Teenager entwickelt Methode zur Entfernung von Mikroplastik aus dem Wasser!

Teenager entwickelt Methode zur Entfernung von Mikroplastik aus dem Wasser!

Innovationen

Die Weltmeere sind schmutzig. Leider sieht man dies meistens nicht unmittelbar, denn viel von dieser Verschmutzung besteht aus sogenanntem Mikroplastik. Mikroplastik stammt hauptsächlich aus zwei Quellen. Zum einen aus Kosmetika, Körperpflegeprodukten und Reinigungsmittel. Dort sind sie als Scheuer- bzw. Peelingmittel gerne und häufig eingesetzt. Dadurch, dass sie vergleichsweise einfach und günstig herzustellen sind, finden sie in diesem Bereich natürlich oft Anwendung. Zum anderen entsteht es auch durch den „natürlichen“ Zerfall, bzw. die Abnutzung von großen Stücken von Plastik. Durch die Reibung von Plastik an ähnlichem oder härterem Material werden kleine Stücke abgetragen, was zum Entstehen von Mikroplastik führt. Doch was ist Mikroplastik überhaupt? Unter Mikroplastik versteht man Kunststoffteile und -partikel mit einem Durchmesser von weniger als 5mm. Durch ihre geringe Größe werden sie von Fischen und anderen Meeresbewohner für Futter gehalten und gelangen so auch in unseren Nahrungskreislauf.

Wie sieht dieses Projekt aus?

Dies ist einem Teenager aus Irland aufgefallen, welcher in einem Projekt zuerst die Belastung des Wassers untersuchte und im Anschluss nach Möglichkeiten suchte, um das Mikroplastik aus dem Wasser zu entfernen. Am Anfang stand für ihn die Frage, wie man die Belastung zuverlässig messen kann. Hier diente ihm ein Spektrometer als Messgerät, wie er erklärte. Die hierdurch gewonnenen Erkenntnisse, konnte er im Anschluss verwenden, um nach einer neuen Methode zu suchen, um besagtes Mikroplastik aus dem Wasser zu entfernen. Ironischerweise musste er keine neue Methode erfinden, sondern konnte eine bestehende adaptieren. Im Chemieunterricht hatte er gelernt, dass sich ähnliche Ladungen anziehen. So müsste beispielsweise unpolares Pflanzenöl auch unpolare Kunststoffe anziehen. Auf diesem Weg fand er einen Text von Dr. Arden Warner, bezüglich einer Methode zur Beseitigung von Ölverschmutzungen mithilfe von natürlich vorkommendem Eisenoxid (Magnetitpulver) und überlegte, ob sich dies nicht auch auf die moderne Geisel der Weltmeere, also Mikroplastik, anwenden ließe. Am besten noch bevor es überhaupt in die Weltmeere gelangt. Die Idee das Magnetitpulver und Öl zu kombinieren, um das Mikroplastik aus dem Wasser zu ziehen war entstanden. Fionn è il ragazzo che dal suo laboratorio casalingo ha trovato una soluzione per rimuovere le microplastiche dall'acqua. Lo abbiamo intervistato, per saperne di più sulla sua ricerca e sul futuro della sua applicazione.⠀
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Ci ha parlato di come abitare in un piccolo villaggio di appena 300 persone circa renda la sua comunità molto connessa all'ambiente e sensibile ai problemi legati alla crisi climatica e all'inquinamento, quindi anche al futuro di tutti noi.⠀
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Fionn ha "solo" 18 anni, ma dimostra di avere già le idee chiare su molti fronti, anche sui suoi limiti di conoscenza attuali e di come voglia migliorarsi, imparando più di quanto sa oggi.⠀
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Ma ha le idee chiare anche sul come rendere la sua ricerca open-source possa contribuire a darle un futuro concreto, applicata su larga scala.⠀
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Leggi l'intervista: link in bio ⬆️ oppure ➡️ https://buff.ly/2Mj0wd7⠀
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🌁 La foto è per gentile concessione di Fionn Ferreira⠀
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 Bald darauf war die Methode in Erprobung. Letztendlich wurden Öl, Magnetitpulver und Magnete zu einem sogenannten Ferrofluid kombiniert, mit welchem in Tests über 87% des Mikroplastiks aus dem Wasser entfernt werden konnte. Zu den 1.000 Tests sagte er „Das verwendete Verfahren war am effektivsten bei Fasern, die aus einer Waschmaschine stammen, und am wenigsten bei Polypropylen-Kunststoffen“. Diese Methode stellte er bei der Google Science Fair 2019 vor, einem prestigeträchtigen jährlichen globalen Wissenschaftswettbewerb, der Studenten im Alter von 13 bis 18 Jahren offensteht und gewann auch einen Preis. Der junge irische Visionär Fionn Ferreira aus Ballydehob, konnte so ein Stipendium im Wert von ca. 45.000 EUR erringen. I’ve now got a National Geographic

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Das Fazit zu diesem Projekt

Sein Statement ist, dass „die wirksamste Methode zur Reduzierung der Mikrokunststoffbelastung in Ozeanen zweifellos darin besteht, weniger Kunststoffe zu verwenden und sicherzustellen, dass die verwendeten Kunststoffe recycelt und getrennt werden können, damit sie nicht in unser Abwasser gelangen Weitere von uns verwendete Produkte enthalten Kunststoffe und werden möglicherweise zu Mikroplastik verarbeitet, bevor sie in unser Abwasser gelangen.“ Auch deshalb „…ist es so wichtig, effiziente und effektive Wege zu finden, um Mikroplastik aus dem Abwasser zu extrahieren, bevor es in unsere Wasserläufe und letztendlich in unsere Ozeane gelangt.“ Sein Vorschlag sei „die Grundlage für eine wirksame Extraktion von Mikroplastik aus Wasser…“ und „der nächste Schritt ist die Skalierung auf einen industriellen Maßstab“.

Bildquelle

  • venipedia [Anm. d. Red.: Die ehemels verlinkte Seite "https://www.instagram.com/venipedia" existiert nicht mehr.] (Bild Nr.: #1)
  • fionn.ferreira [Anm. d. Red.: Die ehemels verlinkte Seite "https://www.instagram.com/fionn.ferreira" existiert nicht mehr.] (Bild Nr.: #2)


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