Champions League Bayern mit Glück, Bayer vor dem Aus?

Champions League: Bayern mit Glück, Bayer vor dem Aus?

Fußball

Endlich geht sie wieder los – die Königsklasse des europäischen Fussballs! Die Auslosung vor knapp zwei Wochen bescherte dabei vor allem dem FC Bayern machbare Aufgaben. Wir geben einen Überblick über die Gruppen der deutschen Vertreter.

Losglück für die Bayern

Die Münchner treffen in Gruppe B auf die Tottenham Hotspurs, Roter Stern Belgrad sowie Olympiakos Piräus. Hierbei dürfte sich zwischen dem deutschen Rekordmeister und dem englischen Vorjahresfinalist ein enger Kampf um den Gruppenplatz eins ergeben. Die Spurs haben ihr Team in der Sommerpause durch sinnvolle Transfers wie Ndombele (60,00 Mio.€), Sessegnon (27,00 Mio.€) und Lo Celso (Leihe) verstärkt und dürften auch in dieser Champions League Saison wieder eine gute Rolle spielen. Den Saisonstart mit lediglich fünf Punkten aus vier Ligaspielen hat das Team um Harry Kane allerdings verpatzt. 

 Den beiden anderen Teams in dieser Gruppe werden lediglich Außenseiterchancen aufs Weiterkommen eingeräumt. Sowohl Piräus als auch Roter Stern Belgrad mit Marko Marin qualifizierten sich über die Playoffs in die Königsklasse. Am Ende kämpfen beide Mannschaften wohl um den dritten Platz, der zur Europa League Teilnahme im neuen Jahr berechtigt.

Leverkusen droht das Aus

Das Team von Trainer Peter Bosz erwischte es knüppelhart. Die Duelle mit dem russischen Vertreter Lokomotive Moskau – um den ehemaligen Schalker Benedikt Höwedes – sollte der Werksklub zwar für sich entscheiden, die beiden anderen Teams haben es aber in sich. Besonders Juventus Turin mit Superstar Cristiano Ronaldo dürfte sich für die Leverkusener als zu hohe Hürde herausstellen. Die Turiner besitzen einen unglaublich tiefen Kader und konnten es sich sogar erlauben, Spieler wie Emre Can oder Mario Mandzukic nicht für die Königsklasse zu nominieren. Im Team der alten Dame sticht vor allem die Offensive mit CR7, Dybala, Douglas Costa, Higuain und weiteren hochklassigen Spielern heraus. Das zweite Kaliber dieser Gruppe ist Atletico Madrid. Zwar verließen im Sommer mit Griezmann, Rodri sowie Godin wichtige Stützen den Verein, mit Wunderkind Joao Felix und weiteren zahlreichen Ergänzungen wurde der Kader aber qualitativ verstärkt. Dass die Mannschaft die zahlreichen Abgänge bereits kompensiert hat, zeigt die Tabelle der La Liga: Mit drei Siegen aus drei Spielen rangieren die „Los Colchoneros“ auf dem ersten Rang.

BVB – entscheidendes Duell mit Inter?

Ähnlich wie Bayer 04 Leverkusen hat auch Borussia Dortmund eine harte Gruppe zugelost bekommen. Neben dem FC Barcelona trifft der BVB auf Inter Mailand sowie Slavia Prag. Absoluter Top-Favorit aufs Weiterkommen ist natürlich der amtierende spanische Meister. Die Katalanen verpflichteten im Sommer Superstar Antoine Griezmann für 120 Mio.€ und gelten bei vielen Experten als Titelkandidat Nummer eins. Kaum ein Team in diesem Wettbewerb kann auf solch eine Offensive zurückgreifen: Lionel Messi, Luis Suarez, Antoine Griezmann, Ousmane Dembelé – Wahnsinn! Kleine Hoffnung für den BVB: Lionel Messi ist zurzeit noch angeschlagen und verpasst möglicherweise das Hinspiel am 17. September im Signal Iduna Park.

Trotzdem werden sich die Schwarz-Gelben vermutlich vor allem mit Inter Mailand um den zweiten Platz in Gruppe F streiten müssen. Die Mannschaft von Neu-Trainer Antonio Conte verlor zwar mit Perisic und Icardi zwei wichtige Akteure der letzten Jahre, holte allerdings mit Romelu Lukaku, Alexis Sanchez sowie Diego Godin mehr als gleichwertigen Ersatz. Bereits in der letzten Saison schieden die Nerazzurri nur denkbar knapp in der Gruppenphase aus – die Motivation fürs Weiterkommen dürfte dafür diesmal umso höher sein. Dem vierten Verein dieser Gruppe, Slavia Prag werden kaum Chancen aufs Achtelfinale eingeräumt. Zwar erreichten die Tschechen in der vergangenen Spielzeit das Viertelfinale der Europa League, für derartige Überraschungen in der Champions League reicht die Kaderqualität allerdings nicht aus.

Alles möglich für RB

Obwohl RB Leipzig bei der Auslosung in Lostopf vier eingeteilt wurde und damit eine Hammergruppe drohte, erwischten die Bullen machbare Gegner. Mit Benfica Lissabon, Olympique Lyon sowie Zenit St. Petersburg bildet RB die wohl ausgeglichenste Gruppe der diesjährigen Champions League. Aber: Während Julian Nagelsmann über ein eingespieltes Team verfügt und keinen einzigen Stammspieler abgeben musste, haben die Konkurrenten wichtige Stützen verloren: Benfica Lissabon verkaufte ihr größtes Talent Joao Felix an Atletico Madrid, die Franzosen mussten mit Ndombele, Mendy sowie Fekir sogar drei Stammkräfte ziehen lassen. Die Russen verstärkten ihr Team zwar mit einigen Neuzugängen – u. a. mit den zwei Brasilianern Malcolm und Douglas Santos -, ob die Qualität fürs Achtelfinale reicht bleibt aber fraglich. Zudem machte RB mit den Russen bereits gute Erfahrungen: In der Saison 2017/2018 trafen die Mannschaften im Achtelfinale der Europa League aufeinander – mit dem besseren Ende für RB. Aufgrund der Gruppenkonstellation haben die Leipziger also gute Chancen, sich erstmals in der Geschichte des Vereins für das Achtelfinale der Königsklasse zu qualifizieren. 


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