unser Smartphone heute gleichzeitig als Shopping-Mall, Navigationsgerät, Fotostudio und vieles mehr. Genauso wird es auch mit Voice Commerce sein – es ist lediglich eine Frage der Zeit. Mit fortschreitendem Know-how werden zukünftig Dinge möglich sein, die heute noch unvorstellbar scheinen. Mehr Informationen zum Thema gibt es in der folgenden Infografik.  Mehr zum Thema Voice Search und Voice Commerce im OTTO Newsroom.

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