Halt Mal Kurz: Ein Kartenspiel für jeden Spieleabend

Technik & Games

Witzig oder nicht witzig – das ist hier die Frage. Marc-Uwe Kling ist ein Poetry Slamer / Kleinkünstler, der es geschafft hat. Seine Bücher um das nervtötende und überaus lustige Känguru sind auf den Bestsellerlisten zu finden.

Das passende Spiel, das er dazu kreiert hat, spielt sich wie eine Fortsetzung.

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Man kommt aus dem Lachen nicht mehr raus.

Es geht um Polizisten, Nazis, Kommunismus, Kapitalismus, den Pinguin und vieles mehr… lasst euch überraschen.

Nochmal: Halt Mal Kurz – Oh nein, nicht schon wieder!

„Ich glaub’ – jetzt fängt’s an.“

„Du meinst – jetzt geht’s los?“

Wer die „Känguru-Chroniken“ so in- und auswendig kennt wie ich, der wird seinen Spaß haben. Und alle anderen werden mitlachen. Denn dem Charme des Kängurus und seinen Kumpanen kann man sich nicht erwähren.

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Halt Mal Kurz ist ein kurzes Kartenspiel. Es geht ganz schnell und ist vom Prinzip her wie Uno. Doch – ihr werdet es erraten haben – viel cooler.

Man nehme 3-5 Spieler, ab 8 Jahren, setze sie an einen Tisch und teile die Karten aus. Jeder Spieler erhält je nach Spieleranzahl entsprechend viele Karten. In der Mitte liegt der Nazi… äh Nachziehstapel.

Nun wird eine Karte aufgedeckt und die Spieler müssen reihum entweder dieselbe Farbe oder dasselbe Symbol (am Kartenrand) aufeinander legen.

Hierbei gibt es nur zwei Farben, nämlich rot und blau, also witzig und nicht witzig, und drei Symbole: Der Pinguin, das Känguru und der Kleinkünstler. Der nebenbei bemerkt aussieht wie ein Dieb.

Das Besondere an diesem Spiel sind die Karten. Es gibt nämlich noch eine dritte Sorte Farbe: Grün. Die hat nur das Razupaltuff. Das ist die Arschkarte. Der schwarze Peter. Die gibt es nur zweimal im ganzen Deck. Und ihr habt richtig geraten – die darf man nicht mehr hergeben.

Nur durch bestimmte Kartenaktionen. Und da wird es spannend.

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Die häufigsten Karten sind der Polizist und der Nazi, beide blau, weil sie nicht witzig sind und kaum unterscheidbar. Das ist auch der Trick. Beim Nazi soll man nämlich draufschlagen. Der Letzte, der das tut, muss eine Strafkarte ziehen. Beim Polizisten bloß nicht draufschlagen. Das gibt auch eine Strafkarte. Derjenige, der den Polizisten gelegt hat, darf einen Spieler auswählen, der mit offenen Karten spielen muss. Und weil es so schön ist, gibt es da noch den Kapitalismus. Der besagt einfach, dass derjenige mit den meisten Karten noch zwei ziehen darf.

Dann gibt es da noch die witzigen Karten, die roten. Und natürlich kann man darüber streiten, ob das Razupaltuff nun witzig ist oder nicht, aber es ist eben grün. Wenn ihr wissen wollt, was Razupaltuff bedeutet, hört euch am Besten mal das Hörbuch an.

Die roten Karten also bestehen aus einigen Aktionen: Halt mal kurz, Ach mein, dein…, Schnick Schnack Schnuck, die Not-To-Do-Liste… um nur einige zu nennen. Was die können, steht immer auf der Karte.

Und zu guter Letzt die lustigste aller Karten: Der Kommunismus. Da wird nämlich alles gemischt und neu verteilt.

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Wer gewinnt? Ach ja, der der zuletzt keine Karten mehr hat.

Halt Mal Kurz – Wirklich eine gute Idee!

Dieses Spiel ist tatsächlich wie Uno. Denn es gehört in jeden Spiele-Schrank. Es ist kurz und witzig. Ob mit Freunden oder der Familie, es macht jedem Spaß.

Außer jenen, die keinen Humor besitzen.

Die Gesellschaftskritik kommt bei diesem Spiel wie auch in den Büchern nicht zu kurz, wird aber auf eine verdauliche Weise umgesetzt. Immer wieder gerne!

Bildquelle

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