Surfen auf der Arbeit? Forscher sagen ja unbedingt zum Cyberloafing!

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Liest du das, während du dich eigentlich abrackern solltest? Keine Angst, eine neue Studie sagt: Das ist nicht deine Schuld. Sie setzen sogar noch einen drauf: Das Surfen im Internet macht dich nicht einmal weniger produktiv. Sieht also gar nicht schlecht aus für dich!

Cyberloafing: Was soll das sein?!

Nutzt du das Internet für persönlichen Kram während der offiziellen Arbeitszeit, so nennen die Experten das Cyberloafing. Du entscheidest also absolut frei, wann du cyberloafst, nicht wahr? Dann sieht es fast so aus, als wärst du selbst dafür verantwortlich. Nicht so schnell! Eine neue Studie beschäftigte sich damit, was wirklich hinter Cyberloafing steckt.

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Die Forscher haben sich ans Werk gemacht

Ein Team bestehend aus Forschern der University of Haifa in Israel und der University of South Florida wollten herausfinden, ob Cyberloafing nur störendes Arbeitsverhalten oder eigentlich eine Antwort auf Langeweile war. Wie es so weit kam? Der Psychologe Shani Pindek kam mit der Idee auf und sagt dazu: „Mein Interesse begann mit der Idee der Langeweile am Arbeitsplatz. Die Gründe und Konsequenzen dafür sind nicht bekannt. Zum Beispiel: Wie schlimm ist es wirklich für jemanden, sich bei seiner Arbeit zu langweilen? Gibt es einfache Wege ohne schädliche Auswirkungen, mit Langeweile am Arbeitsplatz umzugehen?“ Pindek und sein Team schickten einen Fragebogen an 463 Vollzeitbeschäftigte und stellten Fragen darüber, wie gelangweilt die Mitarbeiter waren, wie oft sie im Internet herumlungerten und wie oft sie anderes störendes Arbeitsverhalten wie zum Beispiel Diebstahl an den Tag legten. Du willst die Resultate hören? Es kam heraus, dass sowohl Langeweile als auch eine geringe Arbeitsbelastung signifikant mit Cyberloafing korrelierten. Das Scrollen durch dein Instagram könnte also nur eine Bewältigung deines öden Jobs sein. „Cyberloafing ist eine natürliche Reaktion auf Langeweile am Arbeitsplatz und unterscheidet sich von anderen Formen kontraproduktiven Arbeitsverhaltens“, so Pindek.

Cyberloafing ohne Risiko?

Was kann also für einen Schluss gezogen werden? Für Pindek ist es ziemlich eindeutig: „Cyberloafing geschieht mehr, wenn die Arbeitsbelastung gering ist. Das ist aber im Normalfall nicht schädlich für die Arbeit. Trotz allem: übertreib es nicht!“ Du willst wissen, was überhaupt gegen Cyberloafing spricht? Nun, du kannst damit die Sicherheit deines Unternehmens gefährden. Bist du einer, der sich ständig dem Cyberloafing hingibt? Dann pass auf! Oft ist dir als Mitarbeiter zu wenig bewusst, wie du online sicher bleibst und sensible Informationen schützt. Be careful!

Da geht noch mehr!

Das Forscherteam untersucht als nächstes, ob Cyberloafing auch zur Stressreduktion am Arbeitsplatz eingesetzt wird. Du brauchst ein Beispiel? Schnauzt dich jemand auf der Arbeit an, so schaust du dir vielleicht unsere sexy Girls an, anstatt auf Nachrichten-Websites zu gehen, die dir nur noch mehr auf die Nüsse gehen.

Bis diese Resultate aber da sind, vergeht noch eine Weile. Deshalb gilt vorerst: Klicke dich ruhig auch während der Arbeitszeit ab und zu durch Social Media oder zieh dir ein paar Tiervideos rein und wenn dein Chef dich erwischen sollte: Schick ihm einfach den Artikel weiter.

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