Dark  Mit Season 2 legt Netflix  Messlatte für gutes Storytelling  Stück höher!

Dark: Mit Season 2 legt Netflix die Messlatte für gutes Storytelling ein Stück höher!

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(Dieser Artikel enthält keine Spoiler!) Wer wie ich die Netflix Serie Dark feiert, dem muss ich Season 2 nicht empfehlen. Dann habt ihr wahrscheinlich genau wie ich, die letzten Tage damit verbracht, Licht ins Dunkle der neuen Zeitschleifen zu bringen. Der Artikel hier richtet sich eher an alle, welche die erste Staffel nicht so fesseln konnte. Denn mit Season 2 nimmt die Story endlich so richtig Fahrt auf. Ihr solltet der Serie nochmal eine Chance geben! 

Dark Season 2: Jetzt geht es richtig zur Sache!

Ich habe im letzten Jahr nach einer Dark-Empfehlung oft gehört: „Ja schon ganz gut. ABER fühlt sich halt irgendwie wie ein XXL-Tatort an!“ Alternativ: „Sorry, so viele komplexe Handlungsstränge. Das wird wie Lost. Am Ende eine große Enttäuschung!“. Und so verkehrt sind die Aussagen auch nicht. Die erste Staffel von Dark kann durchaus als komplizierte Serienkost bezeichnet werden. 

 Selbst eingefleischte Serienjunkies wie ich kamen da ohne Schaubild der Familienstammbäume durcheinander. Wer sich die Mühe machte, und versuchte durchzusteigen, wurde mit ganz vielen „Oh krass, so hängt das zusammen“-Momenten belohnt. Und auch die vielen Nebenhandlungen, wer in der Kleinstadt mit wem das Bett teilt, haben auch mich nicht so angesprochen. Damit ist jetzt in Season 2 aber zum Glück Feierabend!

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Ich werde hier jetzt nichts spoilern, dafür ist die Serie zu wertvoll. Ich kann aber versprechen, dass wenn ihr zu den Zuschauern gehört habt, die Dark nicht 100pro überzeugte, ihr unbedingt in die zweite Staffel reinschauen solltet. Während sich der Erzählstrang in Staffel 1 schon ein wenig wie ein langgezogener Tatort anfühlte, nimmt Staffel 2 ab Minute 1 eine rasante Entwicklung auf. 

 Hier geht’s jetzt richtig zur Sache. Eigentlich war jede Minute spannend. Die nervigen Nebenhandlungen werden auf ein erträgliches Mittelmaß gestutzt. Ein paar Handlungsstränge werden aufgelöst und im Grunde dreht sich jetzt alles nur noch um die Reise unseres Helden Jonas. Dessen Geschichte wird übrigens im nächsten Jahr mit der dritten Staffel abgeschlossen. Man merkt jetzt schon, dass das Autorenteam weiß, wie die Geschichte endet. Wird also keine unendliche Geschichte wie Supernatural oder ein schnell-zusammengeschustertes Ende wie bei Lost oder erst kürzlich bei Game of Thrones werden! Wenn ihr euch mit dieser Timetraveller-Idee anfreunden könnt und Bock auf richtig gute Serienunterhaltung habt: Dark Season 2 liefert auf ganzer Linie ab! Ganz ehrlich, besseres Stroytelling werdet ihr im aktuellen Netflix-Kosmos nicht finden! Ach ja, und die erste Season nochmal recappen müsst ihr nicht. Zu Beginn der zweiten Staffel gibt es ne 10 Minuten Zusamenfassung der Geschehnisse der ersten Staffel. Die reicht völlig aus, um einzusteigen!


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