Volkswagen stellt selbstfahrenden Schulbus SEDRIC vor

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Volkswagen hat auf dem Genfer Autosalon, eine der wichtigsten Automobil-Fachmessen, seinen autonomen Multipassagier-Schulbus SEDRIC vorgestellt. Bereits auf der Messe des vergangenen Jahres präsentierte der Konzern den Urtyp. Das neue Modell unterscheidet sich von diesem u.a. durch seine schwarz-gelbe Lackierung. In der Frontscheibe befindet sich ein OLED-Display, das der Unterhaltung der Schüler dient. Das ist aber noch gar nichts gegen das, was SEDRIC noch alles kann.

Nennt man das noch fahren?

Die Kids sollen den Bus in Zukunft per Knopfdruck anfordern können. Das coole Gefährt kommt dann selbstständig angefahren und bringt die Wissbegierigen zur Schule. Unfug können die Mädchen und Jungen dabei nicht treiben – SEDRIC hat weder ein Lenkrad noch Pedale. Er fährt vollkommen autonom und zwar auf Level 5. Das bedeutet laut Wikipedia: „Vollautomatisierung. Kein Fahrer erforderlich. Außer dem Festlegen des Ziels und dem Starten des Systems ist kein menschliches Eingreifen erforderlich.“ Das wird u.a. durch Sensoren und Kameras an der Front sowie am Heck ermöglicht.

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Sowas gab es noch nie!

Der futuristische Schulbus weist keine Motorhaube auf und die abgedeckten Räder befinden sich ganz außen. Wer versucht, den fahrbaren Untersatz mit irgendeinem anderen Modell von Volkswagen zu vergleichen, merkt also schnell, dass das keinen Sinn hat. Am ehesten erinnert das SEDRIC-Design aber noch an den VW Bus oder an den I.D. Buzz, der 2022 auf den Markt kommen soll. 

 Da der Schulbus auf dem modularen Elektrobaukasten (MEB) basiert, sitzt das Batteriemodul genau wie beim I.D. Buzz im Unterboden zwischen den Achsen. Die Elektromotoren befinden sich wiederum in der Nähe der Räder. Hierdurch wird das enorme Platzangebot des Multipassagier-Busses ermöglicht.

Autonomer Schulbus und mobile Kampfarena?

Die Fahrgäste können ihre Ranzen und Turnbeutel einfach mit in den Innenraum nehmen. Eine zweiflüglige Tür auf beiden Seiten ermöglicht das schnelle Ein- und Aussteigen. Die Sitzplätze befinden sich paarweise gegenüber. Der Sitzkomfort scheint dabei unterschiedlich auszufallen, denn die Sitze in Fahrtrichtung sind besser gepolstert als die anderen beiden. Außerdem befinden sich die Bedienknöpfe (“Start“, “Stop“, “Call“) zwischen den “besseren“ Sitzen. Wer Kinder kennt, weiß, dass Ärger hier vorprogrammiert ist. Vielleicht sollte Volkswagen die Sitzanordnung noch einmal überdenken. Ansonsten könnte es sein, dass SEDRIC nicht nur als autonomer Schulbus, sondern auch als mobile Kampfarena dient.

SEDRIC ist erst der Anfang

Bereits auf der IAA 2017 bestätigte Konzernchef Matthias Müller, dass der Schulbus erst der Anfang einer ganzen autonomen Automobilfamilie sein wird. Volkswagen möchte auch vollautonome Sportwagen, LKW und Stadtlieferwagen produzieren. “Die Zukunft“ steht also vor der Tür und der technische Fortschritt ist nicht mehr aufzuhalten. Ob „SEDRIC“ wirklich so gut für die Menschen ist, ist noch mal ein ganz anderes Thema!

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