Bitcoin-Konkurrenz  Facebook entwickelt jetzt eigene Kryptowährung

Bitcoin-Konkurrenz: Facebook entwickelt jetzt eigene Kryptowährung

Kryptowährungen

Der Krypto-Hype scheint (noch) ungebrochen. Aktuell tauschen sich interessierte Kryptofans auf der Consensus 18 in NY aus. Wie es scheint, hat auch Facebook Gefallen an den Kryptowährungen und der Blockchain-Technologie gefunden. Einem Insiderberichten zufolge, werkeln die Facebook-Entwickler an einer eigenen Kryptowährung. Welche Erfolgschancen bestehen für das soziale Netzwerk in Sachen Coins? Lösen die Zuckerberg-Coins irgendwann Bitcoin ab? Oder ergeht es Mark wie den Pied Piper Jungs (Silicon Valley S05, HBO) mit ihren Piper-Coins im Clip am Ende des Artikels?

F**k Bitcoin! Let’s do our own Coins…with Hookers, Beer and Ponies!

Anscheinend hat Facebook bereits damit begonnen, ein Crypto-Team zusammenzustellen. Verantwortlich für dieses ist der aktuelle Messenger VP, David Marcus. Der war vor seiner Zeit bei Facebook übrigens der Präsident von PayPal. Außerdem sitzt er im Vorstand von Coinbase, einem Crypto Exchanger. Sprich, der Mann kennt sich mit Bitcoins, Blockchain und Altcoins aus wie kein Zweiter!

 Angeblich soll die Entwicklung der Kryptowährung mehrere Jahre in Anspruch nehmen. Insider berichten, Facebook will auf ein ICO (Initial Coin Offering zum Start) verzichten. Experten gehen davon aus, dass Facebook eventuell auch einfach eine existierende Kryptowährung aufkauft. Ripple wäre hier ein erster Kandidat, der sofort einfällt.

Was hat Facebook genau vor? Coins oder Blockchain-Fokus? Oder beides?

Bleibt die Frage, wofür Facebook die neue Technologie verwenden will. Die Blockchain-Technologie erobert aktuell die Finanzwelt. Auch Google arbeitet bereits an eigener Blockchain-Technologie. Könnte sein, dass Facebook also eigentlich an Technologien arbeitet, mit denen dann Angebote von Google weiterverwendet werden können. Die anfallenden Coins könnten für Mikrotransaktionen genutzt werden. Facebook würde somit eine eigene Währung einführen. Mit der werden dann Dienstleistungen, Werbung und Angebote auf dem Portal bezahlt. Facebook erklärte kürzlich, dass aktuelle Kryptowährungen für den Messenger keinen Sinn ergeben. Diese sind zu langsam. Daher werden diese auch nicht implementiert.

 Es ist auch nicht zwingend notwendig, dass die Coins über ein dezentralisiertes Netzwerk gemined werden könne. Altcoin Ripples werden zentral von Ripple Labs gesteuert. Und die können ausschließlich vom Unternehmen gemined werden. Dieses Konzept würde auch zu Facebook passen.

Facebook hat erst kürzlich Werbung für Bitcoin & Co verboten

Interessanter Fun-Fact: Zu Beginn des Jahres hat Facebook Werbung für Krypto & Co verboten. Just an dem Tag stürzte der BTC-Kurs gleich mal deutlich ab. Das war vorhersehbar. Mit dem Werbeverbot hält Facebook zukünftig unliebsame Mitbewerber aus dem Angebot draußen. Das wäre sicherlich hilfreich. Denn machen wir uns nix vor: Altcoins gibt es mittlerweile wie Sand am Meer. Ein Punkt, der für den Erfolg einer eigenen Kryptowährung von Facebook spricht, wäre der: Unabhängig vom Cambridge Analytics Skandal vertrauen immer noch viele Menschen Facebook. Kryptowährungen und den zugehörigen Unternehmen haftet aber nach wie vor ein eher dubioser Ruf an. Würde hier jetzt ein großes Unternehmen wie Facebook eine Kryptomarke etablieren, könnte das für Vertrauen bei Kunden sorgen. So könnte Krypto auf eine seriöse und neue Stufe katapultiert werden. 


Was sagst du? Klicke auf die Emoji!

Cooles Smily von Man On A MissionCool
Lachendes Smily von Man On A MissionHaha
Ich will Smily von Man On A MissionIch will
Wow Smily von Man On A MissionWow
Wütendes Smily von Man On A MissionWütend

© MAN ON A MISSION. All rights reserved | |

  • Bitcoins mit PayPal kaufen - so geht's
    Du bist kein Produkt: Dieser Browser verhindert Werbung und schenkt Kryptowährung
    HODL bis der Arzt kommt: Top 3 Krypto-Wallets fürs Smartphone
    Der Kryptomarkt stürzt wieder ab: Grund zur Panik oder neue Horizonte?
    Kryptowährung Grundwissen: Die Top 5 Mythen über Bitcoin, die du kennen solltest