Die Filmhighlights im März: Große Frühlingsgefühle im Kino?

Spaß & Unterhaltung

Die ersten Sonnenstrahlen zeigen sich und die Hormone schlagen aus. In voll besetzten Cafés zeigen sich all diejenigen, die endlich wieder ein Sonnebrillen-Pic im Instagram-Profil benötigen und die ersten Pärchen flanieren durch die Parks der Großstädte. Gründe, sich jetzt noch in den eigenen vier Wänden zu verkriechen, gibt es eigentlich wenige. Raus in die Natur – und ohne Umweg ins Kino! Denn trotz Sonne am Himmel sollten diese Neustarts auf jeder Watchlist stehen. Infos und Trailer gibt es als Service direkt im Beitrag.

Captain Marvel (Start: 07.03.)

Das Marvel-Universum kennt keine Grenzen. Bevor die Avengers ihren letzten Auftritt im April bestreiten, geht alles zurück auf Anfang. Brie Larson („Free Fire“) übernimmt die Rolle der ersten weiblichen Hauptrolle, die allein einen Marvel-Film bestreiten darf. Sorry Scarlett Johansson! Black Widow muss noch eine Weile warten. Ein Zwischenfall sorgt dafür, dass die junge Kree-Soldatin Captain Marvel (Brie Larson) auf die Erde stürzt und ihr Gedächtnis verliert. Die einstige Weltraumkämpferin weiß nicht, wo sie ist oder was sie früher einmal war. Während ihr Anführer Mar-Vell (Jude Law) und die Einheit Starforce nach ihr auf der Suche ist, lernt die junge Frau auf der Erde den S.H.I.E.L.D.-Agenten Nick Fury (Samuel L. Jackson) kennen. Durch ihn erhält sie die Chance, ihre eigentliche Identität herauszufinden und gerät daraufhin in ihre erste Mission: Eine außerirdische Rasse der Gestaltenwandler hat sich auf der Erde eingeschlichen und infiziert unbemerkt die Menschen. Angeführt vom brutalen Talos (Ben Mendelsohn) soll die Invasion der Anfang der Auslöschung der menschlichen Rasse sein. Nun liegt es an Captain Marvel, den Planeten zu retten. 

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Trautmann (Start: 14.03.)

Fußball und deutsche Geschichte ist ein Duo, was einfach zusammen gehört. Vom Wunder in Bern bis zum Sommermärchen bietet das runde Leder immer neue Anekdoten, die der Nachwelt zeigen: Wir sind Fußball! Eine eher unbekanntere Episode aus der Historie des Fußballs verkörpert nun David Kross („Ballon“) im neuen Film von Marcus H. Rosenmüller („Wer früher stirbt, ist länger tot!“). Im Alter von 17 Jahren gerät der Deutsche Bernd Trautmann (David Kross) in der Nähe von Manchester in Kriegsgefangenschaft. Um sich die Zeit zu vertreiben, organisieren die Gefangenen Fußballspiele, die unter der Beobachtung von Aufsehern und Interessierten stattfinden. Zu Letzteren gehört auch Friar (John Henshaw), der als Trainer für den kleinen Verein St. Helens aktiv ist. Er erkennt das ungewöhnliche Torwart-Talent in Trautmann und engagiert den Torhüter für seinen Verein. Allerdings darf niemand erfahren, dass Trautmann Deutscher ist und bekommt ein Sprachverbot verordnet. Die neue Mannschaft ahnt, dass irgendwas mit dem neuen Keeper nicht stimmt. Der Rausschmiss aus dem kleinen Club ist die Chance auf Größeres: Manchester City hat Wind von dem neuen Talent bekommen und will ihn für sich spielen lassen. Für Trautmann eine einmalige Chance, die ihn jedoch viel Überzeugungskraft bei den Fußballfans kostet. Denn die sehen den ehemaligen Feind vorerst weiterhin als deutschen Gegner an. 

Die Goldfische (Start: 21.03.)

