Objekte durch Licht schweben lassen: Forscher entwickeln cooles Konzept

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Forscher des California Institute of Technology (Caltech) behaupten das Unglaubliche: Sie haben einen Weg gefunden, Objekte schweben zu lassen – ganz ohne Treibstoff. Wie das gehen soll? Nichts leichter als das! Licht – so heißt das Zauberwort! 

Wie alles begann

Der erste Durchbruch der Wissenschaftler war die „optischen Pinzetten“. Das sind kleine Instrumente, die mit einem starken Laserstrahl mikroskopische Objekte anziehen oder wegstoßen. Der kleine Haken an der Sache: Du kannst damit nur winzige Objekte über superkleine Strecken bewegen. Was das bringt? Diese Erfindung macht Lust auf mehr! Die Neugier der Forscher ist geweckt.

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Nur große Ziele sind wahre Ziele

In der Studie argumentieren die Caltech-Forscher, dass ihre Lichtmanipulation theoretisch mit einem Objekt von beliebiger Größe arbeiten kann. Das Potenzial ist unendlich und reicht vom Mikrometer bis zur Raumschiffgröße. Es müssen zwar noch geeignete Techniken ausgetüftelt werden, aber die Forscher sind optimistisch. Ognjen Ilic, Postdoc und Erstautor der neuen Studie, vereinfacht das Thema und macht es auch für Laien verständlich: „Man kann einen Tischtennisball mit einem stetigen Luftstrom aus einem Haartrockner schweben lassen. Aber es funktionieren nicht, wenn der Tischtennisball zu groß ist oder zu weit vom Föhn entfernt liegt.“ Die Wissenschaftler schauen positiv in die Zukunft und hoffen, dass diese Technik bald dafür sorgt, dass Raumfahrzeuge mit reinem Licht betrieben werden können. Was wir dafür benötigen? Nichts weiter als einen starken Laser, der von der Erde aus auf ein Raumschiff gerichtet ist.

Wir haben Blut geleckt: Wann ist es so weit?

Obwohl die Theorie in der realen Welt noch nicht getestet wurde, sagen die Forscher, dass sie mit etwas Glück in nur 20 Jahren ein Raumschiff auf direktem Weg zum nächsten Stern außerhalb unseres Sonnensystems schicken können. „Wir sind noch weit davon entfernt, das zu tun, aber wir sind dabei, die Prinzipien zu testen“, so Harry Atwater, Professor an der Caltech Division of Engineering and Applied Science. Wie cool, wenn du dir vorstellst, dass du dein Auto bald nicht mehr mit Benzin vollpumpen musst. Stell dich auf die Sonnenseite des Lebens und schon fährt dein Auto 300 km/h. Geil! Wann geht’s los?

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