Riesige Studie besagt: Keine Lebenszeichen von Außerirdischen gefunden

Technik

Eine Nadel im Heuhaufen? Das ist gar nichts gegen ein Alien im Weltall! Schon seit den 1960er Jahren durchkämmen Astronomen Milliarden von Radiosendern, die nach etwas Außerirdischem klingen. Bisher war es aber seltsam ruhig um uns herum. Wo bleiben all die crazy Aliens?

Breakthrough Listen gibt Vollgas

Die Astronomen suchen und suchen – wonach? Ganz egal ob eine anderes Lebewesen oder sogar fortschrittliche Intelligenz. Jetzt gibt es ein neues Programm in der Astronomie namens Breakthrough Listen (BL). Dieses sucht nach Zeichen fremder Technologien. Dabei deckt es einen Umkreis von ungefähr 160 Lichtjahren ab. In den ersten drei Jahren haben die klugen Köpfe der University of California mit diesem System bereits mehr erreicht als alle anderen, die sich je auf das Abenteuer Alien eingelassen haben.

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Audio für 2.000 Jahre: Zuhören ohne Ende!

Jetzt sind die Daten aus den optischen Teleskop- und Radiobeobachtungen endlich zugänglich und die Forscher haben eine detaillierte Analyse von 1.327 Sternen veröffentlicht. Das Ganze ist ein Petabyte an Information, was ungefähr so groß ist, wie wenn du ein Vorrat an Musik für 2.000 Jahre lang bunkerst. Was für eine umfassende und genaue Suche nach außerirdischem Leben! „Diese Datenfreigabe ist ein enormer Meilenstein für das Team von Breakthrough Listen“, so Danny Price, der Leiter des Forschungsteams.

Die Aliens bleiben mucksmäuschenstill: Gibt es noch Hoffnung?

„Wir haben stundenlang Milliarden von Frequenzkanäle der umliegenden Sterne durchgeführt, aber wir haben keinen Beweis für künstliche Signale von außerhalb der Erde gefunden. Das bedeutet trotzdem nicht, dass es kein anderes intelligentes Leben gibt: Wir haben vielleicht noch nicht an der richtigen Stelle gesucht oder genau genug hingehört, um auch schwache Signale erkennen zu können“, erklärt Price optimistisch. Offensichtlich sind solche Suchen durch den menschlichen Verstand und seine Vorstellungskraft beschränkt. Unsere technologischen Mittel beinhalten schließlich nur das, was wir als Technologie wahrnehmen. Theoretisch bleibt also alles offen, denn wir haben absolut keinen Schimmer, über welche Kanäle Außerirdische kommunizieren. Aufgeben ist also kein Thema. Die zehnjährige Breakthrough-Initiative wird den Rest ihrer Zeit damit verbringen, die Multi-Wellenlängenanalyse von nahen Sternen und 100 nahegelegene Galaxien zu erkunden. On top: Die Forscher suchen auf höheren Frequenzen und versuchen ihr Glück mit weiteren Signaltypen. Prince hat dazu ein klares Statement: „Wir haben nichts in den Daten gefunden, aber ich gebe die Hoffnung sicherlich nicht auf.“

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