Ingenieurskunst   Supercars unserer Generation

Ingenieurskunst: Die Supercars unserer Generation

Auto & Reise

Der Traum jedes Mannes ist es einmal in seinem Leben ein Supercar zu fahren. Schon als Kind spielten wir lieber mit Spielzeugautos, als mit Barbies, fragten bei jedem besonderen Auto unseren Vater, wie der Wagen heißt und der Weg ins Autohaus war eine freudige Abenteuerreise. Unsere Liebe zum Autohat sich bei den meisten von uns auch heute nicht geändert. Diese Faszination für den Klang eines V8 oder einfach nur das atemberaubende Design ist es, welche uns nach jedem Sportwagen umdrehen lassen. Es ist vielleicht ein Klischee, aber wir Männer lieben Autos so sehr wie schöne Frauen.  An welches Auto denkt man, wenn man nach dem einen Supersportwagen gefragt wird? Die Sache gestaltet sich nicht gerade einfach. Da gibt es Bugatti, Koenigsegg, Ferrari, Lamborghini und so manch anderen Hersteller der exklusiven Kunstwerke. In meiner Kindheit wäre die Sache für mich schon um einiges einfacher gewesen, da gab es den Lamborghini Diablo SV, in knalligen Gelb und den Jaguar XJ220. Jede meiner Freunde hatte diese beiden Autos als Spielzeugauto bei sich stehen.

Ein schönes Brett auf der Straße

Der Lamborghini Diablo SV wurde 1995 vorgestellt und war eine Weiterentwicklung des Lamborghini Diablo. Bereits der „normale” Diablo hatte einen 5,7Liter – V12 Motor und sollte eine Spitzengeschwindigkeit von 320km/h übertreffen, um das schnellste Serienfahrzeug der Welt zu werden. Bei einem Test soll der Diablo 337 km/h geschafft haben, eine unglaubliche Geschwindigkeit für ein Straßenzugelassenes Fahrzeug. Mit 510 PS zählte der Diablo auch zu den stärksten Autos. Der Diablo SV fuhr dabei ohne elektrisches Fahrwerk, lediglich der Spoiler ließ sich in drei Stufen verstellen. Der selbe Motor schaffte es im Jahr 1999 im Diablo GT auf 575 PS und in atemberaubenden 3,9 Sekunden auf 100 km/h. 
Lamborghini Diablo VT Roadster Nicht nur der Motor des Diablo ist legendär, sondern auch sein unbeschreibliches Design. Entworfen von Marcello Gandini, welcher bereits den Countach und den Miura designt hatte, sollte der Diablo ein wenig eleganter und weniger aggressiv gestaltet werden. Daraus entstand ein extrem breiter Body, welcher fast schon auf der Straße liegen schien. Die Linien eines Lamborghinis hatte der Diablo trotzalledem. Kantig, und verdammt schnell ist alles, was das Design repräsentiert.

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Der Supersportwagen mit Bond-Feeling

Der Jaguar XJ220 war ein Supersportwagen, welcher seines gleichen in seiner Zeit vergebens suchte. Nicht nur, weil er eine Geschwindigkeit von 349 km/h erreichte, sondern weil dies mit einem 3.5 Liter Twinturbo V6geschah (im Jahr 1993!). Entstanden ist der XJ220 durch Mitarbeiter von Jaguar, welche sich nach dem Arbeitstag um ihr Supercarprojekt kümmerten. 
Jaguar XJ220 Bei einem Preis von mehr als 1 Millionen DM durfte man sich auf ein besonders gelungenes Design freuen, gepaart mit einem äußerst potenten V6 Turbo Motor. Man kann sich vorstellen, welches Fahrgefühl entsteht, wenn man 549 PS mit einem Gewicht von lediglich 1470 kg paart. Das Design war seiner Zeit voraus und wurde im Windkanal auf Aerodynamik getestet. Entstanden ist ein extravagantes Design, wie man es von Jaguar gewohnt ist. British Understatement in seiner wahren Form.

Deutsche Ingenieurskunst in Perfektion

Der Porsche 918 steht mehr als jeder andere Porsche unserer Generation für Innovation. Das Zusammenspiel von drei Antrieben lässt den Porsche 918 Spyder fast über die Rennstrecke fliegen! Dabei liefert ein 4.5 Liter V8-Motor Saugmotor (ohne Turbos!) bereits 608 PS mit bis zu 8700 Touren, aber als ob das nicht reichen würde, gibt es noch zwei Elektromotoren an der Vorder- und Hinterachse. Diese unterstützen den 918 vorne mit 129PS und 210Nm und hinten mit weiteren 156 PS und 375Nm. Wer möchte, kann sogar 30 Kilometer rein elektrisch fahren, naja ohne Bleifuß vorausgesetzt. Resultieren tut der Elektroantrieb in Verbindung mit dem Saugmotor in einem Verbrauch von 3.0 Liter auf 100 km, was natürlich nur nach der einzigartig sinnlosen EU-Norm zur Verbrauchsberechnung möglich ist. Aber egal, Für leidenschaftliche Sportwagenfahrer sollte der Spritverbrauch keine Rolle spielen. 
Porsche 918 Spyder In 20 Sekunden von 0 auf 300 km/h und den Sprint von 0 – 100 km/h in wahnwitzigen 2,6 Sekunden! Kein Wunder, dass der Porsche 918 auf der Nordschleife eine Zeit von 6:57 Minuten schafft, ein Spitzenwert!  Das Design des Porsche 918 zeigt bereits alles, was man wissen muss. Große Öffnungen zur Kühlung der Motoren, viel Karbon und ein ausfahrbarer Spoiler für mehr Anpressdruck. Ein Roadster mit einer Form, welche stark an ein Le Mans-Rennwagen erinnert. Wobei hier wohl nicht nur die Form eine Gemeinsamkeit ist. Wie kann man sich am besten von dem Porsche 918 faszinieren lassen? Indem man selbst von der Angelegenheit überzeugt. Um es mit Top Gear Moderator Richards Worten zu sagen: „McLaren verwendet Hybridtechnologie, um das Supercar von heute zu beleben, doch Porsche verwendet Hybridtechnologie, um das Supercar von Morgen zu schaffen!”


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