Alternativen zu Bitcoin: Ethereum, IOTA und Monero

Kryptowährungen

Bitcoin macht praktisch jeden Tag Schlagzeilen, indem die Kryptowährung einen Rekord nach dem anderen bricht. Doch neben Bitcoin gibt es noch andere interessante digitale Währungen, die einen Blick wert sind. Am 6. Dezember 2017 hat Bitcoin die 13.000-Dollarmarke durchbrochen. Inzwischen sogar die $ 15.000. Finanzexperten warnen seit langer Zeit vor Investitionen in das digitale Gold, wie es einige nennen. Doch nichts scheint die Massen davon abzubringen, Geld in Bitcoin zu investieren – und es scheint sich zu lohnen.

Bitcoin bricht einen Rekord nach dem anderen

Anfang des Jahres 2017 lag der Preis für einen Bitcoin bei unter 1.000 Euro. Damals hätte man kaum davon träumen können, dass eine Einheit der digitalen Währung mehr als elf Monate später 13 Mal so viel wert sein würde. 

Bitcoin Preisentwicklung Dezember 2016–2017
Grafik: coinmarketcap.com
 Diejenigen, die Anfang des Jahres eingestiegen sind, haben ihre Investition mehr als verzehnfacht. Wie ergeht es aber jenen, die schon lange dabei sind? Zu dieser Gruppe zählen die Winklevoss-Zwillinge, die Berichten zufolge Milliardäre sein könnten. 2011 investierten sie etwa 11 Millionen Dollar in Bitcoin, die zum damaligen Zeitpunkt 120 Dollar je Münze kosteten – ein Schnäppchenpreis. Natürlich gibt es unzählige Early-Adopter, die Bitcoin für wenige Cent oder Dollar kauften. Diese Personen halten sich aber mit Sicherheit im Hintergeschehen auf und freuen sich über ihr leicht verdientes Geld. Auch wenn Bitcoin im Rampenlicht steht, gibt es zumindest drei weitere Währungen, die in den letzten Tagen das Interesse zahlreicher Menschen rund um den Globus weckten und einen Blick wert sind.

Neuer Hit: Auf Ethereum basierendes Katzenspiel

Wer liebt sie nicht, die liebevollen Katzenwesen? Ob auf YouTube, zu Hause oder auf der Straße – irgendwie kann man nicht anders, als Katzen zu lieben. Kluge Köpfe haben den beliebten Tierchen kurzerhand ein eigenes Spiel spendiert. CryptoKitties nennt sich der neuste Schrei der Welt der Kryptowährungen. Es ist so beliebt, dass selbst Computer Bild einen Artikel geschrieben hat. Was hat es mit den Miezen auf sich? Kurz gesagt: CryptoKitties ist das erste auf Ethereum basierte Blockchain-Spiel. Die digitalen Katzen kann man mit der Währung Ethereum (ETH) erwerben, sie vermehren und verkaufen. Jede Mieze ist einzigartig und hat Cattributes, also individuelle Attribute. Je seltener diese sind, desto mehr Geld winkt beim Verkauf des virtuellen Haustieres. Es gibt auch einige besonders rare Katzen, die wie Fledermäuse oder Vögel aussehen.

 Inzwischen gibt es schon mehr als 100.000 Kätzchen. Sie sind so beliebt, dass das gesamte Ethereum-Netzwerk darunter leidet. Transaktionen dauern länger und kosten mehr Geld. Dennoch zeigt CryptoKitties, wie gut Ethereum für solche Apps geeignet ist; außerdem handelt es sich um den ersten Stresstest des Netzwerks, den es hoffentlich überleben wird.

Microsoft und Co. unterstützten IOTA

Neben Ethereum macht in den letzten Tagen auch IOTA auf sich aufmerksam. Die Entwickler hinter der Kryptowährung haben prominente Befürworter angekündigt, darunter Microsoft, Bosch, Fujitsu und Accenture. Im Gegensatz zu Bitcoin und Ethereum hat IOTA den Vorteil, nicht auf der Blockchain-Technologie zu basieren. Anwendung soll IOTA deshalb in technischen Geräten finden, die miteinander kommunizieren. In Zukunft könntest du automatisch an der Tankstelle zahlen, sobald Benzin in den Tank gefüllt wurde. Die Pumpe kommuniziert mit deinem Auto und eine Transaktion wird automatisch ausgeführt. Oder: Auf deinem Dach stehen intelligente Solarpanels, die sich nach der Position der Sonne automatisch ausrichten. Nach der Ankündigung der Partnerschaften begann der Ansturm auf IOTA. Inzwischen ist die junge Technologie die viertgrößte Kryptowährung vor Ripple, hinter Bitcoin Cash, Ethereum und Bitcoin.

Sänger und Bands akzeptieren Monero

Die dritte Währung, die Schlagzeilen macht, ist Monero. Am 5. Dezember deutete alles darauf hin, dass eine Ankündigung ansteht. Der Preis für ein Monero stieg plötzlich von 210 Dollar auf rund 240. Kurze Zeit später war auch der Grund bekannt. Monero hat eine Partnerschaft mit zahlreichen Sängern und Bands angekündigt, die in Zukunft die digitale Währung akzeptieren werden; einige gewähren sogar einen Rabatt von 15 Prozent. Unter dem Namen Project Coral Reef soll der Vorteil von Monero der breiten Masse gezeigt werden.

 Welcher ist das genau? Im Gegensatz zu Bitcoin sind Monero-Transaktionen tatsächlich privat und können nicht verfolgt werden. Deshalb wurde die Währung bis heute überwiegend im Darknet verwendet. Da du dir ab sofort aber die neusten Alben von Slayer, Maria Carey, Fall Out Boy und Co. mit Monero günstig holen kannst, sollte die Währung auch im Mainstream interessant werden. Achtung: Dieser Artikel ist keine Finanzberatung. Er soll lediglich über das aktuelle Geschehen der Kryptowährungen informieren.

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