Arrival   Film, mehr als authentisch

Arrival: Ein Film, mehr als authentisch

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Filmempfehlung: Es gab schon viele und es werden auch viele folgen, denn das Thema ist eines, welches Menschen, seitdem sie das erste Mal Sterne gesehen haben, beschäftigt. Der Moment, in dem die Welt zum ersten Mal in Kontakt mit Außerirdischen trittoder es zumindest versucht. Wenn Kontakt allerdings nicht alles ist, sondern sie plötzlich auf der Erde erscheinen, dann ist das meist der Anfang einer schon zu oft erzählten Geschichte, wie die Außerirdischen die Welt zerstören. Ganz anders in Arrival!  Dabei ist nicht die grundlegende Story neu, sondern die Umsetzung und die Herangehensweise. Von Beginn an bekommt man einen Eindruck, in welche Richtung sich dieser Film entwickeln wird. Zwar nicht wie er ausgeht, aber doch, dass es zumindest kein offenes Ende geben wird. Eine ruhige Kameraführung und dazu eine hervorragende Filmmusik, welche nicht zu aufdringlich und hektisch wirkt.   Dieser Stil setzt sich fort und ändert sich auch nach dem Arrival nicht. Keine actiongeladenen Kampfszenen, Explosionen oder Epidemien, einfach ein riesiger schwebender „Stein”. Doch so schlicht das Raumschiff auch erscheint, derart bedrohlich wirkt es zugleich und vermittelt einem ein durchaus authentisches Gefühl.  Mit dem „Arrival” entfacht Denis Villeneuve, der Regisseur, das Feuer um die Fragen aller Fragen: Was passiert mit der Welt bei der Ankunft von Außerirdischen? Es ist eine Frage, welche Arrival nicht beantworten kann, jedoch zeigt es einen Weg abseits der „Kriegserklärung” und zugleich, wie wichtig es ist, diese Welt als eines zu sehen und nicht gespalten in Nationen, sich eigene Wege zu suchen. Zwölf Raumschiffe erreichen die Erde, verteilt auf dem ganzen Planeten, schweben sie über dem Boden, regungslos und ohne jegliche Handlung. Die zwei Wissenschaftler Linguistin Louise Banks (Amy Adams) und der Physiker Ian Donnelly (Jeremy Renner) werden im Auftrag der US-Regierung zu einer der Landestellen geschickt. Ihre Aufgabe besteht in der Kontaktaufnahme und darin, die Fragen der Fragen zu stellen: Was wollen sie? Wie kommuniziert man mit Außerirdischen, welche keinerlei kulturellen Hintergrund unserer Welt verstehen? Louise baut Grundlagen auf, wodurch eine Kommunikation möglich wird. Als es soweit ist, drohen einige Staaten mit dem Krieg, zu ungenau sind die Übersetzungen und zu verängstigt die Menschheit!  Ein durchaus überzeugendes Spiel, ohne extrem überraschende Ereignisse, aber mit einer unglaublichen Spannung, welche durch das Suchen nach der Lösung entfacht wird. Arrival ist der Außerirdischen Film 2017, denn wer es schafft, solch eine essenzielle Frage so präzise zu stellen und zugleich eine begeisternde Geschichte zu erzählen, dabei so viele Ideen vermittelt, der sollte belohnt werden!

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