Frontalangriff: Die Kinohighlights im November mit Emmerich, King und Ferrari

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Die besinnliche Weihnachtszeit schickt ihre Vorboten durch die Einkaufshäuser und Supermärkte. Ein Verstecken vor Schokoweihnachtsmännern und glitzernden Deko-Bomben scheint nicht möglich. Die einzige Option: die Flucht in den dunklen Kinosaal, wo bereits die neuen Highlights auf dich warten. Den Frontalangriff auf die sentimentale Saison gibt es in diesem Monat mit viel Gänsehaut, rasanten Autos und psychopathischen Leuchtturmwärtern. Die passenden Trailer zu den vorgestellten Filmen findest du – wie immer – direkt im Text.

Midway – Für die Freiheit (Start: 07.11)

Unser Mann in Hollywood Roland Emmerich hat sich in den vergangenen Jahren rar gemacht. Seine Schneestürme aus „The Day After Tomorrow“ liegen einige Zeit zurück und die Rückkehr der Aliens aus „Independence Day“ haben ihre Wirkung im zweiten Anlauf leider verfehlt. Der Regisseur, der für große Effekte und gut verdauliche Stories bekannt ist, widmet sich in seinem neuen Projekt dem Gefecht um die Midway-Inseln. Die Schlacht von Pearl Harbor ist vorbei. Doch anstatt eines Waffenstillstands legen die verfeindeten Gegner Amerika und Japan noch einmal nach: Der Kampf um die Midway-Inseln sorgt ein halbes Jahr nach dem historischen Angriff auf Pearl Harbor für weitere tote Soldaten. Allerdings wollen die Amerikaner in diesem Krieg die Oberhand behalten. Neben Woody Harrelson („Zombieland: Doppelt hält besser“), Luke Evans („Die Schöne und das Biest“), Nick Jonas („Jumanji“) und Patrick Wilson („Aquaman“) sorgen auch Ed Skrein („Deadpool“) und Aaron Eckhart („Olympus Has Fallen“) für gewaltiges Störfeuer am Himmel. 

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Le Mans 66 – Gegen jede Chance (Start: 14.11.)

In der Wirtschaft ist die Frage nach der Größe ein steter Kampf, der gewonnen werden will. Ob Adidas gegen Puma oder Ferrari gegen Ford: Das Kräftemessen auf Produktebene gehört zum täglichen Geschäft. Besonders die Autoindustrie hat auf den Rennstrecken dieser Welt ein Spielfeld gefunden, auf dem die Machtkämpfe Runde für Runde ausgetragen werden. Regisseur James Mangold („Walk The Line“) holt für sein historisches Rennen Oscar-Preisträger Matt Damon („Der Marsianer“) und Christian Bale („Batman Begins“) hinter das Steuer. In den 1960er Jahren gilt es im Motorsport mehr zu erreichen als nur die schnellste Rundenzeit. Ingenieure und Hersteller kämpfen darum, den besten Wagen mit den passenden Bedingungen zu entwickeln, den es so noch nicht auf der Rennstrecke zu sehen gab. Visionär Carroll Shelby will zusammen mit Ford das Unmögliche wagen und gegen den Branchenführer Ferrari antreten. Ein neuartiges Rennauto soll beim Rennen von Le Mans die ganze Welt begeistern. Doch was nützt ein schnelles Gefährt, wenn der richtige Fahrer fehlt? Shelby macht sich auf den Weg, um Ken Miles von dem Wagnis zu überzeugen. 

Stephen Kings Doctor Sleeps Erwachen (Start: 21.11.)

Wer hat Angst vor Stephen King? Der Meister seines Faches kann von seinen eigenen Horror-Geschichten nicht genug bekommen. Was er als Schreiben gegen die Angst bezeichnet, bedeutet für die Leser regelmäßigen Nachschub in den Bücherregalen und neue Filmware auf der Leinwand. In der Fortsetzung zum Klassiker „Shining“ muss sich Ewan McGregor („T2: Trainspotting“) mit dem Erbe von Jack Nicholson herumärgern. Alkoholiker und eine tickende Zeitbombe: Danny ist ein Wrack, den die traumatischen Erlebnisse im Overlook-Hotel auch in der Gegenwart noch verfolgen. Sein Leben gerät ihm stets aus den Fugen, obwohl er einen Weg gefunden hat sein „Shining“ für eine gute Sache einzusetzen. Als Altenpfleger kann er die Tode seiner Patienten voraussehen und sie auf die bevorstehenden Ereignisse vorbereiten. Als er die 12-jährige Abra kennenlernt, gerät Danny in die Schusslinie einer gefährlichen Sekte, die sich von den übernatürlichen Fähigkeiten kleiner Kinder ernährt. Danny will Abra beschützen, doch sieht sich in diesem Zuge gezwungen, die Dämonen seiner Vergangenheit aufzusuchen. 

Der Leuchtturm (Start: 28.11.)

Obwohl Robert Pattinson („The King“) nur bei jungen Frauen für Schnappatmung und Schweißausbrüche sorgen wird, sollten sich die Herren diesen Namen für den November vormerken. Im neuen Horror-Psycho-Experiment von „The Witch“-Regisseur Robert Eggers gerät der ehemalige Emo-Vampir mit dem „Green Goblin“-Darsteller Willem Dafeo auf einem einsamen Eiland aneinander. Eine verlassene Insel in den 1890ern vor der Küste Maines. Thomas Wake soll die Beaufsichtigung des örtlichen Leuchtturms übernehmen und bekommt Unterstützung von dem unerfahrenen Kollegen Ephraim Winslow. Zuvor schlug sich dieser als Holzfäller durch die dichten Wälder Kanadas und wird von Thomas entsprechend herablassend behandelt. Zwischen den Männern entwickelt sich eine gespannte Beziehung, die von Misstrauen und Argwohn dominiert wird. Doch mit jedem weiteren Tag auf beengtem Raum werden die inneren Dämonen auf die Folter gespannt und warten nur darauf, ausbrechen zu können. 

The Informer (Start: 28.11.)

Joel Kinnaman gehört wahrscheinlich zu der Riege an Schauspielern, die zu Unrecht nur Filmliebhabern und Serienjunkies ein Begriff sind. In „House of Cards“ spielte er in Staffel 4 den gegnerischen Präsidentschaftskandidaten, in „The Killing“ gab er den versoffenen und undurchsichtigen Cop und zeigte sich dem europäischen Kinopublikum in „Easy Money“ zum ersten Mal mit nachhaltigem Effekt. Wer den gebürtigen Schweden noch nicht auf dem Schirm hatte, bekommt im neuen Actioner die Chance dazu. Ex-Elite-Soldat Pete Koslow hat an einem Punkt in seinem Leben die falsche Abbiegung genommen. Statt einer vorbildlichen Eingliederung in die Gesellschaft landete der Schütze hinter Gittern. Mit seiner Entlassung soll ein Neuanfang einhergehen, doch das FBI will Pete für einen riskanten Auftrag gewinnen. Er soll die polnische Mafia infiltrieren und der Behörde wichtige Infos zu den bevorstehenden Drogendeals liefern. Zögernd lässt sich Pete auf die Mission ein und muss an die dunklen Orte zurückkehren, die er eigentlich meiden wollte. Als die Mafia Wind von einem Maulwurf in den eigenen Reihen bekommt, liegt es allein an Pete seine Tarnung mit aller Macht aufrechterhalten. 

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