Joko o  echter Hipster?

Der Joko oder ein echter Hipster?

Fashion & Pflege

Nehme ich heute den „I LOVE CRYSTAL METH” oder den „TRUST ME I’M VEGAN” Turnbeutel, fragen sich viele Hipster morgens. Im Prinzip ist es egal, welcher Spruch auf dem Beutel steht, „Hauptsache, es ist ein TURNBEUTEL”, denken sich die meisten dieser Berliner Subkulturer. Die Standardausrüstung im Turnbeutel für den langen Tag ist festgelegt: Natürlich eine Mate, einen Apfel und ein MacBook. Auf dem Weg zur intellektuellen Location kauft sich der Hipster noch einen Coffee2Go, aber nicht von Starbucks, man will ja die lokalen Läden unterstützen! Der Apfel ist natürlich Bio, die schmecken einfach besser – der Apfel muss mehlig sein!  

Hauptsache anders

Was früher die Hippies und die Studentenbewegung waren, sind heute wohl die Hipster. Dabei geht es nicht nur um Kleidung und Aussehen, Hipster sein ist ein Fulltime-Job! Es geht darum, sich mit Individualität und Umweltbewusstsein (wobei das wohl bei den wenigsten zutrifft) zu profilieren, was in einer Großstadt nicht ganz einfach ist. Das Hipstertum ist im Prinzip nichts weiter als eine Gegenbewegung, welche sich schon seit Ewigkeiten von Generation zu Generation entwickelt hat? 

Eine kleine Revolution starten, anders sein als die eigenen Eltern, und wenn man schon nicht die Welt verändern kann, dann wenigsten sich selbst. Denn mal ehrlich, wann geht unsere Generation noch auf die Straße und demonstriert? Die meisten sitzen Sonntag morgens um eins im Café und Frühstucken, wenn sie nicht noch im Berliner SzeneClub sind. ”Demonstrieren? – Nee, ich muss noch so viel für die Uni machen!” – höre ich so einige sagen. Hipster sein bedeutet also, für etwas zu kämpfen, wenn auch nicht immer ganz klar ist, wofür und dies durch das Äußere zu demonstrieren. Kein Primark, kein H&M, aber dafür Secondhand-Läden. Die Schmuckstücke vergangener Tage neu entdecken, dasist wohl eines der bekanntesten Eigenschaften eines Hipsters. Man behält das gewohnte Konsumverhalten bei und wechselt von den großen Modemarken zu den kleinen Läden, bei manchen ist dies der Secondhand-Laden und bei manchen die kleine Boutique in Berlin Prenzlauer Berg. Und dadurch haben nicht nur Bio-Company und Co. profitiert, es drückt auch ein größeres Bewusstsein gegenüber der Umwelt und das Leben aus. Vielleicht kann man sogar behaupten, dass ein bisschen Hipster in jedem Berliner steckt. 

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Nicht jeder Hipster ist ein Hipster

Dabei gibt es unter den Hipstern einen großen Unterschied, denn ein Teil kleidet sich nur so und der andere lebt seinen eigenen Stil. Das „Hipstertum” drückt nicht nur einen Kleidungsstil aus, es ist ein Lifestyle. Es lässt sich grob in zwei Gruppen unterteilen: Die „Joko Winterscheidt” und die „echten” Hipster. Die Markenzeichen sind die 50er-Jahre-Trendsetter :Hornbrille, obwohl man keine braucht; die Mütze, obwohl es Hochsommer ist; den obligatorischen Turnbeutel und natürlich ein iPhone. Gerade die Apple Produkte stehen eigentlich im Konflikt mit der Philosophie eines Hipsters, welcher großen Wert auf Individualismus, selbstständiges Denken und Gegenkultur legt. Es zeigt die Kontroverse des Hipsters auf, welches es dem Großteil der Gesellschaft schwer macht, die Lebensart der Hipster ernst zu nehmen.  

Was brachte der Hipster?

In Berlin ist durch ihn ein Bezirk wieder entdeckt worden, Berlin Neukölln. Für den Berliner Stadtteil hat das Vor- und Nachteile. Zum einen haben sich viele Bars, Restaurants und kleine Geschäfte etabliert, was in Berlin sehr gerne gesehen wird, zum anderen sind die Mieten gestiegen, da auf einmal in Neukölln die Nachfrage nach Wohnraum immens gestiegen ist. Zu dieser Zeit hatte Prenzlauer Berg diese Entwicklung schon hinter sich.  Letztendlich kann man der Subkultur des Hipsters keinen Vorwurf machen. Sie haben keine Neigung zur Gewalt und fallen abgesehen von ihrem Äußeren in der Berliner Gesellschaft kaum mehr auf als andere Menschen. Vielleicht kann man behaupten, dass sie eigentlich ganz normale Menschen der Mittelschicht odergehobenen Mittelschicht sind, mit einem Hang, sich möglichst auffallend zu präsentieren. Abschließend lässt sich VIELEN DANK für die Mate sagen!


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