Münze rein – Buch raus: Es muss nicht immer nur Junk Food sein!

Inspiration & Lifestyle

In Buffalo kriegst du dein Buch nicht von einer netten Bibliothekarin am Tresen. Nein, du wirfst eine Münze ein, wählst aus dem Angebot aus und tippst die entsprechende Ziffer ein. Zack – schon hast du dein gewünschtes Buch in der Hand. Gute Idee, aber funktioniert’s?

Der ein bisschen andere Automat

Hinter einer Glaswand siehst du einen Stapel Bücher und merkst, dass der ganze Automat randvoll mit Büchern aller möglichen Bereiche ist. Er wartet nur so darauf, geplündert zu werden. Das Ganze funktioniert wie eine persönliche Bibliothek. Die jungen Schüler in Buffalo (New York) können, wann immer es ihnen gerade passt, die Maschine benutzen und ihr Traumbuch mit nach Hause nehmen.

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 Natürlich alles kostenlos, denn das Ziel ist es, das Lesen auch für Kids cool zu machen. Du musst selber zugeben, dass es doch schon ziemlich geil ist, sein Buch wie dein tägliches Red Bull aus der Maschine zu holen, nicht wahr? Da sind noch Zweifel? Du denkst die Idee hat gar keinen Sinn? Dann sagen wir nur: Überraschung! Die jungen Schüler haben angebissen und kosten das Angebot so richtig aus.

Stellvertretung hat DIE Super-Idee

Unseld Robinson, der stellvertretende Direktor der Schule, hat die Idee eines Automaten, der Bücher ausspuckt, das erste Mal vorgestellt. Er sah darin eine lustige Möglichkeit, Eltern und Schüler fürs Lesen zu motivieren. Ein Jahr später hatte die Schule das Geld zusammen: Das Endprodukt ist ein Bücher-Automat mit Büchern im Gesamtwert von 1.000 US-Dollar. Dabei gibt es Lektüre von Pippi Langstrumpf über Gänsehaut-Feeling bis zu Krimis, denn es ist den Verantwortlichen wichtig, dass sie alle Altersstufen und Interessen abdecken können. Durch eine Etikettierung wird sichergestellt, dass das Kind nur seinem Alter angepasste Bücher bekommt und nicht plötzlich 50 Shades of Grey mit nach Hause nimmt. Um auf das neue Gadget aufmerksam zu machen, werden jeden Monat einige Kinder im Vorschulalter ausgewählt, die dann eine Führung durch die moderne Bibliothek und eine Goldmünze für die Bücher-Maschine erhalten.

Lesen und Überleben gehen Hand in Hand

„Viele Kinder in Buffalo lesen nicht viel“, erklärt uns Robinson. Mit dem Automaten will die Schule die Kids also um den Finger wickeln und das Lesen auch außerhalb der Schule fördern. Die allgemeine Begeisterung für Bücher soll steigen. „Eines der größten Probleme, die wir in diesem Bezirk haben, ist die Alphabetisierung“, sagte Sharon Belton-Cottman, Vorstandsmitglied der Schule in Buffalo, gegenüber WBFO News, „Wenn unsere Kinder lesen können, dann können sie auch überleben.“ Was für ein Statement!

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