Wer hat die Taschenlampe erfunden? Paul Schmidt – er entwickelte auch Batterien

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Im Jahr 1896 erfand der deutscher Unternehmer Paul Schmidt die elektrische Taschenlampe und begann ihre Massenproduktion. Der umtriebige Erfinder zeichnet sich auch für die Entwicklung der Trockenbatterie und Flachbatterie verantwortlich. Seine handliche Taschenlampe „Handy“ kam 1937 auf den Markt und gilt als erstes „Handy“ der Welt. Die weltweit hellste Taschenlampe siehst du im Video.

Wie Paul Schmidt die Taschenlampe erfand

Vor 82 Jahren, im Jahr 1936, hatte sich MAN ON A MISSION Paul Schmidt das Warenzeichen „Handy“ für eine kompakte Lampe eintragen und entwickelte 1896 in der pulsierenden Metropole Berlin außerdem eine Trockenbatterie. Die Trockenbatterie verband er mit der handlichen Taschenlampe, die er 1937 über seine Batteriefirma Daimon auf den Markt brachte. Die handliche elektrische Taschenlampe und die Batterie wurden weltweit zum Erfolg. Daimon entwickelte sich zu einem Unternehmen mit Weltruf und 1983 von Duracell übernommen.
Paul Schmidt Taschenlampe

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Taschenlampen, Batterien und Radios

Der erfindungsreiche Paul Schmidt entwickelte 1901 mit der Flachbatterie, eine Taschenlampenbatterie, die aus drei 1,5 Volt Zellen bestehen. Im Jahr 1902 produzierte Daimon Glühlampen, gefolgt von Batterien, Batteriegehäusen und Trockenbatterien. Ab dem Jahr 1924/25 begann er mit der Produktion von Radios und Radioteilen.

Wer erfand die Taschenlampe als erstes?

Ohne seinen Erfindungsreichtum würde es heute keine handlichen elektrischen Taschenlampen geben. MAN ON A MISSION Paul Schmidt hatte zwar ein Weltkonzern aufgebaut, doch leider verstarb der begabte Erfinder im Jahr 1948 verarmt in Berlin. Wer die Taschenlampe zuerst erfand, darüber herrscht Uneinigkeit. Fest steht, dass der britische Tüftler David Misell im Jahr 1899 eine erste einfache Taschenlampe erfand, mit drei D-Batterien arbeiteten, die sich in einem als Griff dienenden Rohr befanden. Als „Blitzlampen“ wurden Misells Lampen bekannt, weil sie nur eine kurze Leuchtdauer hatten und mit unzuverlässigen Zink-Kohle-Batterien betrieben wurden. Nachdem die Kohlefaser durch Wolfram ersetzt wurde, verbesserte sich die Leuchtzeit und die Misell-Taschenlampe gewann schnell an Beliebtheit.

Moderne Taschenlampen

Heutige Taschenlampen arbeiten nach dem gleichen Prinzip wie die Modelle von Paul Schmidt und David Misell. Als Leuchtmittel werden Glühbirnen oder stromsparende LEDs verwendet. Vor allem LED-Taschenlampen sind heute millionenfach verbreitet, weil sie eine längere Lebensdauer stärkere Leuchtkraft als klassische Glühlampen haben. Das Museum Lichtenberg hat eine gut erhaltene Daimon „Handy“-Taschenlampe ausgestellt. Auf dem Markt kannst du zwischen zahlreichen Taschenlampenmodellen in unterschiedlichen Designs und Formen wählen. Mit seinem Erfindungsreichtum erinnert Paul Schmidt an den visionären US-Milliardär Elon Musk.

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