Es ist eine schmale Grenze, die zwischen Komödien mit oder über Behinderte gezogen wird. Die deutsche Produktion „Die Goldfische“ wagt den Versuch und liefert ein Resultat ab, das in jedem Fall kein schlechtes Gewissen hervorruft. Mit Jella Haase aus „Fack Ju Göhte“ spielt zudem ein komödienerprobtes Talent mit hohem Unterhaltungsfaktor mit. Eine Chance verdient die deutsche Komödie absolut! Banker Oliver (Tom Schilling) landet nach einem selbst verschuldeten Unfall im Krankenhaus. Als er aus dem Koma erwacht, trifft ihn die Diagnose hart: Querschnittslähmung! Der mehrmonatige Aufenthalt in der Reha ist jedoch alles andere als einfach und so landet Oliver in der Behinderten-WG „Die Goldfische“. Die ungewöhnlichen Mitbewohner stehen anfangs auf Kriegsfuß mit dem Neuzugang, doch wachsen mit jeder alltäglichen Hürde enger zusammen. Als der Banker den Plan fasst, die WG als perfekte Tarnung für einen Schwarzgeldschmuggel in die Schweiz zu benutzen, scheinen alle Probleme gelöst. Blöd, dass die die WG nichts von diesem Vorhaben weiß, als sie Richtung Süden aufbrechen. 

Iron Sky: The Coming Race (Start: 21.03.)

Mit einer kruden Idee und allerlei kuriosen Elementen ging das Projekt „Iron Sky“ in den frühen 2000ern an den Crowdfunding-Start. Was lange reifte und wuchs, schaffte es dann 2012 in die deutschen Kinos: Die Story über die Mond-Nazis, die auf ihrer Weltraumbasis eine neue Invasion auf der Erde planen, war so daneben, dass er genügend Anhänger fand, die einen 2. Teil forderten. Sieben Jahre später ist es soweit und Hitler scheint nicht mehr das einzige Problem der restlichen Überlebenden zu sein. Die Erde ist Geschichte. Ein nuklearer Vorfall hat die Apokalypse eingeläutet und alles zerstört. Als die Menschen auf den Mond flüchteten, schien die Rettung gesichert. Doch die Überbevölkerung bringt den Himmelskörper allmählich an seine Kapazitätsgrenze. Es bleibt nur eine Chance die Menschheit zu retten: Das Innere der Erde hat die damalige Katastrophe überlebt! Wissenschaftlerin Obi Washington (Lara Rossi) macht sich mit ihrem Team auf den Weg und erkundet das unbekannte Terrain. Allerdings entdecken sie in der Nähe des Erdkerns eine neue Rasse, die aus früheren Weltherrschern und Reptilien entstanden ist. 

Beach Bum (Start: 28.03.)

Harmony Korine war nicht nur Autor des umstrittenen 90er-Streifens „Kids“, sondern lieferte 2012 mit „Spring Breakers“ auch als Regisseur einen Partyfilm der etwas härteren Gangart ab. Ähnlich schräg verhält es sich mit dem Nachfolger „Beach Bum“, der mit Matthew McConaughey und Snoop Dogg nicht weniger drogenlastig daher kommt. Sommer, Sonne, Drogenrausch! Die Florida Keys sind sein Revier: Lebenskünstler Moondog (Matthew McConaughey) schlägt sich durch den Tag ohne ein klares Ziel oder einen geregelten Job. Was gefällt, macht er – oder nicht. Dank seiner reichen Frau Minnie (Isla Fisher) kann er sich seiner Liebe zur Literatur widmen und den Drogen, die Quelle seiner Inspiration sind. Als Minnie ums Leben kommt, trifft ihn das Schicksal gleich doppelt: Neben dem Verlust muss Moondog auch eine Auflage erfüllen, die Minnie in ihrem Testament festgesetzt hat. Entweder beendet er innerhalb eines Jahres sein Buch oder er erhält nichts von dem hinterlassenen Vermögen. 

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