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Du hast doofe Arbeitskollegen? Studie empfiehlt: einfach mal abschalten

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Mobbing, Diskriminierung und andere Fehlverhalten durch die Arbeitskollegen können sich auf das private Leben auswirken und beispielsweise zu Schlaflosigkeit führen. Was sich jeder vorstellen kann, wurde jetzt von einer im Journal of Occupational Health Psychology veröffentlichten Studie bestätigt. Die Forscher untersuchten den Zusammenhang zwischen dem rüpelhaften Verhalten von Arbeitskollegen und der Qualität des Schlafs. Demnach können negative Erfahrungen am Arbeitsplatz dazu führen, dass wir jede Nacht mehrmals aufwachen. Die Wissenschaftler fanden zudem heraus, dass spaßige, entspannende Aktivitäten dazu beitragen können, besser mit Arbeitsstress und einem dürftigen Arbeitsumfeld umzugehen.

Die Studie

Fehlverhalten der Arbeitskollegen rauben uns laut der Studie den Schlaf, weil wir sie uns immer wieder vor Augen führen. Und zwar auch, wenn wir das Büro längst verlassen haben. Für die Erkenntnisse wurden 699 Beschäftigte des United States Forest Service befragt. Die Aufgabe der Probanden bestand darin, zu bewerten, in welchem Ausmaß sie rüpelhaftes Verhalten am Arbeitsplatz erleben. Und sie wurden gebeten, anzugeben, ob sie unter irgendwelchen Schlafstörungen leiden. Darüber hinaus sollten die Teilnehmer Aussagen darüber treffen, wie sehr sie dazu in der Lage sind, sich nach der Arbeit abzulenken und zu relaxen. Um valide Ergebnisse zu erhalten, wurden diese Faktoren von anderen potenziellen Gründen für Schlafstörungen „abgegrenzt“. Hierzu zählen beispielsweise die wöchentlichen Arbeitsstunden sowie die im Haushalt lebenden Kinder im Alter von unter 18 Jahren.

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“Wegen dir kann ich nachts nicht schlafen!“

Fehlverhalten durch Arbeitskollegen und Vorgesetzte beeinträchtigen also nachweislich die Schlafqualität. Und sie sind sogar mit Abstand auf Platz 1 der „schlafmindernden Arbeitsumstände“. Das heißt, Anpöbeleien, Unhöflichkeiten etc. liegen deutlich vor dem „normalen“ Arbeitsstress, wenn es darum geht, uns wach zu halten.

Durch Yoga und Co. die Arbeitskollegen vergessen machen

Teilnehmer der Studie, die nach der Arbeit Yoga betreiben, walken oder einfach nur Musik hören, leiden nicht im selben Maße an einem schlechten Arbeitsumfeld wie ihre „untätigen“ Kollegen. Die simple Idee ist, dass uns derartige Aktivitäten nach einem sch*** Tag von unseren Problemen ablenken. Das mag nicht sonderlich bahnbrechend klingen. Wenn man bedenkt, welche negativen Konsequenzen Schlafmangel für unsere mentale und körperliche Fitness haben kann, ist es jedoch wichtig, wissenschaftlich fundierte Wege zu kennen, wie wir die ungeliebten Arbeitskollegen „ausblenden“ können.

Wenn alle an einem Strang ziehen

Es liegt natürlich längst nicht nur an den Angestellten, die Bedingungen am Arbeitsplatz zu verbessern. Auch der Arbeitgeber müsse ein positives Arbeitsklima fördern und seinen Mitarbeitern Möglichkeiten bieten, sich nach negativen Erfahrungen (jeglicher Art) zu erholen. Eine Möglichkeit bestände beispielsweise darin, Meditationskurse für den Feierabend anzubieten. Und davon profitiere schließlich nicht nur der einzelne Angestellte, sondern vor allem auch das Unternehmen. Sind die Arbeitskollegen nett zueinander und ist jeder ausgeruht und glücklich, steigert das die Produktivität der gesamten Firma. Diese Bedingungen seien in unserer heutigen schnelllebigen und von Konkurrenz geprägten Welt wichtiger denn je. Festzuhalten bleibt, dass wir uns trotz des stressigen Alltags genug Auszeiten gönnen müssen und uns von launischen Arbeitskollegen nicht unterkriegen lassen dürfen. Das ist oft leichter gesagt als getan, stellt jedoch eine wichtige Voraussetzung für unsere allgemeine Gesundheit dar!

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