Start-Up mit genialer Idee  Maden als Tierfutter rettet unsere Welt

Start-Up mit genialer Idee: Maden als Tierfutter rettet unsere Welt

Essen & Gesundheit

Dieses Start-Up hat eine fette Idee: Verfüttere Maden an deinen Hund und rette damit die Welt! Wie das funktionieren soll? Aktuell geht etwa 20 Prozent des weltweiten Fleisch- und Fischkonsums auf Kappen unserer Haustiere. Wir sagen nur: Hallo Klimawandel! Das neue Unternehmen „Yora“ hat die Lösung: Wir verfüttern ab sofort kein „menschenwürdiges Fleisch“ mehr an die Haustiere, sondern Maden. Ob das klappt?

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Hunde und Katzen fressen, was das Zeug hält

Unsere Haustiere verspachteln Fleisch, und zwar ziemlich viel. Dafür werden enorm viel Wasser, Land und Pestizide verbraucht. In Kombination mit den CO2-Emotionen wird dem Klimawandel freie Bahn gelassen. Die Weltbevölkerung wächst rasant an und auch die Zahl an Tierbesitzern nimmt in gewissen Ländern stetig zu. Mit weltweit mehr als 500 Millionen Hauskatzen und Hunden und dem Fakt, dass diese Zahl noch stiegen soll, ist es kein Wunder, dass wir Menschen nach neuen Wegen suchen müssen. Wie sollen wir dieses Dilemma nur lösen, ohne dass die Millionen-Dollar-Industrie von Tiernahrung völlig zusammenbricht? Eine britische Firma für Tiernahrung hat DAS perfekte Produkt für unser Problem: Maden!

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Maden sind das neue Fleisch

Designer und Produktentwickler Tom Neish kam auf die blendende Idee. Der Firmengründer von „Yora“ arbeitet seit über 20 Jahren in der Heimtierbranche und fragt sich seit Längerem: „Diese hochwertigen Heimtiernahrung aus Fleisch ist ein großartiges Produkt, aber wenn die Erde sich erwärmt und die Ressourcen schwinden, sollten wir dann wirklich so viel Fleisch an unsere Haustiere verfüttern?“ Das ist eine berechtigte Frage. Vor allem, wenn du eine aktuelle Studie der UCLA ansiehst, die voraussagt, dass wir mit einer Einschränkung des Fleisches in Tiernahrung 26 Millionen Menschen ernähren könnten. Ganz schön viel! Neish bringt die neue Idee ins Spiel, unsere treuen Begleiter mit Maden und anderen Insekten zu ernähren. Klar, Maden zu essen, ist nicht gerade der appetitlichste Gedanke, aber genau das macht diese Idee so faszinierend. Hunde essen sozusagen alles. Wieso also nicht die Maden an die Tiere verfüttern und das geile Fleisch für deinen eigenen Teller aufbewahren? Essbare Insekten sind nämlich nicht nur die umweltfreundlichere Wahl, sondern statten dein Tier auch mit Fett, Protein, Vitaminen und Mineralien aus. Sie benötigen weniger Wasser und Land, genauso wie sie weniger CO2 verursachen. Perfekt!

Yora gibt Gas: Facts überzeugen 

Mit beeindruckenden Statistiken zeigt das Startup, dass die zum Beispiel die Zucht von Fliegenlarven 25 mal weniger Treibhausemissionen ausstoßen und 47 mal weniger Land brauchen als die Herstellung der gleichen Menge Rindfleisch. Gleichzeitig behalten die Maden mit 23 Prozent superviel wichtiges Protein und sind extrem nahrhaft. Solang wir Krankheiten ausschließen können, ist die Fütterung unserer Lieblinge mit Maden & Co. ein echter Durchbruch. Insekten retten die Mutter Erde!

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