Words With Friends: Eines der beliebtesten Spiele wurde gehackt

Technik & Games

Spielst du Words With Friends? Dann musst du jetzt richtig aufpassen! Das Game ist ein echter Hit und genau deshalb sind dort auch enorm viele Benutzerdaten gebündelt. Das kann gefährlich sein. Du denkst, wir malen jetzt den Teufel an die Wand? Schön wär’s! Ein Spieler hat den Code geknackt und behauptet, Spieler gehackt zu haben. Hilfe!

Jetzt aber subito: Passwort ändern, und zwar überall

Ein Hacker namens Gnosticplayers soll angeblich 218 Millionen Aufzeichnungen von Spielern inklusive Namen, E-Mail-Adressen, verschlüsselte Passwörter, Telefonnummern und Facebook-IDs für sich gewonnen haben. Auch du hast dich bei Words With Friends registriert? Dann solltest du schnurstracks dein Passort ändern. Was vielleicht sogar noch wichtiger ist:

MEHR AUS DEM WEB
  • Ändere auch gleich alle Passwörter für deine anderen Konten, falls du dieselbe E-Mail-Adresse und das gleiche Passwort verwendest.
  • Ein unwillkommener Besucher kann dort noch sehr viel mehr anstellen kann, als deine Highscores zu vermasseln.
  • Endlich weißt du also, wieso du auf verschiedenen Websites nicht die gleichen Anmeldedaten und Passwörter verwenden sollst.
  • Wird ein Account gehackt, so sind auch alle anderen gefährdet.

Der Entwickler sagt nichts

Words With Friends-Entwickler Zynga hat sich noch nicht konkret zum Thema geäußert. Vor einigen Wochen wurde aber eine Erklärung über eine mögliche Verletzung des Datenschutzes veröffentlicht. Laut Zynga wurden keine Finanz- oder Zahlungsdaten offengelegt. Zynga erklärt: „Wir haben kürzlich herausgefunden, dass bestimmte Kontoinformationen von Spielern möglicherweise von externen Hackern illegal abgerufen wurden. Die Untersuchung wurde sofort eingeleitet, führende forensische Drittfirmen wurden mit der Unterstützung beauftragt, und wir haben uns bereits an die Strafverfolgungsbehörden gewandt.“

Wie schützt du dich?

Leider gibt es sehr wenig, was Benutzer tun können, um nicht Opfer solcher riesigen Datenschutzverletzungen zu werden. Jedes Jahr werden Millionen von Anmeldedaten für Benutzerkonten im Internet veröffentlicht. Dabei können sogar große Namen wie Facebook betroffen sein. Du kannst den Schaden aber minimieren, indem du lange und individuelle Passwörter für jedes deiner Konten wählst. Dein Gedächtnis macht schlapp und du kannst dir nicht alle merken? Kein Problem! Nutze die Dienste eines Passwortmanagers oder speichere deine Passwörter direkt im Browser wie es zum Beispiel auf Firefox, Chrome, Edge oder Safari möglich ist. Die Zwei-Faktor-Authentifizierung ist auch eine gute Möglichkeit: Sie bedeutet, dass du neben dem Benutzernamen und Passwort auch noch weitere Informationen brauchst wie beispielsweise einen Code, der an dein Smartphone gesendet wird. Noch ein letzter Tipp: Lösche alle Konten, die du nicht mehr brauchst. So wirst du zwar nicht unverwundbar, aber du machst es dem klugen Hacker sicherlich schwerer. Lustiger Fact: Ein Drittel der Datenschutzverletzungen werden gar nicht durch Hacker verursacht, sondern durch Fehler von Seiten des Users.

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