Virtuelle Währungen – die große Bitcoin Challenge

Kryptowährungen

Mit dem Aufstieg des Internets haben sich zahlreiche Veränderungen in unser aller Leben ergeben. Social Media, Chatprogramme und die ständige Vernetzung sind Resultate dieser neuen Welt, in der wir leben. Auch wenn wir mal gerne alleine sein möchten, ohne den ständigen Druck der Erreichbarkeit, hat die Digitalisierung doch hauptsächlich positive Veränderungen in unserem Alltag erzeugt. Doch wer denkt, dass es damit schon getan ist, der hat sich verschätzt. Die Transformation unseres Lebens in Richtung des Internets ist noch voll im Gange.

Digitale Währungen auf dem Vormarsch

Ein besonders spannendes Phänomen sind die digitalen Währungen, allen voran, Bitcoin. Diese wurde erstmalig 2009 von einem unbekannten Erfinder mit dem Synonym Satoshi Nakamoto erfunden. Das Besondere an Bitcoins ist die Tatsache, dass sie nur im Internet existieren, also praktisch reine Nummern sind, die wir in einer elektronischen Geldbörse aufbewahren. Bitcoins sind derzeit noch an keine Zentralbank oder staatliche Kontrolle gebunden und nur dem reinen Prinzip von Angebot und Nachfrage im Internet unterworfen. Wir haben uns gefragt, wie weit wir heutzutage kommen können, wenn wir nur Bitcoins als Bezahlmethode verwenden. Ein von FinTech Konzernen gestütztes Experiment wollte ebenfalls dieser Frage nachgehen, weswegen ein siebentägiges Rennen veranstaltet wurde. Dabei durften die verschiedenen Teilnehmer nur mit unterschiedlichen Währungen an ihr Ziel kommen. Die Britin Amelie Arras, die selber in der FinTech-Branche arbeitet, war sehr selbstbewusst über den Erfolg der Bitcoins und dass sie das Rennen mit dieser Währung gewinnen könnte. Also begann sie die 3.700 kilometerlange Reise von Toronto bis nach Las Vegas, ohne auch nur einen einzigen Dollar ausgeben zu können.

Vertrauen schafft Werte

Nur durch Vertrauen erhält ein Geldmittel tatsächlich an Wert, was bei Geldscheinen genauso wie bei Kryptowährungen eindeutig der Fall ist. Es gibt immer mehr Händler, bei denen du mit Bitcoins einkaufen kannst, zumal diese auch die größte virtuelle Currency darstellen. Die Reichweite deckt dabei alle möglichen Güter ab: Von Haushaltsgegenständen oder Schmuck über Hardware und Drogeriewaren ist alles dabei. Hauptsächlich sind es jedoch insbesondere online basierte Unternehmen, die Bitcoins akzeptieren. Die Online Gaming Welt ist hierbei einer der wichtigsten Dreh- und Angelpunkte, so gibt es mit Steam eine Plattformen, bei denen du mit dieser virtuellen Währung zahlen kann. Bitcoin Für Amelie hingegen bestand die größte Herausforderung allerdings darin, die alltäglichen Dinge zu meistern, die für uns selbstverständlich geworden sind. Dazu zählte der Kauf von Tickets öffentlicher Verkehrsmittel, von Taxis oder eben auch dem Supermarkt von nebenan. Daher setzte sie als Strategie darauf, Menschen nach Hilfe im Austausch für Bitcoins zu fragen, was teilweise einfacher gesagt als getan war, da nicht jeder Mensch vom Nutzen der virtuellen Währungen überzeugt ist. Trotz dieser Schwierigkeiten hatte die Britin es am Ende nach Vegas geschafft und damit bewiesen, dass sie schon heute in der Lage ist, mit rein digitalen Mitteln voranzukommen. Obwohl viele Prognosen darauf hindeuten, dass Bitcoins immer höhere Kurse und Popularität erhalten, kann niemand die Zukunft nicht vorhersagen. Es wird daher noch ein langer Weg sein, bis wir mit Sicherheit sagen können, ob Bitcoins und Co. ein Bestandteil des modernen Alltags werden und sich als Finanzmittel etablieren werden. In dem Falle jedoch bleibt auch abzuwarten, wie Regierungen und Zentralbanken damit umgehen werden oder am Ende doch mitspielen wollen.

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