Samenbank von Klimawandel bedroht: Was 3-5 Grad ausmachen

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Der Klimawandel lässt grüssen: Unser „Weltuntergangs-Tresor“ mit Proben von Genen aus aller Welt schmilzt davon. Heisst das Ende für unser Saatgut auch ein Ende für uns? Wär möglich. Wir klären auf!

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Weltuntergangs-Was?!

Was dieser „Weltuntergangs-Tresor“ eigentlich ist? Dabei handelt es sich um eine Truhe, die tief in der Permafrost einer norwegischen Insel verankert ist. Mit fast einer Million Proben aus aller Welt wird  sie sicherstellen, dass die Informationen auch Krieg, Hungersnot oder Krankheiten überleben. Sie soll anscheinend unverwüstlich sein, denn die kühle Landschaft der Inselgruppe Svalbard wirkt wie ein natürliches Kühlmittel, das die riesige Genbank schützt.

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Es wird ernst: Genproben sind in Gefahr!

Ein Bericht über den Klimawandel besagt, dass von 1971 bis 2017 eine Erwärmung von 3-5 Grad Celsius beobachtet wurde. Bei einer geschätzten Durchschnittstemperatur von -8.7 Grad für Svalbard, hat das ernsthafte Folgen. Dieser krasse Temperaturanstieg wird laut Bericht zu drastischen Veränderungen in der Region führen, sodass starke Regenfälle, Lawinen und Schlammlawinen viel häufiger vorkommen werden. Außerdem ist das Ganze für unsere Gene total gefährlich: Mit dem Klimawandel schmilzt die Permafrost langsam und so schmilzt auch das natürlich Kühlmittel davon. Dieses Phänomen hat 2017 für Schlagzeilen gesorgt: Böse Zungen behaupteten im Internet, dass auch wir als Gesellschaft über die Klinge springen, wenn unser Genpool weggeschwemmt wird. Bis jetzt ist mit dem Tresorraum noch alles in Ordnung, aber das Hauptproblem ist folgendes: Sein Zuhause verändert sich mit dem Klimawandel schnell. Konkret bedeutet das, dass die Gletscher Eis verlieren und damit schrumpfen. Zudem wird zu wenig oder sogar kein Meereis mehr gebildet.

Was kannst du dagegen tun?

Auch die Zukunftsaussichten sehen nicht wirklich rosig aus: Wissenschaftler fanden heraus, dass die jährliche Lufttemperatur bei mittlerer Erwartung für zukünftige Klimaemissionen um etwa 7 Grad Celsius pro Jahr steigen – wenn die Emissionen moderat sind. Sind sie weiterhin hoch, werden es sogar 10 Grad Celsius pro Jahr! „Unzureichende Kenntnisse über die Sensitivität des Klimasystems und über zukünftige natürliche Klimaschwankungen sowie Einschränkungen der Klimamodelle führen zu großen Unsicherheiten in den Prognosen“, schreiben die Wissenschaftler. Es könnte also wirklich alles passieren. Was zu tun ist? Emissionen reduzieren! Heutzutage ist es klar, dass weniger Treibhausgase zu weniger Veränderungen des physischen Klimas führen. Klar, das Problem kann von internationaler Politik im Großen umgesetzt werden, aber es fängt bei jedem einzelnen an: Denk an unsere Gene!

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