Facebook stellt eigene Kryptowährung „Libra“ vor – alles, was du darüber wissen

Facebook stellt eigene Kryptowährung „Libra“ vor – alles, was du darüber wissen solltest!

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Der Beziehung zwischen Facebook und Kryptowährungen könnte man einen ganzen Roman widmen. Erst, als Ende 2017 der letzte Boom auf dem Kryptomarkt passiert ist, hat Facebook jegliche Werbung von Blockchain-Projekten im sozialen Netzwerk verboten.  Einerseits ist das verständlich, da viele in Scams mit ICOs und echten Finanzpyramiden reingefallen sind. Andererseits könnte ich meinen, dass Mark Zuckerberg selbst an einem Coin arbeitet und sich so den Weg von der Konkurrenz frei macht. Vor kurzem erlaubt Facebook Werbung von Kryptowährungen wieder. Und anschließend stellt das Unternehmen seinen Libra Coin vor. Ein Zufall?

Eine Kryptowährung für 2 Milliarden User

Mit Libra würde Facebook ein Publikum von einem Fünftel der Erdbevölkerung direkt erreichen. Wer nutzt denn heutzutage noch nicht das berühmteste soziale Netzwerk? Libra könntest du dann unmittelbar in den dazugehörigen Apps verwenden: Messenger und WhatsApp. Damit wäre die neue Währung so etwas wie PayPal, das direkt in den Produkten von Facebook integriert ist. Die Libra Coins sind an sich zwar von Marktschwankungen unabhängige Stable Coins, aber auch nicht an den Wert von US-Dollar oder Euro geknüpft.

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Libra befindet sich noch in Entwicklung, aber Facebook hat schon viele Unternehmen angekündigt, die beim Start mit am Bord sein werden. Darunter findest du solche Firmen wie Visa, Mastercard, eBay, Spotify, vodafone, Uber und viele andere. Die Reichweite von Libra ist also ganz groß, und die neue Krypto wird von vielen Tech-Giganten als Zahlungsmittel angenommen. Und natürlich würdest du Geld an Freunde und Familie innerhalb von Sekunden senden können.

Markashi Zuckermoto und der Fluch der Zentralisierung

Ehrlich gesagt klingt „Facebooks Kryptowährung“ nach einem unglaublichen Oxymoron. Dennoch ist es wahr: Mark Zuckerberg hat jetzt nicht nur deine persönlichen Daten, sondern auch dein Cash im Visier. Der Gründer von Facebook hat jetzt schon keinen guten Ruf, was den Umgang mit der Privatsphäre angeht. Schon jetzt wird das neue Zahlungsdienst von den USA-Behörden unter die Lupe genommen. Die Auswirkungen von Libra auf das Finanzsystem sollten erst genau untersucht werden.

 Aber freu dich trotzdem nicht zu früh. David Marcus, der Vorsitzende der Blockchain-Abteilung von Facebook, hat bereits öffentlich bekanntgegeben, dass die persönlichen Daten an die Regierung weitergegeben werden. Angeblich, um finanzielle Verbrechen vorzubeugen und die Kriterien der Gesetzgebung zu erfüllen. Wen hat’s gewundert? Die Zusammenarbeit von Facebook und NSA hat ihre Spuren hinterlassen, ich persönlich würde dem Unternehmen kein großes Vertrauen mehr schenken. Auch kannst du sicher sein, dass zweck Werbung all dein Privatleben mit den Partnern von Libra geteilt wird. Unter dem Strich kann ich nur sagen: Libra ist keine echte Blockchain, die sie sein sollte. Sie ist zentralisiert, von fragwürdigem Facebook kontrolliert und überhaupt nicht anonym. Dennoch würde sie die allgemeine Akzeptanz der Kryptowährungen vorantreiben.

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