Detail of the city of Roswell, New Mexico (USA), famous because a flying saucer crashed in 1947

Roswell-Zwischenfall – Ufo oder Spionageballon?

Big Stories

Vor rund 71 Jahren entdeckte der Rancher William (Mac) Brazel auf dem Gel├Ąnde der Foster Ranch ├╝ber 100 Kilometer von Roswell entfernt merkw├╝rdige Tr├╝mmer. Nachdem er Spekulationen von unbekannten Flugobjekten vernahm, setzte er den ├Ârtlichen Sheriff am 7. Juli 1947 dar├╝ber in Kenntnis, was er gefunden hatte. Ein Ufo schien abgest├╝rzt sein und dieses Ereignis ging als Roswell-Zwischenfall in die Geschichte ein.

US-Luftwaffe birgt Ufo-Wrackteile

Als MacBrazel den Sheriff informierte, setzte sich dieser mit dem ├Ârtlichen US-Armeest├╝tzpunkt Roswell Army Airfield (RAAF) telefonisch in Verbindung und f├╝hrte zur Beorderung zweier Armee-Angeh├Âriger zum Fundort der Ufo-Tr├╝mmer.Nach einer kurzen Sichtung der Wrackteile wurden die eingesammelten Teile f├╝r eine intensive Analyse zur Armeebasis ins texanische Forth Worth geflogen. Pflichtbewusst ver├Âffentlichte das RAAF eine Meldung in der lokalen Presse. Heute sollen die Ufo-Wrackteile und die Alien-K├Ârper in einem unterirdischen Raum der Wright-Patterson Airforce-Base liegen und ist das wichtigste Waffenforschungszentrum der US-Luftwaffe.

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Lokale Zeitung berichtet

Am 8. Juli 1947 erschien der ÔÇ×Roswell Daily RecordÔÇť mit einer Sensationsmeldung ├╝ber die Bergung einer fliegenden Untertasse durch die US-Army auf dem Gel├Ąnde eines Ranchers. Roswell-Zwischenfall Roswell Daily RecordWie die Zeitung schreibt, habe ein Ehepaar sechs Tage zuvor ein mysteri├Âses gl├╝hendes Objekt f├╝r weniger als eine Minute gesehen, welches am s├╝d├Âstlichen Himmel erschien und mit hoher Geschwindigkeit nach Nordosten flog. Die Meldung machte weltweit die Runde und veranlasste General Roger Ramey zu einer eilig einberufenen Pressekonferenz.

Denkw├╝rdige Pressekonferenz

Die Pressekonferenz fand am Nachmittag des 8. Juli 1947 vor versammelter Presse in Fort Worth statt und ihnen die vermeintlichen Tr├╝mmer gezeigt. General Ramey und ein Armee-Wetterexperte erkl├Ąrten, es habe sich um einen Wetterballon und kein Ufo gehandelt. Major Jesse Marcel schaute unglaubw├╝rdig in die Kamera als er Wetterballon-Tr├╝mmer zeigte.

Roswell-Zwischenfall Pressekonferenz Jesse Marcel Major Jesse Marcel mit den angeblichen Tr├╝mmern des Ufos auf der Pressekonferenz am 08. Juli 1947 in Fort Worth (Texas).Der ÔÇ×Roswell Daily RecordÔÇť ver├Âffentlichte einen Tag sp├Ąter das Dementi der US-Armee und lange Zeit lang sollte niemand mehr ├╝ber diesen Vorfall sprechen. Bei dieser Pressekonferenz hielt General Ramey unbeabsichtigt sein Memo in eine der Kameras. F├╝r die Entzifferung des Ramey-Memos winken 10.000 US-Dollar Belohnung.┬á

Roswell-Zwischenfall findet weltweit Geh├Âr

Im Jahr 1980 erschien das Buch ÔÇ×Der Roswell-ZwischenfallÔÇť von Charles Berlitz und William L. Moore, die im Vorfeld Nachforschungen ├╝ber das Ereignis anstellten. Wie sie schreiben, sei die Besatzung des Ufos teilweise lebendig geborgen und die Wrackteile untersucht worden.Der US-Nachrichtenoffizier Jesse Marcel, der damals am 7. Juli 1947 mit einem Kollegen und dem Sheriff die Wrackteile barg, sagte bis zu seinem Tod dass die Tr├╝mmer nicht von einem Wetterballon stammten. Bei der Fahrt zum Armeest├╝tzpunkt in Roswell machte er einen Zwischenstopp bei seiner Familie.

Metallfragmente mit Hieroglyphen

Als Jesse Marcel zuhause ankam, weckte er seinen Sohn Jesse Marcel Jr. und seine Frau auf. Er hatte die Wrackteile auf dem K├╝chenboden verteilt. Sein Sohn erz├Ąhlte 2008 in einem Interview mit Robert Fleischer ├╝ber die Gegenst├Ąnde. Die Objekte seien metallisch gewesen, Balken mit merkw├╝rdigen Buchstaben und schwarzen Kunststoffteilen. Die Teile h├Ątten zerbrochenen Schallplatten geglichen.Auf einigen Teilen fanden sich Symbole oder Schriften, die ihn an ├Ągyptische Hieroglyphen erinnerten. Bis zu seinem Tod im August 2013 blieb Jesse Marcel Jr., der als Arzt ein hohes Vertrauen genoss bei seiner Aussage [Anm. d. Red.: Die ehemels verlinkte Seite "https://www.exopolitik.org/wissen/exopolitik-und-ufos/zeugenaussagen/weitere-zeugen/846-roswell-augenzeuge-verstorben-jesse-marcel-jr-ist-tot404" existiert nicht mehr.] und gilt bis heute als einer der glaubw├╝rdigsten Augenzeugen des Roswell-Zwischenfalls.

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US-Airforce r├Ąumt mit Roswell-Zwischenfall auf

Die US-Airforce publizierte 1997 ihren Abschlussbericht zum Roswell-Zwischenfall und demnach handelte es sich bei dem abgest├╝rzten Objekt um kein Ufo. Die gefundenen Insassen seien Fallschirmpuppen (Crashtest Dummys) und keine Aliens gewesen.Im Jahr 1994 gab die Luftwaffe bekannt, dass die Tr├╝mmer vom Projekt Mogul stammten, einem damals geheimen Programm zur Belauschung sowjetischer Atomwaffentests mit hochfliegenden Ballons. Die besagten Fallschirmpuppen testete die US-Airforce in New Mexico erst von 1953 bis 1959, somit sch├╝rte die Luftwaffe eher die Verschw├Ârungstheorie noch an, es sei damals ein Ufo gebogen worden.US-AirforceIn den USA glaubt bis heute ein gro├čer Teil der Bev├Âlkerung, die US-Regierung habe etwas im Roswell-Zwischenfall zu verbergen. Nach allen Theorien k├Ânnte es sich bei dem Ufo um ein russisches Experimentalflugzeug, dem erw├Ąhnten Mogul-Spionageballon oder ein au├čerirdisches Raumschiff gehandelt haben. Der Spielfilm ÔÇ×Visitors – Besucher aus einer anderen WeltÔÇť (anderer Titel „Roswell – Die Wahrheit ruht hier“) von 1994 mit Kyle MacLachlan und Martin Sheen in den Hauptrollen besch├Ąftigt sich mit dem Roswell-Zwischenfall, wobei zahlreiche Details des Ereignisses ber├╝cksichtigt wurden.Dokumentation zum Roswell-Zwischenfall:https://www.youtube.com/watch?v=G2B1LPUjHpY


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