Deutsch-argentinische Duelle   ewige Klassiker

Deutsch-argentinische Duelle: Der ewige Klassiker

Fußball

Titel, Tränen und viele Tore – die Duelle zwischen Deutschland und Argentinien endeten oft dramatisch. Anlässlich der Spiele der Deutschen Nationalmannschaft reisen wir in die Vergangenheit und werfen einen Blick auf die spannendsten Spiele der ewigen Rivalen.

WM-Finale 1986 Argentinien-Deutschland 3:2

Es war die Weltmeisterschaft von Diego Maradona: Der Spielmacher zeigte sich von seiner besten Seite und schoss seine Mannschaft mit insgesamt vier Toren in Viertel- und Halbfinale quasi im Alleingang ins Finale. Im Finale wurde er zwar von einem gewissen Lothar Matthäus meist in die Schranken gewiesen, den Titel holten aber trotzdem die Argentinier. Bereits in der 23. Minute gingen die Gauchos durch einen kapitalen Bock des deutschen Torhüters Toni Schumacher in Führung. Als Valdano nach gut einer Stunde auf 2:0 erhöhte, schien das Spiel eigentlich gelaufen. Der damalige Trainer der Deutschen, Franz Beckenbauer, bewies bei seiner Einwechslung von Rudi Völler aber ein gutes Näschen: Innerhalb kürzester Zeit legte der Joker Rudi Völler den Anschlusstreffer durch Rummenigge auf und erzielte anschließend das 2:2 sogar selbst. Die Freude währte allerdings nur kurz bei der deutschen Nationalmannschaft. Keine drei Minuten später gingen die Argentinier erneut in Führung – der Assist kam von Maradona – und war schließlich Weltmeister. 

WM-Finale 1990 Deutschland-Argentinien 1:0

Vier Jahre später gelang den Deutschen die Revanche. Bei der Weltmeisterschaft in Italien trafen die Teams erneut im Endspiel aufeinander, welches Jürgen Klinsmann & Co. mit 1:0 für sich entscheiden konnten. Anders als 1986 war diese Partie aber arm an Höhepunkten. Das DFB-Team dominierte zwar die gesamten 90. Minuten, Torchancen aus dem Spiel heraus aber waren Mangelware. Von Argentinien, bei denen Maradona von „Kettenhund“ Guido Buchwald aus dem Spiel genommen wurde, kam wenig bis gar nichts. Zudem schwächten sich die Südamerikaner durch zwei berechtigte rote Karten selbst. Von der Überzahl konnten die Deutschen allerdings lange Zeit nicht profitieren. Am Ende sorgte dann ein Elfmeter von Andi Brehme für den hochverdienten Sieg für die Mannschaft von Trainer Franz Beckenbauer. Kurios: Eigentlich war Matthäus als Elferschütze vorgesehen, der wechselte aber in der Halbzeitpause das Schuhwerk und überließ aus Aberglaube Brehme den Ball. 

WM-Viertelfinale 2006 Deutschland-Argentinien 1:1 4:2 i.E.

Im Viertelfinale der Heim-WM 2006 musste sogar das Elfmeterschießen über Sieg oder Niederlage entscheiden. Dort wurde schließlich Jens Lehmann zum Helden: Er hielt die Elfmeter von Roberto Ayala und Esteban Cambiasso und führte sein Team ins Halbfinale. Zudem entstand die Geschichte des wohl berühmtesten Zettels der Fussballgeschichte. Vor jedem Schuss blickte Lehmann auf das kleine Stück Papier, auf dem Torwart-Trainer Andi Köpke Hinweise zu den Schützen vermerkte. Der geniale Trick hatte Erfolg, das Sommermärchen wurde fortgesetzt. LA VIRTUD DE JENS LEHMANN
Cuando Alemania y Argentina tuvieron que definir al semifinalista del Mundial 2006, los germanos contaban con la elástica presencia de Lehmann. El dorsal número 1 de la Mannschaft era un arquero de buen nivel pero sus verdaderas cualidades brotaban durante las ejecuciones desde los 11 pasos. Jens detuvo los tiros de Roberto Ayala y Esteban Cambiasso y los anfitriones accedieron a la siguiente fase en medio de la alabaría de su publico. Sin embargo la mayor virtud ese día no fue la intuición del portero, sino un pequeño papel en donde llevaba escrito hacia donde cobraba cada tirador sudamericano. In den 120. Spielminuten zuvor mangelte es allerdings an spektakulären Szenen. Die Argentinier gingen als Favorit in die Partie und hatten mit Lionel Messi den kommenden Weltstar auf der Bank. Nachdem in der ersten Hälfte wenig passiert war, gingen die Gauchos kurz nach Wiederanpfiff durch Ayala in Führung. Lange Zeit kontrollierten die Argentinier das Spiel, während die Deutschen weiterhin kaum zu Torchancen kamen. Dann brachte Argentinien Coach José Pekerman mit zwei Wechselfehlern das DFB-Team zurück: Er nahm sowohl Spielmacher Juan Riquelme als auch Stürmer Hernan Crespo runter, um die Defensive zu stärken. Der Plan ging nach hinten los, Deutschland erzielte durch Klose das 1:1. In der restlichen Spielzeit neutralisierten sich die Teams weitestgehend, sodass am Ende das Elfmeterschießen entscheiden musste – mit dem besseren Ende für Klinsmanns Truppe.

WM-Finale 2014 Deutschland-Argentinien 1:0

In Brasilien vor fünf Jahren standen sich die ewigen Rivalen zum dritten Mal in einem WM-Finale gegenüber. 24 Jahre nach dem letzten deutschen WM-Triumph gewannen Schweinsteiger & Co. erneut mit 1:0 gegen die Argentinier und krönten sich zum viermaligen Weltmeister. Das entscheidende Tor erzielte das damalige Jahrhunderttalent Mario Götze in der 113. Spielminute.

 Das Spiel war über die gesamte Zeit sehr ausgeglichen und hart umkämpft. Die Südamerikaner kamen anfangs besser in die Partie und hatte durch Higuain mehrere Chancen zur Führung. Bundestrainer Jogi Löw musste bereits nach 30 Minuten den verletzten Kramer ersetzen, der erst kurz vor Spielbeginn in die Startelf gerutscht war. Wenige Minuten vor der Halbzeit hatte Höwedes eine Riesenmöglichkeit zum 1:0, sein Kopfball landete aber nur am Pfosten. Nach Wiederanpfiff änderte sich nur wenig: Viel Kampf, wenig Glanz. Beide Teams hatten nur wenige Torchancen, die allerdings ungenutzt blieben. Schließlich ging es in die Verlängerung, in der Götze zum Helden von Maracana wurde. Nach einer platzierten Flanke von Schürrle nahm der damals 21-Jährige den Ball mit der Brust an und schob den Ball im fallen an Torhüter Romero vorbei – ein Traumtor! Messi & Co. waren vom späten Tor geschockt und konnten sich nicht mehr gegen die Niederlage stemmen. Deutschland hatte es wieder geschafft!

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