Steve Bannon vs. Krypto-Biz: Bitcoins für Populisten oder ernsthafter ICO?

Kryptowährungen

Krypto-Einstieg: Ex-Trump-Berater und ehemaliger Breitbart-Chef Steve Bannon steigt ins Krypto-Geschäft ein. Der gute Mann geht aber jetzt nicht unter die Trader oder Anleger, wie Millionen andere. Bannon will angeblich Europas Rechte mit Krypto-Geld finanzieren. So reißerisch titelt zumindest das Manager-Magazin. Die Journalisten erklären, dass sich Bannon bereits seit seinem Abgang aus dem Weißen Haus intensiv mit Krypto beschäftigen würde.

Bannon: Eigene Kryptowährung soll politischen Aktivismus belohnen

Bannon äußerte sich im Frühling auf einer Konferenz, dass die Währungen ein Instrument seien, um Banken die Kontrolle über Währungen abzunehmen. Da hat er nicht unrecht. Genau das war das erklärte Ziel von Bitcoin bei dessen Erfindung. Er sieht in der Nutzung dieser Währungen eine Möglichkeit, zusätzliche Macht zu gewinnen.  Und so lässt sich auch erklären wieso Bannon mittlerweile verkündete, dass er an einer eigenen Krypto-Währung arbeitet. Ein auf der Blockchain-basierendes System soll Finanzservice anbieten. Gleichzeitig sollen diese politischen Aktivismus belohnen. Wie genau die Währung funktionieren wird, lassen die Verantwortlichen offen.

Bitcoins for Deplorables?

Dies soll in den kommenden Wochen erarbeitet werden. Eine politische Richtung ist anscheinend zu erkennen, wenn man den Journalisten Glauben schenkt. Die Währung soll sich speziell an die „Deplorables“ richten. Übersetzt bedeutet der Begriff in etwa so viel wie verachtenswerte oder bedauernswerte Menschen.  Hillary Clinton nutzte den Begriff in ihrem Wahlkampf. Sie bezeichnete die Trump-Fans so. Das Vorhaben passt zur Gründung der neuen Bannon-Stiftung in Brüssel. Mit dieser will Bannon die rechten Parteien in Europa unterstützen. Bereits nächstes Jahr im Frühling sind europäische Parlamentswahlen. Und hier will Bannon dann bereits mit seinem Projekt voll durchstarten. Sein erklärtes Ziel ist es, die rechten Parteien Europas in einem rechten Block im Europaparlament zu vereinen.

Eigene Kryptowährung: Ein Konzept, mit dem schon viele scheiterten

Der Stratege sieht ein enormes Potenzial. Er glaubt, eine Vereinigung aller rechten Parteien im Europaparlament würde knapp ein Drittel aller Stimmberechtigten Parlamentarier ausmachen. Und mit einer solchen Macht könnte er einiges bewegen. Bleibt abzuwarten inwieweit das alles gelingt. Ist auf jeden Fall ein relativ interessanter Ansatzpunkt, Kryptowährungen auch im Bereich politischen Aktivismus einzusetzen. Auf der anderen Seite handelt es sich nicht um den ersten Prominenten/Großkonzern, der meint, eine eigene Währung entwickeln zu können. Mit diesem Konzept sind schon viele vor ihm fulminant gescheitert. 

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