Portrait of dangerous masked and armed man with terrorist sign on grungy background

Terror dank Social Media: Facebook ebnet den Weg für Extremisten

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Wenn der Facebook-Algorithmus versagt: Mit der Funktion „Personen, die du vielleicht kennst“ brauchst du einen Klick und schon hast du Gleichgesinnte gefunden. Geil oder? Nicht immer. Denn Forscher haben beobachtet, dass mithilfe von Facebook auch das Networking unter Extremisten echt fix läuft.

Extremisten über Facebook?

Anscheinend soll Facebook geholfen haben, dass sich zig Radikale überhaupt erst kennenlernen konnten. Indem sie als Freunde vorgeschlagen wurden, hat das soziale Netzwerk quasi mit dem Finger auf die gleichgesinnten Extremisten gezeigt. So ist es ein leichtes Spiel, in Kontakt zu treten. Auch für Radikale. Eine nicht veröffentlichte Studie des Counter Extremism Projects hat die Facebook-Aktivitäten von Anhängern des IS in 96 Ländern untersucht und die Ergebnisse waren krass: Immer wieder hat die Funktion „Personen, die du vielleicht kennst“ auf neue Verbündete aufmerksam gemacht! Prüft Facebook da eigentlich überhaupt nichts? Nein, sagen die Forscher. Damit gibt Facebook den Terroristen den Freipass.

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Was geht da bei Facebook ab?

Hinter den Kulissen macht Facebook folgendes: Sie greifen auf alle Daten zurück, die über den User vorliegen. Du fragst dich, was das konkret bedeutet? Deine Daten werde nicht nur für ganz konkrete und auf dich ausgelegte Werbung genutzt, sondern auch für das Networking mit anderen Nutzern. Es werden Interessen gecheckt und schnurstracks weiß Facebook noch viel besser als du selbst, wer zu dir passt. Robert Postings, einer an der Studie beteiligten Forscher, sagt dazu: „Beim Versuch, so viele Menschen wie möglich miteinander zu verbinden, hat Facebook damit aber ungewollt ein System geschaffen, dass dabei hilft, Extremisten und Terroristen zu verbinden.“ Du willst ein Beispiel hören? Gregory Waters, ein Kollege von Robert Postings, hat mit einem aktiven Extremisten per Facebook Kontakt aufgenommen und wurde dann mit IS-freundlichen Profilen bombardiert. Ziemlich heftig, nicht wahr?

Manege frei!

Stehen die Verbindungen, so haben die Extremisten freie Bahn. Facebook zeige dazu keine klare Linie und es gäbe nur sehr selten irgendwelche Folgen. Das höchste aller Gefühle sei das Löschen von ganz bestimmten Einträgen. Die Person dahinter könne aber auch danach noch munter weitermachen. Sogar wenn richtig abartige Videos verbreitet werden, werde das Profil höchstens vorübergehend gesperrt.

Die perfekte Location für Extremisten

Die Forscher sind davon überzeugt, dass diese Vorfälle zeigen, dass Facebook unfähig ist, gegen die Extremisten auf der eigenen Plattform vorzugehen. Gregory Waters sagt sogar: „Facebook ist zu einem Ort geworden, an dem weitreichende Netzwerke von IS-Unterstützern existieren, Propaganda verbreitet wird, Menschen radikalisiert werden und neue Unterstützer gefunden werden.“ Wo soll das nur hinführen?

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