Crash Bandicoot N. Sane Trilogy – Testbericht

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Gleich drei großartige Klassiker von der PS1 landen in diesem Remake auf deiner PS4. Ob es sich lohnt, erfährst du im Anschluss. PlayStation-Fans können sich mit Sicherheit noch an ihr geliebtes Maskottchen erinnern: Crash Bandicoot. In den 90er-Jahren kannte ihn jedes Kind. Er war das Pendant zu Mario und begeisterte Groß- und Klein während der Jump’n’Run-Ära der damaligen Zeit. Nun hüpft Crash im Rahmen der N. Sane Trilogy in neuem Gewand auf die PS4.

Schicke Front, altes Gameplay

Eines vorweg: Crash Bandicoot hat optisch wenig mit den alten PS1-Klassikern gemeinsam. Die Entwickler Vicarious Visions haben die Grafik neu aufgelegt. Dieser Remaster sieht sehr zeitgemäß aus und behält das Gameplay der alten Titel fast komplett bei. Änderungen gibt es lediglich bei der Kamera, die etwas anders funktioniert.  Grafisch dürfen sich PS4-Besitzer auf eine Ausgabe in 1080p freuen; wer eine PS4 Pro besitzt, profitiert von einer Auflösung in 1.440p sowie einigen grafischen Verbesserungen (höhere Auflösung der Schatten, bessere Umgebungsverdeckung). Übrigens: Eine weitere Neuheit der HD-Trilogie ist ein neuer Charakter: Coco ist die Schwester von Crash, die du auf Wunsch durch die linearen Levels jagen kannst. So schön die neu aufgelegte Trilogie ausschauen mag, so schade ist die Darstellung in 30 Bildern pro Sekunde. Platformer funktionieren in 60fps schlichtweg besser. Auf der PlayStation 2 lief der rote Fuchs auch in flüssigen 60 Bildern pro Sekunde.

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Altmodisches, aber schönes Hüpfabenteuer

Um auf das Gameplay genauer anzugehen, vergessen wir einfach Mal die hübsche Grafik. Die Crash-Spiele haben inzwischen weit mehr als 20 Jahre auf dem Buckel. Du wirst auf recht lineare Level treffen, die mit herumlaufenden oder -springenden Gegnern dekoriert sind. Im Gegensatz zu anderen Jump’n’Runs liegt das Ziel eher darin, Feinden auszuweichen beziehungsweise mit einer Wirbelattacke umzuhauen. Timing ist das A und O bei Crash. Sei geduldig und schmeiß den Controller nicht gleich in die Ecke, wenn du des Öfteren ins Gras beißt – das ist bei Crash völlig normal. Ohnehin: Einige Abschnitte sind etwas unorthodox gestaltet und müssen schlichtweg erlernt werden – probieren geht über studieren. Glücklicherweise muss man Crash heute nicht mehr über das Steuerkreuz durchs Level manövrieren, sondern kann den Analogstick verwenden; dieser funktioniert weitaus präziser.

Nachfolger von Crash spielerisch besser

Falls Dich der 1996 Crash-Titel nicht umhaut, gibt es eine gute Nachricht. Die Trilogie hat natürlich noch die beiden Nachfolger Crash Bandicoot: Cortex Strikes Back sowie Crash Bandicoot: Warped im Angebot. In puncto Gameplay sind sie dem eher simplen ersten Spiel überlegen. Hier erwarten euch coole Unterwasser-Levels sowie Spielpassagen, wo ihr auf einem Jetski Piratenbooten ausweicht. Auch wenn jedes der zugegeben vielen Levels sehr kurz ist, gibt es durchaus einen Anreiz, sie erneut anzugehen: In den Levels sind einige Geheimnisse verstreut und es gibt noch einen Zeitrennen-Modus, der euch herausfordert, jedes Level möglichst zügig durchzuzocken.

Fazit

Was man bei der Crash Bandicoot N. Sane Trilogy vermisst, ist eine Funktion, zwischen der alten und neuen Grafik zu wechseln, so wie man es von Wonder Boy: The Dragon’s Trap gewöhnt ist. Ansonsten haben die Entwickler das Abenteuer von Crash gekonnt aufpoliert, auch wenn die fehlenden 60 Bilder pro Sekunde den Spielspaß etwas hindern.

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